Digitalisierung

Digitalisierung, Agilität und Weiterbildung

Digitalisierung, Agilität und Weiterbildung

Wie sie sich gegenseitig bedingen und eine Anleitung zum Erreichen von dauerhafter Agilität
Tobias Brückmann
Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die Digitalisierung nicht nur eine Modeerscheinung des Millenniums ist, sondern vielmehr die nächste unausweichliche Stufe der technologischen Evolution bildet. Sie war und ist eine Entwicklung, die alles und jeden sowohl gesellschaftlich als auch industriell betrifft. Sie folgt einer eigenen Dynamik, die keine Rücksicht auf unreflektierte Best Practices, etablierte Geschäftsprozesse, starre Hierarchien oder lange Entscheidungswege nimmt. Die Digitalisierung - das Wort scheint selbsterklärend eine überschaubare Angelegenheit zu beschreiben, aber ganz so einfach ist es nicht: Die digitale Transformation erfordert mehr als lediglich die Umstellung einzelner Prozesse im Betrieb. Auch mit der Einführung neuer Technologien ist es nicht getan. Denn sie verlangt vor allen Dingen eine dauerhafte Agilität in Entwicklung und Produktion sowie eine ständige Weiterbildung der Mitarbeiter, um dieser Forderung nach Agilität als Unternehmen nachkommen zu ...
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 3 | Seite 21-24
Der Kognitive Loop

Der Kognitive Loop

Und wie sich „Intelligenz“ auf Siliziumbasis konstelliert
Claus Riehle, Thorsten Pötter, Thomas Steckenreiter
In der Prozesstechnik denkt man in Produktionsoperationen, die von Sensoren und Aktoren gesteuert bzw. geregelt werden. Und jede Realisierung von Stoffumwandlung basiert auf einem physischen Substrat, was in gleicher Weise für lebende Systeme und ihr Verhalten gilt. Unterschieden werden in dem Beitrag drei Systemebenen: die Funktionsebene, das Interface zur Umwelt und die kognitive Ebene . Mithilfe dieser drei Ebenen lässt sich der Lernzyklus bzw. der bisherige sehr gut veranschaulichen. Vergleicht man in dieser Unterscheidungsweise intelligentes Verhalten von Menschen mit den technischen Entwicklungsstufen Maschinisierung, Automatisierung, Regelung und Deep Learning, dann wird das in der kybernetisch-soziologische Systemtheorie gängige Merkmal „“ verständlich. Daraus wird der Schluss gezogen, dass wir im Rahmen einer digitalisierten Kultur von Produktion und Organisation mit einem auf Silizium-Basis (SI) rechnen sollten. Um diese Analogie hervorzuheben, bezeichnen wir das vom ...
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 2 | Seite 52-56 | DOI 10.30844/I40M_20-2_S52-56
Industrie 4.0 mit dem „Digitalen Zwilling“ gestalten

Industrie 4.0 mit dem „Digitalen Zwilling“ gestalten

Eine methodische Unterstützung bei der Auswahl der Anwendungen
Claas Steffen Gundlach, Alexander Fay ORCID Icon
Der Beitrag stellt eine Methode zur systematischen Auswahl von Anwendungen eines „Digitalen Zwillings“ für ein Produkt eines Herstellers vor. Ausgehend von einer von diesem Produkt unabhängigen Recherche von Realisierungen „Digitaler Zwillinge“ werden Anwendungsfälle für das Produkt spezifiziert und ausgewählt. Die Recherche ist Grundlage der Methode, die unterteilt in drei Phasen eine detaillierte Modellierung dieser Anwendungen ermöglicht. Ergebnis dieser Modellierung ist ein tiefgehendes Verständnis der Anwendungsfälle selbst und ihrer Anforderungen, speziell Informationsforderungen, an den „Digitalen Zwilling“ des Produkts. Diese Erkenntnisse ermöglichen im Weiteren eine effiziente Konzeptionierung und Implementierung des virtuellen Abbilds des Produkts und können Grundlage der Optimierung der bestehenden Wertschöpfungskette sein.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 2 | Seite 7-10 | DOI 10.30844/I40M_20-2_S7-10
Wiederanlauf nach der Krise – Anlaufmanagement in der Industrie (E-Book)

Wiederanlauf nach der Krise - Anlaufmanagement in der Industrie (E-Book)

Anlaufmanagement in der Industrie (E-Book)
[2020] Der Anlauf von Neuprodukten und der jetzt notwendige Wiederanlauf nach der Corona-Krise haben einige Gemeinsamkeiten...
I4M 2/2020: Robotik und KI

I4M 2/2020: Robotik und KI

Smarte Lösungen für die intelligente Produktionsumgebung
Agilität eines Unternehmens oder eines Produktionssystems ist nicht nur in so turbulenten Zeiten wie während einer Pandemie eine sehr nützliche Eigenschaft. In der Fabrik helfen Modularität, Skalierbarkeit, Universalität und Interoperabilität. Für Informationssysteme und Geschäftsprozesse gibt es noch die Aspekte Autonomie, Redundanz und Wissen. Außerdem ist Diversität von Menschen, Systemen, Ressourcen etc. als Wandlungsbefähiger dazugekommen.
Entwicklungen, Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung – WI 2020: Community Tracks (E-Book)

Entwicklungen, Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung - WI 2020: Community Tracks (E-Book)

