Industrie 4.0

Kompetenzentwicklung in der Industrie 4.0

Kompetenzentwicklung in der Industrie 4.0

Weiterbildung für die Digitalisierung der produktionsnahen Arbeit
Dieter Spath, Bernd Dworschak, Helmut Zaiser
Dieser Beitrag befasst sich mit der Entwicklung von Kompetenzen durch Einführung von Industrie 4.0 (I4.0) in produktionsnahen Bereichen. Da sich I4.0 in einer offenen Entwicklung befindet, werden Tendenzaussagen über Kompetenzanforderungen im Kontext zweier Extremszenarien getroffen. Die konkreten Anforderungen hängen davon ab, welche zwischen den Extremszenarien liegenden technisch-organisatorischen Optionen die Unternehmen wählen. Demnach gewinnt stetige und betrieblich anpassungsfähige Weiterbildung bzw. Kompetenzentwicklung besondere Bedeutung, bei der Mitarbeiter lernen, in den durch I4.0 sich verändernden betrieblichen Arbeitsprozessen veränderte Aufgaben zu erfüllen. Der Beitrag schließt mit Hinweisen auf Weiterbildungsformate, die für Kompetenzentwicklung in der digitalisierten Produktionsarbeit förderlich sein können.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 3 | Seite 51-54
Mitarbeiterbefähigung in der Industrie 4.0

Mitarbeiterbefähigung in der Industrie 4.0

Ganzheitlicher Ansatz zur Erfassung sowie zum Management von Mitarbeiter- und Prozesswissen
Niklas Kreggenfeld, Christopher Prinz ORCID Icon, Bernd Kuhlenkötter ORCID Icon
Wie kaum ein anderes Thema beherrscht das Zukunftsprojekt „Industrie 4.0“ derzeit sowohl die Industrie als auch die Forschung. Der damit einhergehende Wandel von klassischen Produktionssystemen zu Cyber-Physischen Produktionssystemen (CPPS) bringt einen enormen Anstieg der System- und Aufgabenkomplexität auf Shopfloor-ebene mit sich. In Verbindung mit dem demografischen Wandel führt dies zu einem Befähigungsdefizit hinsichtlich der Handhabung von Maschinen und Anlagen, den es auszugleichen gilt. Hierzu bedarf es leistungsfähiger Methoden zur systematischen Identifikation der Befähigungsdefizite von Mitarbeitern in ihrem multiplen Aufgabenfeld sowie neuartiger Formen des Wissensmanagements zur Verwaltung von Mitarbeiter- und Prozesswissen. Beide Aspekte sind Inhalt des vorliegenden Beitrags.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 3 | Seite 31-34
Neue Lernformen in der industriellen Produktion

Neue Lernformen in der industriellen Produktion

Personelle, technische und organisatorische Anforderungen an arbeitsplatzintegriertes Lernen mit digitalen Medien
Stefan Welling, Sebastian Freith, Carsten Ullrich, Glenn Schütze
Die steigenden Anforderungen an die Kompetenzen der Beschäftigten und der Verlust wertvollen Erfahrungswissens durch den demografischen Wandel sind nur zwei Herausforderungen für die innerbetriebliche Mitarbeiterqualifizierung. Dieser Beitrag beschreibt einen technologiebasierten Ansatz, der Unternehmen unterstützt, diese Herausforderungen zu meistern. Im Zentrum steht ein intelligent-adaptives Lernsystem, mit dem die Beschäftigten Lernmaterialien für die Lösung betrieblicher Herausforderungen entwickeln und auf die individuellen Bedürfnisse angepasst nutzen können. Der Beitrag skizziert die wesentlichen personellen, technischen und organisatorischen Anforderungen der Integration eines adaptiven digitalen Lern- und Assistenzsystems.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 3 | Seite 7-10
Situative Lernfabrik

