Implementierung

Digital Competence Lab (DCL) für die Logopädie

Digital Competence Lab (DCL) für die Logopädie

Konzeption einer Lernplattform zur Förderung digitaler Handlungskompetenzen
Anika Thurmann ORCID Icon, Antonia Weirich ORCID Icon, Kerstin Bilda, Fiona Dörr ORCID Icon, Lars Tönges ORCID Icon
Die digitale Transformation des Gesundheitswesens verändert die logopädische Versorgung nachhaltig. Smarte Technologien und Künstliche Intelligenz (KI) eröffnen neue Möglichkeiten, um die Qualität der Therapie zu sichern, Versorgungsengpässe zu adressieren und Patienten stärker in Übungsprozesse einzubinden. Gleichzeitig erweitern diese Entwicklungen das Rollenverständnis von Logopäden, die neben ihrer therapeutischen Kernaufgabe zunehmend digitale Systeme als unterstützende Werkzeuge einsetzen. Aufbauend auf einer Machbarkeitsstudie zur KI-gestützten Anwendung ISi-Speech-Sprechen im Realsetting der Parkinson-Komplextherapie (PKT) werden in diesem Beitrag zentrale Herausforderungen der Implementierung smarter Technologien skizziert.
Industry 4.0 Science | 42. Jahrgang | 2026 | Ausgabe 1 | Seite 110-118 | DOI 10.30844/I4SD.26.1.110
Maschinelles Lernen zur Förderung von Nachhaltigkeit

Maschinelles Lernen zur Förderung von Nachhaltigkeit

Unternehmensanalyse auf Basis von Experteninterviews
Niklas Bode ORCID Icon, Lukas Nagel ORCID Icon, Oskay Ozen ORCID Icon, Matthias Weigold ORCID Icon
In diesem Beitrag werden die Ergebnisse von zehn Experteninterviews über den Einsatz von Maschinellem Lernen zur Förderung der unternehmerischen Nachhaltigkeit skizziert und der Literatur gegenübergestellt. Die Untersuchung zeigt, dass wirtschaftliche Faktoren den Einsatz von Maschinellem Lernen (ML) antreiben. Die Einführung der Technologie wird sowohl durch das Top-Management als auch durch die Fachabteilungen initiiert. Fundierte Strategien zur Umsetzung von ML-Anwendungsfällen sind selten vorhanden. Dabei basieren Anwendungsfälle häufig auf überwachtem Lernen. Die ökologischen Auswirkungen überwiegen gegenüber den sozialen Auswirkungen. Häufig können Emissionsreduktionen realisiert werden, wobei Quantifizierungen schwerfallen. Jedoch behindert der Mangel an Vertrauen, Fachwissen und Kommunikation die Einführung von Maschinellem Lernen, während einige technischen Herausforderungen bezüglich der Datenanforderungen auch Probleme für Maschinelles Lernen bereiten.
Industry 4.0 Science | 41. Jahrgang | 2025 | Ausgabe 4 | Seite 44-51 | DOI 10.30844/I4SD.25.4.44
Robotic Process Automation (RPA) in der Logistik

Robotic Process Automation (RPA) in der Logistik

Vorgehensmodell und Erfolgsfaktoren für die Implementierung
Carsten Feldmann, Jan Krakau, Victor Kaupe
Robotic Process Automation (RPA) bezeichnet Software-Roboter (Bots), die sich wiederholende, regelbasierte Aufgaben in einem Geschäftsprozess automatisieren. Dieser Beitrag beschreibt Anwendungsbereiche für RPA in der Logistik und zwei konkrete Praxisbeispiele. Zudem wird ein Vorgehensmodell für die Implementierung von RPA in der Logistik vorgestellt. Der Beitrag beantwortet die folgenden Fragen: Was sind geeignete Anwendungsfälle für RPA in der Logistik? Welche Kriterien unterstützen die Auswahl geeigneter Prozesse? Und wie sollte ein Einführungsleitfaden gestaltet sein, um ein Implementierungsprojekt unter Berücksichtigung kritischer Erfolgsfaktoren systematisch zu unterstützen?
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 3 | Seite 35-40
Instandhaltung 4.0

Instandhaltung 4.0

Ein Konzept zur Darstellung von Instandhaltungsprozessen und der Rolle des Menschen in der Industrie 4.0
Michael Kelker, Roland Heidel, Lennart Brumby
Die Realisierung von Industrie 4.0 (kurz I4.0) ist in vollem Gang. Es sind bereits eine Vielzahl an Modellen und Methoden zur Umsetzung diverser industrieller Prozesse auf Basis der bislang bekannten Inhalte des I4.0-Standards vorhanden, jedoch liegt noch kein Leitbild für Instandhaltungsprozesse vor. Da die Instandhaltung in Anbetracht zukünftiger, technischer Entwicklungen immer mehr an Bedeutung gewinnt, erscheint auch ein Konzept zur Darstellung von Instandhaltungsprozessen auf Basis der Industrie 4.0-Modelle sinnvoll und notwendig, d.h. die Abbildung des dynamischen Verhaltens von Prozessen und damit auch von Instandhaltungsprozessen in der I4.0 Informationswelt ist unerlässlich. Dabei ist die Rolle des Menschen von zentraler Bedeutung.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 3 | Seite 63-66
Welche Potenziale treiben die Implementierung von Industrie 4.0?

Welche Potenziale treiben die Implementierung von Industrie 4.0?

