Automatisierung

I4M 6/2022: Digitale Geschäftsmodelle und Blockchain

I4M 6/2022: Digitale Geschäftsmodelle und Blockchain

Kreislaufwirtschaft, Plattformen und Automatisierung – durch die Digitalisierung vereint
Bei der Etablierung und Aktualisierung von Geschäftsmodellen in der heutigen Zeit gilt es, kreislauffähig und digital zu denken. Wie können Geschäftsmodelle offene digitale Plattformen, leistungsstarke und blitzschnelle Datenakquisitions- und Analysemöglichkeiten, digitale Zwillinge, Blockchain-, DAO- und Automatisierungskonzepte und andere Spitzentechnologien anwenden, um langfristig zukunftsfähig zu bleiben?
Automatisierung von Containerterminals

Automatisierung von Containerterminals

Erfolgsfaktoren für das Management der Automatisierung von Straddle Carriern
Sebastian Eberlein, Stephan Oelker, Serge Jacovis, Vanessa Beckmann, Michael Freitag ORCID Icon
Die strukturelle Bedeutung von Containerterminals für den Produktions- und Logistikstandort Deutschland ist hoch. Die Effizienz der Terminalprozesse ist dabei ein zentraler Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit der Terminalbetreiber. An vielen Containerterminals der deutschen Nordseeküste kommen hierfür die als flexibel geltenden, jedoch mit Risiken behafteten bemannten Portalhubwagen (engl. straddle carrier, SC) zum Einsatz. Im Rahmen des Forschungsprojekts STRADegy wurden durch eine Kombination aus Pilotanlage und Emulation sowohl die Zuverlässigkeit als auch die Wirtschaftlichkeit der Automatisierung von SC in norddeutschen Containerterminals untersucht. Parallel zur Entwicklung des automatisierten SC-Systems wurden Leitfäden für die Einführung der Technologie erstellt. Der vorliegende Beitrag stellt daraus zentrale Erkenntnisse für ein erfolgreiches Management der Automatisierung vor.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 6 | Seite 6-10
Stufen der Automatisierung und Autonomie in der Logistik

Stufen der Automatisierung und Autonomie in der Logistik

Entwicklung einer Autonomie-Roadmap logistischer Prozesse in produzierenden Unternehmen
Benjamin Nitsche, Tobias Marc Wringe ORCID Icon, Frank Straube ORCID Icon
Die Automatisierung informatorischer Logistikprozesse ist bereits heute eine der Kernherausforderungen für produzierende Unternehmen auf dem Weg zu autonom agierenden logistischen Systemen. Dass die Mehrheit informatorischer Logistikprozesse bereits bis zum Ende dieser Dekade autonom ablaufen wird, ist durchaus realistisch. Der Weg dahin jedoch noch ungewiss. Daher zielt dieser Beitrag darauf ab, unter Einbeziehung von Industrie-Experten die Evolutionsstufen der Autonomie logistischer Prozesse zu definieren, Voraussetzungen zum Erreichen einzelner Stufen zu beschreiben und Herausforderungen auf dem Weg zu diskutieren. Zudem werden die prägendsten informatorischen Logistikprozesse mit hohem Autonomisierungspotenzial identifiziert und abgeschätzt, wann das Erreichen der Autonomiestufen industrieweit zu erwarten ist.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 6 | Seite 15-19
Smart Factory im Werkzeugbau bei KAMAX

Smart Factory im Werkzeugbau bei KAMAX

Reduzierung der Durchlaufzeit um 90 %
Christian Ludwig, Thomas Farrenkopf, Thomas Panske, Hilmar Gensert
Unter „Smart Factory“ wird die Vision einer Produktionsumgebung verstanden, in der sich Fertigungsanlagen und Logistiksysteme ohne menschliche Eingriffe weitestgehend selbst organisieren [1]. Im Beitrag wird ein Projekt beschrieben, zu dessen Start keiner der Beteiligten das Thema „Smart Factory“ oder „Industrie 4.0“ auch nur ansatzweise mit dem Projekt in Verbindung brachte. Vielmehr wurde die Zielsetzung verfolgt, die heutige Lieferzeit von 6-8 Wochen drastisch zu reduzieren. Das Ergebnis ist ein vollständig digitalisierter Geschäftsprozess von der Auftragserstellung, der Produktentwicklung, der Konstruktion, der Fertigung sowie der Abwicklung für „Losgröße 1“ mit einer Reduzierung der Durchlaufzeit auf weniger als 10 %.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 4 | Seite 29-33 | DOI 10.30844/I40M_21-4_S29-33
Industrie 4.0 im Remanufacturing

Industrie 4.0 im Remanufacturing

Analyse und Bewertung aktueller Forschungsansätze
Kim Sprenger, Jan-Felix Klein, Marco Wurster, Nicole Stricker, Gisela Lanza ORCID Icon, Kai Furmans
Das Remanufacturing, bisher geprägt durch manuelle und kostenintensive Prozesse, ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu einer ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft. Industrie und Forschung sind sich einig, dass der Einzug von Industrie-4.0-Technologien den Schlüssel zu einer Entwicklung automatisierter und wirtschaftlicher Remanufacturing-Systeme darstellt. Basierend auf einer systematischen Literaturrecherche widmet sich dieser Beitrag der Analyse vielversprechender Industrie-4.0-Ansätze mit dem Fokus auf den übergeordneten Gesamtprozess sowie den Teilprozessen der Demontage und der Inspektion. Die Ergebnisse legen nahe, dass es an zusätzlichem Wissen, Erfahrung und Forschung bei der Entwicklung und realen Demonstration der Ansätze und deren Übertragbarkeit auf breitere Anwendungsfelder bedarf.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 4 | Seite 37-40 | DOI 10.30844/I40M_21-4_S37-40
IM 6/2020: Physical Internet

