Digitale Transformation

Digital Lean – Mit dem Crossroads-Modell zu mehr Effizienz

Digital Lean - Mit dem Crossroads-Modell zu mehr Effizienz

Erklärung und Auswahl von Steuerungsansätzen für Produktions- und Logistiksysteme in Zeiten der Digitalisierung
Carsten Feldmann, Ralf Ziegenbein
Methoden zur Überwachung und Steuerung von Materialflüssen in einem Produktions- oder Logistiksystem sollen Ziele wie niedrige Kosten und kurze Durchlaufzeiten unterstützen. Die Steuerungsprinzipien der Lean Production zielen auf dezentrale, bedarfsorientierte Selbstorganisation der Prozesse, zum Beispiel in einem Kanban-Regelkreis. Die Ansätze der Industrie 4.0 setzen auf digitale Vernetzung von Maschinen, Produkten und Mitarbeitern sowie den Einsatz von Sensorik. Welcher Steuerungsansatz passt zu welchem Produktportfolio? Lassen sich die Ansätze kombinieren - schlank durch Digitalisierung? Das Crossroads-Modell erklärt anschaulich die Unterschiede der Steuerungsansätze und leitet konkrete Handlungsempfehlungen für die Unternehmenspraxis ab.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 5 | Seite 33-38 | DOI 10.30844/I40M18-5_33-38
Digitale Assistenzsysteme

Digitale Assistenzsysteme

Gestaltungsanforderungen, Klassifikation und Anwendungen
Martin Braun
Digitale Assistenzsysteme gewinnen an Relevanz in den Unternehmen. Ihre Anwendung orientiert sich an den individuellen Fähigkeitsprofilen ihrer Benutzer und deren spezifischer Arbeitssituation. Dies schließt Standardlösungen aus. Um die Vielzahl von Assistenzsystemen in einen zweckmäßigen Anwendungskontext einzuordnen, werden im Beitrag ein arbeitswissenschaftliches Klassifikationsschema entwickelt und beispielhafte Einsatzfelder für assistive Technologien erörtert. Ferner werden Anforderungen an eine menschengerechte Systemgestaltung dokumentiert. Der Leser wird in die Lage versetzt, betriebliche Anwendungsfälle assistiver Technologien und deren Nutzenpotenziale bereits im Planungsprozess zu beurteilen.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 4 | Seite 11-14
Arbeiten im Zeitalter des Internets der Dinge

Arbeiten im Zeitalter des Internets der Dinge

Wie Qualifikation, Organisation und Führung digital transformiert werden
Birgit von See, Wolfgang Kersten ORCID Icon
Die Vision „Industrie 4.0“ ist nicht allein durch den Einsatz neuer Technologien und die Auswertung von Daten zu erreichen. Eine umfassende digitale Transformation bedarf einer Integration der Aktivitäten in die „soziotechnische Triangel“ eines Unternehmens, bestehend aus Mensch, Technik und Organisation. Diese Verankerung bewirkt gleichzeitig auch Veränderungen innerhalb des Arbeitssystems eines Unternehmens. Auf Basis von ausführlichen Experteninterviews identifiziert und charakterisiert der Beitrag drei zentrale Dimensionen: Qualifikation, Organisation und Führung. Die Erkenntnisse zeigen, dass die Ermittlung zukünftiger Kompetenzprofile, die Schulung von „Data Thinking“ sowie die organisatorische Vernetzung der Mitarbeiter über agile Arbeitsweisen und Strukturen entscheidende Maßnahmen sind. Hauptaufgabe der Führung ist die Antizipation und Orchestrierung der digitalen Transformation.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 3 | Seite 8-12 | DOI 10.30844/I40M_18-3_S8-12
Technologietransfer durch Business Ecosystems