Stetig steigende Studierendenzahlen und Studierendenerwartungen der „Generation Z“ als „Digital Natives“ stellen Hochschulen bei gleichbleibenden Lehrressourcen vor vielfältige technische, didaktische, organisationale und curriculare Herausforderungen. Aufgrund ihrer Diversität und Heterogenität gibt es keinen einheitlichen Weg der digitalen Transformation im Hochschulsektor. Curricula, Studienstrukturen, Präsenzlehre und digitale Lehr- und Lernangebote müssen auf die jeweiligen Hochschulen, Zielgruppen und Kooperationspartner zugeschnitten werden. Dabei müssen auch neue Zielgruppen erreicht werden, z.B. Berufstätige und Teilzeitstudierende, und die Individualisierung sowie die nationale und internationale Studierendenmobilität gefördert werden. Kompetenzen für die Informationsextraktion aus Lern- und Studienprozessen, (Big) Data Analytics und Visualisierung, Künstliche Intelligenz und Augmented Reality müssen in Hochschulen aufgebaut werden. Von der digitalen ...
Entwicklungen, Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung – WI 2020: Zentrale Tracks

Entwicklungen, Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung - WI 2020: Zentrale Tracks

Die Weiterentwicklung lernender Algorithmen, die Verfügbarkeit großer Datenmengen zum Anlernen dieser Algorithmen und steigende Rechenleistung haben die erfolgreiche Anwendung von Funktionen aus der Künstlicher Intelligenz (KI) ermöglicht. Zu diesen Funktionen gehören unter anderem Spracherkennung, Sprachverarbeitung, Bilderkennung, Vorhersagen und Robotik. Entwickler können mit KI-Funktionen bestehende Systeme verbessern (z.B. Übersetzungssoftware) oder neue Technologien entwickeln (z.B. intelligente Lautsprecher). Solche Informationssysteme mit bezeichnen wir als KI-basierte Systeme. KI-basierte Systeme beeinflussen die Beziehung zwischen Mensch und Maschine bei der Lösung von Aufgaben. KI-basierte Systeme können Menschen bei immer mehr Aufgaben unterstützen oder diese sogar selbstständig lösen. Darüber hinaus können Systeme durch die Anwendung von KI-Funktionen menschlicher erscheinen und anthropomorphe Wahrnehmungen erzeugen (z.B. durch die Interaktion mittels ...
Supply Chain Management mit 0G-Netz und Blockchain

Supply Chain Management mit 0G-Netz und Blockchain

Lieferprozesse digitalisieren und automatisch monetarisieren
Aurelius Wosylus
Lösungsansätze zur Effizienzsteigerung in industriellen Supply Chains wie Vendor Managed Inventory oder Kanban, sind nicht neu. Mit Technologien wie dem 0G-Netz von Sigfox und Blockchains wird es aber immer leichter, diese Strategien zu digitalisieren und in einem Rutsch auch noch um automatische Lieferbestätigungen, Rechnungslegungen und Inkasso zu erweitern. Die Kosten für unabänderbare Digitale Twins werden immer bezahlbarer.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 1 | Seite 53-56
Digitalisierung, Globalisierung und Nachhaltigkeit Auswirkungen auf Industrie 4.0

Digitalisierung, Globalisierung und Nachhaltigkeit Auswirkungen auf Industrie 4.0

Ortwin Renn
Angesichts der drei großen globalen Transformationswellen der Globalisierung, Digitalisierung und Sustainabilisierung steht die Industrie vor großen Herausforderungen im Modernisierungsprozess in Hinblick auf Industrie 4.0. Zum einen muss sie die neuen Signale einer protektionistischen Industriepolitik, die vor allem von den USA ausgehen, ins Kalkül ziehen, zum anderen die Forderungen nach nachhaltiger Produktion und Klimaschutz stärker beachten. Beide Voraussetzungen sind auf Lernprozesse angewiesen, die neben der notwendigen Effizienz auch die Sozialverträglichkeit der Transformationen und die Umwelt- und Klimaverträglichkeit gleichberechtigt ins das eigene Zielsystem integrieren.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 6 | Seite 21-23
Digitalisierung: Der Arbeitsmarkt verändert sich

Digitalisierung: Der Arbeitsmarkt verändert sich

Enzo Weber
Die öffentliche Diskussion über die Zukunft der Arbeit im Zeitalter der Digitalisierung wird von Vorstellungen von selbstfahrenden Autos, menschenleeren Fabriken oder vollautomatischer Logistik dominiert. Dies schafft Ängste vor einem massiven Verlust von Arbeitsplätzen und einem Rückgang der Beschäftigung in der Zukunft. Gleichzeitig hat dies zu intensiven Debatten über ein bedingungsloses Grundeinkommen geführt: Während die Produktivität steigen würde, würde ein deutlicher Rückgang der Zahl der Arbeitsplätze den Einkommensverteilungsmechanismus in Frage stellen, auf welchem unsere Arbeitsgesellschaften derzeit beruhen. Dieser Beitrag argumentiert, dass die Ersetzung bestehender Arbeitsplätze - oder zumindest von Aufgaben - durch Technologie zwar erfolgen wird und immer stattgefunden hat, dies aber nur eine Seite der Medaille ist. Die Zukunft der Arbeitsmärkte wird komplexer sein. Dies wird in der makroökonomischen, betrieblichen und internationalen Dimension ...
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 6 | Seite 62-66 | DOI 10.30844/I40M_19-6_62-66
1 8 9 10 15