Situative Lernfabrik

Ein soziotechnischer Aus- und Weiterbildungsansatz für Industriearbeit 4.0
Sabine T. Koeszegi, Georg Reischauer
Industriearbeit 4.0 steht für digitale und dezentrale Industriearbeit, die Facharbeiter durch Mehrdeutigkeit, Selbstorganisation und Vernetzung herausfordern wird. Der vorliegende Beitrag stellt mit der situativen Lernfabrik einen umfassenden Ansatz vor, der Facharbeiter für diese Herausforderungen qualifiziert. Die situative Lernfabrik simuliert softwarebasiert unterschiedlich komplexe Situationen auf dem Shopfloor. Analog zu einem Flugsimulator erwerben Facharbeiter durch die spielerische Absolvierung von herausfordernden und praxisnahen Situationen wertvolles Erfahrungswissen und verbessern zugleich ihre IT-Kompetenz. Dadurch bereitet die situative Lernfabrik Facharbeiter umfassend und punktgenau für Industriearbeit 4.0 vor.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 3 | Seite 27-30
Industrieroboter für KMU

Industrieroboter für KMU

Flexible und intuitive Prozessbeschreibung
Markus Rickert, Alexander Perzylo
Die Produktion in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) findet oft im Rahmen von Kleinserien oder sogar Einzelfertigung statt. Um diese KMU durch Roboter-basierte Automatisierung zu unterstützen, bedarf es eines Umdenkens in der Ausgestaltung der Bedienkonzepte. In diesen Anwendungsszenarien gewinnt die effiziente Programmierung und Adaption enorm an Stellenwert. Zudem muss das benötigte Vorwissen im Umgang mit Robotern soweit reduziert werden, dass Facharbeiter ohne großen Ausbildungsaufwand Robotersysteme selbst bedienen können. In diesem Beitrag stellen wir einen wissensbasierten Ansatz vor, der die genannten Herausforderungen behandelt.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 2 | Seite 46-49
Technologien für flexible Robotersysteme

Technologien für flexible Robotersysteme

Wirtschaftliche Automatisierungslösungen (nicht nur) für kleine und mittlere Produktionsgrößen
Björn Kahl, Tim Bodenmüller, Alexander Kuss
Automatisierung mit Industrierobotern ist bisher vor allem für die Großserienproduktion attraktiv. Für Unternehmen mit kleineren Produktionsgrößen bis hin zur Einzelstückfertigung sind die verfügbaren Automatisierungslösungen oft nicht rentabel, da die Anschaffung teuer, die Lösung unflexibel und eine Umrüstung zeitaufwendig sein kann. Im EU-geförderten Projekt SMErobotics entwickelt deshalb ein Konsortium aus Forschungs- und Industriepartnern eine neue Generation von vielseitigen, einfach und schnell anpassbaren Robotersystemen, die auch in kleineren Unternehmen kosteneffektiv den Durchsatz und die Qualität steigern können. Unter Einbindung von Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK), einfacher Programmierung, intelligenter Fehlerbehandlung und anderen typischen Schlüsseltechnologien der Industrie 4.0 soll eine moderne robotergestützte Industrieautomatisierung mit flexibler, kundenorientierter Produktionsweise entstehen. Der Beitrag zeigt die aktuellen Ergebnisse des ...
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 2 | Seite 11-14
Digitalisierung

Digitalisierung

Flexibel in die Zukunft: Mit maßgeschneiderten End-to-End-Lösungen bleiben Automobil-Zulieferer wettbewerbsfähig
Jürgen Stark
In kaum einer Branche haben sich die Produktionsbedingungen in den letzten Jahren so rasant gewandelt wie in der Automobilindustrie: Steigende Modellvarianten, höhere Varianz, größere Segmentierung und eine zunehmend internationale Automobilproduktion erfordern leistungsfähige Zulieferwerke mit hoher Fertigungstiefe. Zulieferer, die im Wettbewerb bestehen wollen, müssen ihre Prozesse deswegen kontinuierlich und flexibel an die Dynamiken der großen Hersteller anpassen. An vorderster Stelle steht dabei die Unternehmens-IT: Von ihr wird erwartet, immer mehr ehemals analoge Prozesse digital abzubilden. Doch die Digitalisierung gelingt nur mit hoher Branchenkenntnis und individuell zugeschnittenen Lösungen.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 1 | Seite 52-54
Industrie 4.0 beginnt in den Köpfen