Technologietransfer durch Business Ecosystems

Strategien für eine erfolgreiche digitale Transformation industrieller Wertschöpfungsketten im IIoT-Kontext
Jonas Soluk
Das Industrial Internet of Things (IIoT) verändert die Wertschöpfungsprozesse des produzierenden Gewerbes radikal. Während die ersten Best Practices von sich hören lassen, ist ein Großteil der Unternehmen weiterhin damit beschäftigt, die strategischen Grundlagen der IIoT-Implementierung zu klären. Dynamische Umweltfaktoren, technische Komplexität und limitierte Ressourcen lassen viele Unternehmen verzweifelt zurück. Als ein aus der strategischen Planung entlehntes Prinzip bieten Business Ecosystems die Möglichkeit, einen Weg aufzuzeigen, wie Risiko und Nutzen im Kontext der Implementierung von IIoT-Technologien abgewogen werden können. Sie ermöglichen eine Form der unternehmerischen Zusammenarbeit, die interne Know-how-Defizite ausgleichen und Transformationsbemühungen dynamisieren kann.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 3 | Seite 63-66
Ganzheitliche Nutzung der Digitalisierung für Arbeitsprozesse

Ganzheitliche Nutzung der Digitalisierung für Arbeitsprozesse

Ein Ordnungsrahmen für die Reifegradanalyse von Prozessen
Sebastian Terstegen, Marc-André Weber, Frank Lennings, David Kese
Seit der Hannover Messe 2011 wächst in der Produktion die Bedeutung der Nutzung der Digitalisierung (auch als Industrie 4.0 bezeichnet) und die Präsenz des Themas in der allgemeinen Wahrnehmung steigt stetig. Täglich werden die Unternehmen daran erinnert, wie schnell und weitreichend der Wandel ist, wie viele Chancen er birgt und wie bedrohlich die Folgen eines verspäteten oder gar „verpassten“ Einstiegs wären. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen müssen beim „Wandel zur Industrie 4.0“ und bei der entsprechenden Implementierung und Anwendung digitaler Technologien unterstützt werden. Viele Unternehmen werden nicht sofort in der Lage sein, eine komplett neue Smart Factory zu erschaffen, aber dennoch gilt es, gezielte Investitionen zu tätigen, um sich Schritt für Schritt der Industrie 4.0 anzunähern. Dafür hilft es den Unternehmen, die Potenziale zur Verbesserung, die sie unter Berücksichtigung ihrer aktuellen Situation durch Nutzung der Digitalisierung für ...
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 2 | Seite 12-16
Herausforderung Industrie 4.0 meistern

Herausforderung Industrie 4.0 meistern

Ein praxisorientierter Ansatz zur Transformation von Geschäftsmodellen
Dominik Augenstein
Getrieben von Industrie 4.0 stehen Unternehmen vor der Herausforderung, ihre Geschäftsmodelle wettbewerbsfähig zu gestalten, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und neuen Kundenansprüchen gerecht zu werden. Stichworte wie „individuelle Produktion“ und „Losgröße 1“ setzen Unternehmen dabei zunehmend unter Druck, ihre bisherige Produktion zu verändern. Tatsächlich klingt dies auch oftmals nach einer 180 Grad Wendung, vor allem für Unternehmen, die bisher mit Massenprodukten ihr Geld verdient haben und deren Geschäftsmodell nun gefährdet ist. Zudem besteht bei Industrie 4.0 die Herausforderung, dass oftmals keine Best Practices existieren und somit eine Adaption solcher Best Practices nicht möglich ist. Eine strukturierte Transformation des eigenen Geschäftsmodells hin zu Industrie 4.0 ist dennoch möglich.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 1 | Seite 15-18
Industrie 4.0 – Disruptive Geschäftsmodellinnovation oder „nur“ Geschäftsprozessoptimierung?

Industrie 4.0 - Disruptive Geschäftsmodellinnovation oder „nur“ Geschäftsprozessoptimierung?

Christian Leyh, Doreen Gäbel
Eine Untersuchung von Industrie 4.0-Anwendungsbeispielen ausgewählter Unternehmen mit Blick auf mögliche, resultierende Geschäftsmodellinnovationen zeigt, dass diese durch Industrie 4.0-Projekte durchaus herbeigeführt werden. Die Ergebnisse der Untersuchungen stellen jedoch auch dar, dass der Anteil der Geschäftsmodellinnovationen mit 22 % der 158 untersuchten Unternehmenseinträge in einem eher niedrigen Bereich liegt. Disruptive, d. h. branchenlogikdurchbrechende Geschäftsmodellinnovationen finden sich vor allem bei den Unternehmen des produzierenden Gewerbes. Hier steht nicht mehr allein die Herstellung bzw. Verarbeitung von Produkten im Vordergrund, sondern auch ein deutlicher Mehrwert für den Kunden. In diesem Beitrag werden die genannten Aspekte weiter ausgeführt und weitere ausgewählte Untersuchungsergebnisse dargelegt.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 5 | Seite 33-38
Ist produktives Arbeiten im digitalen Zeitalter nur eine Illusion?