IM 6/2020: Physical Internet

Ein globales Transportsystem für den weltweiten Güteraustausch
Die europäische Alliance for Logistics Innovation through Cooperation in Europe (ALICE) hat das „Physical Internet“als Zielvorgabe einer effizienten und nachhaltigen Logistik bis zum Jahr 2050 festgelegt. Das Konzept umfasst ein standardisiertes, offenes, globales Transportsystem, in dem physische Güter nach dem Muster der Übertragung digitaler Daten ausgetauscht werden. Wird dieses Konzept aktuelle Logistikmodelle ersetzen?
IM 5/2020: Arbeiten in der digitalisierten Industrie

IM 5/2020: Arbeiten in der digitalisierten Industrie

Die richtige Informationsarchitektur für die Digitale Fabrik schaffen
Vor 15 Jahren waren Manufacturing-Execution-Systeme etwas Revolutionäres, denn sie konnten ein neues Maß an Datenintegration auf dem benötigten Detailgrad liefern. Die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der Digitalen Fabrik wird von der richtigen Architektur für die zahlreichen in der Fabrik eingesetzten Informationssysteme und von den Abläufen abhängen. Ebenfalls auf die Agenda müssen Partizipation und Weiterbildung der dort tätigen Menschen.
Nötige Weiterentwicklungen für den Erfolg von Industrie 4.0

Nötige Weiterentwicklungen für den Erfolg von Industrie 4.0

Dirk Schmalzried
Im Beitrag werden ausgehend von bekannten Defiziten Empfehlungen auf den Ebenen “Business“, „Functional“ und „Information“ des RAMI-4.0-Frameworks für eine erfolgreiche Realisierung des Konzepts Industrie 4.0 gegeben. Die technischen Grundlagen, um die Erwartungen an Industrie 4.0 und Smart Manufacturing zu erfüllen, sind vorhanden; eine Behebung der benannten Defizite in naher Zukunft erscheint realistisch.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 5 | Seite 58-62
Der Kognitive Loop

Der Kognitive Loop

Und wie sich „Intelligenz“ auf Siliziumbasis konstelliert
Claus Riehle, Thorsten Pötter, Thomas Steckenreiter
In der Prozesstechnik denkt man in Produktionsoperationen, die von Sensoren und Aktoren gesteuert bzw. geregelt werden. Und jede Realisierung von Stoffumwandlung basiert auf einem physischen Substrat, was in gleicher Weise für lebende Systeme und ihr Verhalten gilt. Unterschieden werden in dem Beitrag drei Systemebenen: die Funktionsebene, das Interface zur Umwelt und die kognitive Ebene . Mithilfe dieser drei Ebenen lässt sich der Lernzyklus bzw. der bisherige sehr gut veranschaulichen. Vergleicht man in dieser Unterscheidungsweise intelligentes Verhalten von Menschen mit den technischen Entwicklungsstufen Maschinisierung, Automatisierung, Regelung und Deep Learning, dann wird das in der kybernetisch-soziologische Systemtheorie gängige Merkmal „“ verständlich. Daraus wird der Schluss gezogen, dass wir im Rahmen einer digitalisierten Kultur von Produktion und Organisation mit einem auf Silizium-Basis (SI) rechnen sollten. Um diese Analogie hervorzuheben, bezeichnen wir das vom ...
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 2 | Seite 52-56 | DOI 10.30844/I40M_20-2_S52-56
Digitalisierung der Wertschöpfungskette in der Industrie 4.0

Digitalisierung der Wertschöpfungskette in der Industrie 4.0

Durchgängige Digitalisierung beseitigt digitale Lücken in Großprojekten von der Planung bis zum Betrieb
Timur Ripke, Sven Kägebein
Großprojekte der Bauindustrie, steigende Komplexitäten von Maschinenbau- und Produktionsanlagen, die Fertigung hochkomplexer Konstrukte sowie unzählige Projektbeteiligte: Alles unter einen Hut zu bekommen, erfordert bereits in der Planung hohe Genauigkeit. Digitale Mittel helfen dabei, Transparenz zu schaffen, den Überblick über anfallende Daten zu behalten und Fehlerquoten zu minimieren. Die Phase der realen Projektumsetzung prägt jedoch eine digitale Lücke. Digitale Daten, gespeichert und verarbeitet in Termin- und Ablaufplänen, Diagrammen oder CAD-Tools, finden ausgedruckt zurück ins Analoge. Involvierte Personen erfassen und dokumentieren Informationen während der Umsetzung nur auf Papier und nicht digital. Wenn doch, verbleiben Daten isoliert in Systemen. Innovative Projektmanagement-Software sorgt für Datenaustausch in Echtzeit und schließt damit die digitale Lücke.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 5 | Seite 21-24 | DOI 10.30844/I40M_19-5_S21-24
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