Industrie 4.0 beginnt in den Köpfen

Mit Business-Simulationen Change-Prozesse unterstützen
Wolfgang Karrlein, Martin Steinleitner
Die digitale Transformation stellt den Mittelstand in Deutschland vor große Herausforderungen und bestehende Unternehmensprozesse gründlich auf den Kopf. So erwarten 82 Prozent der für eine Studie befragten Manager, dass sich die interne Kommunikation deutlich beschleunigen wird. Vier von fünf sind überzeugt, dass der Wissenstransfer eine Schlüsselrolle spielen wird. Drei Viertel halten außerdem ein Zusammenrücken der IT mit anderen Abteilungen für notwendig. Hier kommen Business-Simulationen ins Spiel, die den notwendigen Change-Prozess wirkungsvoll unterstützen. Wie sie auf dem Weg zu Industrie 4.0 sinnvoll eingesetzt werden können und den größten Nutzen bringen, ist Gegenstand dieses Beitrags.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 1 | Seite 48-51
Product-Service Systems im Kontext von Industrie 4.0

Product-Service Systems im Kontext von Industrie 4.0

Auf dem Weg zu CPSS
Christian Gorldt, Stefan Wiesner, Ingo Westphal
Die Entwicklung von neuen Konzepten in der Produktion und Logistik auf Basis von Industrie 4.0 ist die letzten Jahre schnell vorangeschritten. Treiber sind dabei rasante technologische Veränderungen wie die Einführung von Cyber-Physischen Systemen (CPS). Die Realisierung von CPS erfordert eine disziplinübergreifende Zusammenarbeit von Maschinenbau, Elektro- und Informationstechnik. Das volle Potenzial von Industrie 4.0 kann sich aber nur entfalten, wenn neben technischen Herausforderungen auch betriebswirtschaftliche Perspektiven in die Entwicklung einbezogen werden. Dies bedeutet unter anderem, bereits bei der Entwicklung eines CPS die Dienstleistungsperspektive mit einzubeziehen, integrierte Services zu definieren und als Product-Service System (PSS) Lösung dem Kunden anzubieten. Ziel dieses Beitrages ist es, Anforderungen aus der Dienstleistungsperspektive für die Entwicklung von CPS Systemen darzustellen sowie daraus Ansätze für die Konzeption von Cyber-Physischen ...
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 1 | Seite 15-18
Transparenz im Energiehaushalt

Transparenz im Energiehaushalt

EnyFlow-App optimiert Energieströme intelligent in produzierenden Gewerben
Gerrit Posselt, Jan Füllemann
Die weltweit steigenden Energie- und Rohstoffkosten sowie die damit verbundenen ökologischen Gesichtspunkte sind für viele Unternehmen ein Grund sich energie- und ressourcenschonenderer Prozesse in der eigenen Produktion anzunehmen. Dabei waren größere Unternehmen stets in der Lage, entsprechende Tools wie Energiemonitoring sowie das Erheben eines CO2-Fußabdrucks durch zusätzliches Personal zu ermöglichen. Doch kleineren und mittleren Unternehmen, die in Deutschland einen beträchtlichen Teil des Bedarfs an Endenergien ausmachen, fehlt es bislang an entsprechend ausgebildeten Personal oder geeigneten Werkzeugen. Um im globalen Kontext dennoch mithalten zu können, haben sie die Möglichkeit, auf Förderprogramme zurückzugreifen, die ihnen die Chance bieten, mit innovativen Partnern in Verbundprojekten zusammenzuarbeiten. Eines dieser Verbundprojekte ist das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiierte Vorhaben EnHiPro Energie- und Hilfsstoffoptimierte ...
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 1 | Seite 55-57
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