Demografischer Wandel

Neue Lernformen in der industriellen Produktion

Neue Lernformen in der industriellen Produktion

Personelle, technische und organisatorische Anforderungen an arbeitsplatzintegriertes Lernen mit digitalen Medien
Stefan Welling, Sebastian Freith, Carsten Ullrich, Glenn Schütze
Die steigenden Anforderungen an die Kompetenzen der Beschäftigten und der Verlust wertvollen Erfahrungswissens durch den demografischen Wandel sind nur zwei Herausforderungen für die innerbetriebliche Mitarbeiterqualifizierung. Dieser Beitrag beschreibt einen technologiebasierten Ansatz, der Unternehmen unterstützt, diese Herausforderungen zu meistern. Im Zentrum steht ein intelligent-adaptives Lernsystem, mit dem die Beschäftigten Lernmaterialien für die Lösung betrieblicher Herausforderungen entwickeln und auf die individuellen Bedürfnisse angepasst nutzen können. Der Beitrag skizziert die wesentlichen personellen, technischen und organisatorischen Anforderungen der Integration eines adaptiven digitalen Lern- und Assistenzsystems.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 3 | Seite 7-10
Wissenserhalt durch digitale Medien in der Lernfabrik

Wissenserhalt durch digitale Medien in der Lernfabrik

Ein neuer Ansatz zur Verringerung des Wissensverlusts hervorgerufen durch den demografischen Wandel
Dieter Kreimeier, Sebastian Freith, Carsten Ullrich
Der fortschreitende demografische Wandel und die damit zusammenhängende Bevölkerungspyramide offenbart, dass die Anzahl der Mitarbeiter, die aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters in den Ruhestand versetzt werden, deutlich zunehmen wird. Ohne weitere Maßnahmen werden das Wissen und die praktische Expertise dieser erfahrenen Mitarbeiter den Betrieben nicht mehr zur Verfügung stehen. Dieser Beitrag stellt vor, wie durch die Integration digitaler Medien in die Produktion Erfahrungswissen aufgenommen werden kann, und illustriert dies am Beispiel der Lernfabrik des Lehrstuhls für Produktionssysteme.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 3 | Seite 69-72
Assistenzsysteme als Problemlöser der Produktion

Assistenzsysteme als Problemlöser der Produktion

Innovative Technologien zur Optimierung zukünftiger Produktionssysteme
Hannes Zeininger, Mario Kleindienst, Markus Pröll
Der Wunsch der Kunden nach individualisierten Produkten und eine damit verbundene steigende Anzahl an Produktvarianten, der demografische Wandel und das damit verbundene steigende Durchschnittsalter der Mitarbeiter sowie der zunehmende Fachkräftemangel und die steigende Komplexität von Wertschöpfungsprozessen sind nur einige Herausforderungen, denen sich die Industrie aktuell stellen muss. Dieser Beitrag beschreibt innovative Assistenzsysteme als mögliches Instrument, diesen Anforderungen zu begegnen und erörtert Beispiele, in denen ein sinnvoller Einsatz solcher Systeme bereits erfolgreich realisiert wurde.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 2 | Seite 53-56
Mobile Computersysteme für den demografischen Wandel in der Arbeitswelt

Mobile Computersysteme für den demografischen Wandel in der Arbeitswelt

Fragestellungen und Handlungsfelder in Wissenschaft und Technik
Michael Teucke, Dirk Werthmann, Aljoscha Warns
Verminderte Leistungsfähigkeit und Sinnesschärfen älterer Beschäftigter müssen von Unternehmen im zunehmenden Maße durch eine gezielte (informations-)technische Unterstützung kompensiert werden. Bislang ist allerdings der Beitrag, den Technologien des Ambient Assisted Working für die soziale und ökonomische Teilhabe älterer Arbeitnehmer im Arbeitsmarkt leisten können, unklar. Eine empirische Studie zum Potenzial von mobilen Computertechnologien wird derzeit im Projekt EUNA durchgeführt und soll hierzu gesicherte Erkenntnisse bringen und geeignete Handlungsfelder identifizieren.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 3 | Seite 47-51
Humanisierung durch Automatisierung

Humanisierung durch Automatisierung

Der Arbeitsplatz der Zukunft im Zuge des demografischen Wandels
Michael Schenk
Die Megatrends der Zukunft ziehen umfangreiche Überlegungen hinsichtlich der Gestaltung und Optimierung von Arbeitsplätzen nach sich. Der Grad der Automatisierung in diesen Bereichen kann den Trends entgegenwirken. Hierbei spielen Assistenzsysteme und deren Nutzung in der innovativen Mensch-Roboter-Interaktion eine große Rolle. Ein Beispiel für den aktuellen Forschungstrend sind drucksensitive Sensorsysteme mit sogenannten taktilen Sensoren, wie sie in diesem Beitrag beschrieben werden.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 1 | Seite 31-33
IM 1/2014: 30 Jahre industrielle Geschäftsprozesse