Ist produktives Arbeiten im digitalen Zeitalter nur eine Illusion?

Consuela Utsch
Mit einem Ohr am Telefon, parallel E-Mails kontrollieren und gleichzeitig einen Text überarbeiten - so läuft es täglich in Büros weltweit ab. Der stetige digitale Wandel fordert viel von den Unternehmen und ihren Mitarbeitern. Ständige Erreichbarkeit, Multitasking, ein hoher Lärmpegel in Großraumbüros, permanente Störungen des Arbeitsprozesses und Arbeiten auf Zuruf zählen zu den Herausforderungen und Aufgaben, die es zu bewältigen gilt. Zusätzlich leiden sowohl die Kreativität als auch die Innovationskraft der Mitarbeiter. Dabei spielen gerade diese Aspekte in digitalen Unternehmen eine entscheidende Rolle. Wie können Mitarbeiter trotz der veränderten Arbeitswelt noch effizient und produktiv arbeiten? Sind Unternehmen auf die Anforderungen des digitalisierten Zeitalters vorbereitet? Welche Weichen müssen Unternehmen stellen, um einerseits Mitarbeiter vor Überforderung zu schützen und andererseits die Effizienz, Produktivität und Innovationskraft zu steigern?
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 5 | Seite 53-56
Monetarisierung in Zeiten der Digitalen Transformation

Monetarisierung in Zeiten der Digitalen Transformation

Geld fließt, wo Daten fließen
Volker Gruhn
Die Digitale Transformation lässt nur wenige Aspekte der Beziehung zwischen Kunden und Unternehmen unberührt. Das gilt auch und vor allem für die Zahlungsströme, die zwischen den Beteiligten hin und her fließen. Güter und Services, die sich unter dem Eindruck der neuen technischen Möglichkeiten fundamental verändern, werden auch grundlegend anders ver- und gekauft [1]. Für die systematische Suche nach neuen Möglichkeiten zur Monetarisierung der eigenen Angebote eignen sich die sogenannten Objects of Revenue. Das sind Objekte innerhalb des Unternehmens, die unmittelbar mit Zahlungsströmen verknüpft sind beziehungsweise verknüpft werden können.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 5 | Seite 25-28
Digitale Transformation von Geschäftsmodellen

Digitale Transformation von Geschäftsmodellen

Ein praxisorientierter Ansatz für die erfolgreiche Gestaltung
Daniel Schallmo, Klaus Lang, Manfred Plechaty
Was haben Fahrzeughersteller wie Rosenbauer, Logistikunternehmen wie DB Schenker, Kompressorenhersteller wie Bauer, Aufzughersteller wie ThyssenKrupp und Hygieneartikelhersteller wie Hagleitner gemeinsam? Diese Unternehmen haben es verstanden, ihre Kunden in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten zu stellen, Kundenbedürfnisse aufzugreifen und Potenziale der Digitalisierung zu nutzen, um auf intelligentere und schnellere Art Leistungen für Kunden anzubieten. Diese Unternehmen haben es geschafft, den Weg der digitale Transformation ihres Geschäftsmodells strategisch und strukturiert anzugehen und aktiv zu gestalten. Dabei eröffnet die digitale Transformation neue Möglichkeiten der Vernetzung und Kooperation unterschiedlicher Akteure, die z. B. Daten austauschen und somit Prozesse anstoßen sowie neue Geschäftsmodelle ermöglichen. In diesem Zusammenhang spielt die digitale Transformation von Geschäftsmodellen eine besondere Rolle, da alle relevanten Geschäftsmodell-Elemente, statt ...
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 3 | Seite 78-82
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