Ein empirischer Vergleich führender deutscher Industriezweige
Julian M. Müller, Daniel Kiel, Kai-Ingo Voigt
Die Potenziale, die zur Umsetzung von Industrie 4.0 führen, sind für viele Industrieunternehmen derzeit noch unklar. Folgerichtig analysiert dieser Beitrag die Potenziale, die das produzierende Gewerbe dazu veranlassen, Industrie 4.0 zu implementieren. Dies geschieht als branchenübergreifender Vergleich in fünf Industriezweigen: Während im Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Elektrotechnik für die Umsetzung von Industrie 4.0 strategisch Geschäftsmodell-getriebene, operative sowie ökologische und soziale Vorteile relevant sind, sehen die Chemie- und Stahlindustrie keine strategisch relevanten Chancen. Die Automobilindustrie fokussiert sich vornehmlich auf den operativen Nutzen von Industrie 4.0.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 2 | Seite 25-28
Implementierung eines Supply Chain Risikomanagements

Implementierung eines Supply Chain Risikomanagements

Von der Überwindung anfänglicher Barrieren hin zur erfolgssichernden Selbstauditierung
Meike Schröder, Max Feser, Johannes Beck
Aufgrund der zunehmend komplexer werdenden Strukturen heutiger Supply Chains steigt die Verwundbarkeit gegenüber Risiken im Wertschöpfungsnetzwerk. Im vorliegenden Beitrag wird eine Methodik vorgestellt, welche Unternehmen bei der ressourcenschonenden Implementierung eines situationsadäquaten Supply Chain Risikomanagement Systems anleitet. Kern der Vorgehensweise ist ein auf das Unternehmen abgestimmter Katalog von Methoden, der die Umsetzung aller Prozessphasen eines Supply Chain Risikomanagements unterstützt. Zudem wird ein Forschungsprojekt zur Selbstauditierung des Systems aufgegriffen, welches die Wirksamkeit und somit den langfristigen Erfolg des Unternehmens sichern soll.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 5 | Seite 45-48
MITO-gestützte MES-Funktions- bausteine (FBS)-Implemen-tierung und Evaluierung

MITO-gestützte MES-Funktions- bausteine (FBS)-Implemen-tierung und Evaluierung

Hartmut F. Binner
Vorgestellt wird eine toolgestützte Vorgehensweise zur MES-Funktionsbausteine-Auswahl und Implementierung. Zu MES gehören klassische Datenerfassungen und Aufbereitungen wie Betriebsdatenerfassung (BDE), Maschinendatenerfassung (MDE) und Personaldatenerfassung, aber auch alle anderen Prozesse, die eine zeitnahe Auswirkung auf den Fertigungs-/Produktionsprozess haben.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 2 | Seite 57-61
Partnerintegration als Erfolgsfaktor der RFID-Einführung

Partnerintegration als Erfolgsfaktor der RFID-Einführung

Frank Straube ORCID Icon, Philipp Bensel, Frank Fürstenberg
Die RFID-Technologie befindet sich weiter auf dem Vormarsch - bis 2010 planen 79 % der Anwender den Einsatz in der Logistik auszubauen. Umso kritischer ist es, dass ein Großteil dieser Unternehmen keinen wirtschaftlichen Erfolg mit den durchgeführten Projekten erzielt. Dies liegt zum einen an fehlenden Business Cases und zum anderen an der äußerst komplexen Aufgabenstellung. Im vorliegenden Beitrag werden Strategien erfolgreicher Unternehmen zur Bewältigung der Komplexität - mit Fokus auf die Integration interner und externer Partner - näher betrachtet.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 5 | Seite 18-22
Ganzheitliche Produktionssysteme: Wann, Warum, Wie?

Ganzheitliche Produktionssysteme: Wann, Warum, Wie?

Kurzstudie mit acht ausgewählten Unternehmen
Gisela Lanza ORCID Icon, Kathrin Peter, Jörg Ude
Ausgehend von der Automobilindustrie führen zunehmend Unternehmen anderer Branchen ihr eigenes Ganzheitliches Produktionssystem (GPS) ein. Das Institut für Produktionstechnik (wbk) nahm diesen Trend zum Anlass, das Thema mit hochrangigen Führungskräften ausgewählter Industriepartner zu diskutieren. Der folgende Beitrag gibt einen kurzen Einblick über die Erkenntnisse der Kurzstudie bezüglich der wesentlichen Merkmale Ganzheitlicher Produktionssysteme wie Motivation, Ausprägung, Einführungsstrategie, sowie Aufwand und Nutzen. Abschließend wird der Handlungsbedarf zur Weiterentwicklung von GPS erörtert.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 5 | Seite 49-52
Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit von strategischer Führung

Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit von strategischer Führung

Horst Meier, Christoph S. Zoller, Carsten Behrens
Strategische Führung hat in den letzten Jahren sehr an Bedeutung gewonnen. Trotz hoher Investitionen in die Strategieentwicklung scheitern viele Strategien in der Implementierungsphase. Ein entscheidender Faktor für eine erfolgreiche Strategieimplementierung wird dennoch bisher lediglich intuitiv berücksichtigt: der Detaillierungsgrad von Strategie. Der Artikel stellt ein praxiserprobtes Werkzeug vor, mit welchem die richtige Detaillierung für eine erfolgreiche Strategieimplementierung ermittelt werden kann und ermöglicht ein Monitoring der Strategieformulierung und -umsetzung.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 5 | Seite 59-62