IM 1/2014: 30 Jahre industrielle Geschäftsprozesse

Die Wirtschaft von morgen zwischen Fabrikproduktion, Geschäftsprozess und Digitalisierung
Diese Ausgabe behandelt zentrale Themen der Industrie 4.0: die Individualisierung und Flexibilisierung der Produktion, innovative Technologien wie RFID und bionische Ansätze zur Komplexitätsbewältigung sowie drucksensitive Sensoren für die Mensch-Roboter-Interaktion. Zudem werden der Schutz vor Produktpiraterie, die Bewertung physischer Belastungen am Arbeitsplatz und die Lehren aus früheren Konzepten wie CIM und PLM thematisiert.
Dem demografischen Wandel begegnen

Dem demografischen Wandel begegnen

sicher und flexibel
Regina Michalik, Katrin Schickhoff
Ist demografischer Wandel ein Schreckgespenst, dem Sie ausgeliefert sind - egal ob als Mitarbeiter, Unternehmer oder Freiberuflerin? Oder bietet der Wandel gleichzeitig Chancen? Demografische Veränderungen sind nur ein Einflussfaktor für eine erfolgreiche Entwicklung in Unternehmen, Instituten und anderen Einrichtungen. Wie andere Herausforderungen auch, kann der demografische Wandel als Chance genutzt werden: mit Maßnahmen auf individueller, kollektiver und organisatorischer Ebene, die mittel- und langfristig geplant und ergriffen werden und auch zu einer Veränderung der Führung führen.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 63-65
Handlungsfelder für den Umgang mit demografiebasierten Risiken in der Supply Chain

Handlungsfelder für den Umgang mit demografiebasierten Risiken in der Supply Chain

Meike Schröder, Carolin Singer, Wolfgang Kersten ORCID Icon
Die alternde Bevölkerung in Industrie- und Schwellenländern stellt sowohl Gesellschaften als auch Unternehmen vor große Herausforderungen. Um mit Risiken wie dem demografischen Wandel umzugehen, müssen Unternehmen rechtzeitig Strategien und Maßnahmen auf unterschiedlichen Ebenen einleiten. In dem vorliegenden Beitrag werden demografiebasierte Risiken vor dem Hintergrund des Supply Chain Managements betrachtet. Hierzu werden Lösungsansätze vorgestellt, um die mit dem demografischen Wandel verbundenen Nachfrage- und Umfeld-risiken Supply-Chain-orientiert zu bewältigen. Die Beispiele fokussieren auf die drei Handlungsfelder Personalmanagement, Modularisierung von Produkten sowie integrierte Produktentwicklung.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 69-72
Individualisierte Arbeitsassistenz in der Produktion

Individualisierte Arbeitsassistenz in der Produktion

Gestaltung gesunder, sicherer und wettbewerbsfähiger Arbeit in der industriellen Produktion
Felix Busch, Jochen Hartung, Carsten Thomas, Sascha Wischniewski, Jochen Deuse ORCID Icon, Bernd Kuhlenkötter ORCID Icon
Die Förderung gesunder, sicherer und wettbewerbsfähiger Arbeit ist insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels eine bedeutende Herausforderung in der industriellen Produktion. Gerade in Arbeitssystemen mit hohem Anteil manueller Arbeit ist dies von zentraler Bedeutung und eine entsprechende Gestaltung erforderlich. Der Beitrag diskutiert die Potenziale hybrider Mensch-Roboter-Arbeitssysteme zur Gestaltung von Arbeit mit individueller Technikunterstützung.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 7-10
Wissenssicherung in Zeiten des demografischen Wandels

Wissenssicherung in Zeiten des demografischen Wandels

Die Wissenstransfer Balanced Scorecard zur Steuerung des unternehmensinternen Wissensaustausches
Steffen Huth, Wolfgang Albeck
Die Mehrheit aller Unternehmen bezeichnet die Bewältigung des demografischen Wandels als ein wesentliches Handlungsfeld für die Zukunft. Umfragen zeigen allerdings, dass sich viele Unternehmen auf die demografischen Veränderungen bisher nur unzureichend vorbereitet haben [1]. In einem wissensbasierten Wettbewerbsumfeld führt vor allem der steigende Anteil älterer Mitarbeiter zu neuen Herausforderungen. Um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen dem internen Wissenstransfer zwischen älteren und jüngeren Mitarbeitern sowie der Wissenssicherung höchste Priorität einräumen. Der vorliegende Beitrag widmet sich deshalb der „Wissenstransfer Balanced Scorecard“ und entwickelt ein praxisorientiertes Instrument zur strukturierten Steuerung des Wissensaustausches.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 47-50
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