Anlaufmanagement

Smart-Device-unterstütztes Anlaufmanagement manueller Montagesysteme

Smart-Device-unterstütztes Anlaufmanagement manueller Montagesysteme

Einsatz von Tablet-PCs zur Effizienzsteigerung im Montagesystemhochlauf
Rolf Steinhilper, Frank Kübler, Andreas Kruse Bayreuth
Immer kürzere Produktlebenszyklen und zunehmende Variantenzahlen stellen produzierende Unternehmen vor die Herausforderung, eine steigende Anzahl von Anlageninstallationen und -umbauten zu beherrschen. Vor diesem Hintergrund wird ein schneller und reibungsloser Hochlauf von Montagesystemen immer mehr zum kritischen Erfolgsfaktor. Dieser Beitrag beschreibt, wie der Hochlauf von manuellen Montagesystemen in der Investitionsgüterindustrie durch den Einsatz mobiler Endgeräte (Tablet PCs), in Verbindung mit einer Wissensdatenbank, unterstützt und beschleunigt wird.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 4 | Seite 25-28
Erfolgsfaktor Produktüberleitung

Erfolgsfaktor Produktüberleitung

Eine Bestandsaufnahme der österreichischen Elektronik-/Maschinenbaubranche
Joachim Althaler, Roland Peterseil
Der Serienanlauf von Produkten (ramp-up) ist zu einem entscheidenden Differenzierungsmerkmal für die Wett-bewerbs-fähigkeit eines Unternehmens geworden. Hersteller von Serienprodukten stehen vor der Herausforderung, immer breitere Produktpaletten mit kürzeren Produktentwicklungszeiten bei gleichzeitiger Steigerung der Qualität und zunehmendem Kostendruck auf den Markt zu bringen. Damit einher geht eine Erhöhung der Zahl der Produktüberleitungen von der Entwicklung bis zur Serie. Die Beherrschung dieser Produktüberleitung stellt künftig einen signifikanten Wettbewerbsvorteil dar.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 59-62
Richtig entscheiden, Lerneffekte gestalten

Richtig entscheiden, Lerneffekte gestalten

Entwicklung anlaufgerechter Organisationsstrukturen
Günther Schuh ORCID Icon, Sebastian Gottschalk, Bastian Franzkoch, Axel Hoeschen
Der Produktionsanlauf ist derjenige Prozess, in der neue Produkte oder Produktkomponenten von der Entwicklung bis zum Erreichen der Kammlinie begleitet werden. Die gleichzeitige Entwicklung und Ausgestaltung von Produkt und Prozess, nicht nur innerhalb eines Unternehmens, sondern im Verbund mit Zulieferern und Anlagenherstellern, beinhaltet so zahlreiche Aufgaben, Schnittstellen und Störgrößen, dass er nicht mehr zentral von einer Instanz aus geleitet werden kann.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 71-74
KMU-gerechtes Anlaufmanagement in der Lieferkette

KMU-gerechtes Anlaufmanagement in der Lieferkette

Bernhard Zimolong, Horst Meier, Sylvia Preuss, Michael Homuth
Während des Anlaufs neuer Produkte treten technische Probleme auf, die jedoch in aller Regel durch Probleme in anderen Feldern verursacht oder zumindest verschärft werden. Insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) mangelt es neben einer nachvollziehbaren Dokumentation teilweise an proaktiven Herangehensweisen zur Eindämmung der Konfliktverläufe. Weiterhin setzt sich ein Gesamtanlauf in der Lieferkette aus vielen lokalen Einzelanläufen zusammen. Die herkömmlichen Methoden des Projektmanagements bieten auf diese multidimensionale Problemlage keine hinreichende Antwort. Ein ganzheitliches Anlaufmanagement scheint daher ein Erfolg versprechender Lösungsansatz.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 1 | Seite 35-38
Ganzheitliches Anlaufmanagement für KMU

Ganzheitliches Anlaufmanagement für KMU

Horst Meier, Nico Hanenkamp, Jürgen J. Schramm
Vor dem Hintergrund kürzerer Produktlebenszyklen wird ein schneller und den Planungen entsprechender Produktionslauf zu einem der wesentlichen Wettbewerbsfaktoren in dynamischen Marktsituationen. Hier besteht branchenunabhängig akuter Handlungsbedarf, wie Untersuchungen in diesem Umfeld aufgezeigt haben. Um insbesondere die Probleme mittelständischer Unternehmen zu lösen, hat sich das Verbundprojekt ELAN formiert.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 4 | Seite 25-28
Hybrides Änderungsmanagement im Serienanlauf

Hybrides Änderungsmanagement im Serienanlauf

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Hartmut Höhns, Alexander Kruse, Frederik König
Aus der Einordnung des Änderungsmanagements in die Phase des Serienanlaufs wird deutlich, dass es sich um eine Übergangsphase im Produktlebenszyklus handelt, die weder eindeutig der Produktentwicklung noch bereits eindeutig der Produktherstellung zugeordnet werden kann. Gerade in dieser kritischen Phase treten Fehler beziehungsweise unscharfe Informationssituationen (z.B. Wissensmängel und -defizite) und komplexe Verzahnungen von Abläufen (Defizite in der Definition von Prozessstrukturen und unsystematische Vorgehensweisen) [1] besonders deutlich hervor. Dabei zeigt sich beispielweise ein Trend in der Automobilindustrie zu einer veränderten Wertschöpfungsstruktur zwischen Hersteller und Lieferanten, die immer komplexere Serienanläufe in Entwicklungs- und Produktionsnetzwerken bewältigen müssen. Hier gilt es, zukünftig eine geeignete Mixtur aus Methoden- und Prozessbausteinen für das Anlaufmanagement zu entwi-ckeln und einzusetzen, die einen weitgehend IuK-gestützten und ...
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 4 | Seite 21-24
Potenzialcheck Produktneuanlauf

Potenzialcheck Produktneuanlauf

Auffinden von Optimierungspotenzialen zur Effizienzsteigerung von Produktneuanläufen
Siegfried Stender, Jörg Uffmann, Ulrike Heinzle
Der reibungslose Produktneuanlauf ist heute eine grundlegende Voraussetzung für den Unternehmenserfolg. Die Abwicklung und Koordination dafür übernimmt das Anlaufmanagement. Das Fraunhofer IPA hat zusammen mit der Schnitzer Anlauf- und Projektmanagement GmbH ein Analyseinstrument »Potenzialcheck Produktneuanlauf« entwickelt, mit dem die Effizienz des Anlaufmanagements geprüft und Optimierungspotenziale auf Projekt- und Unternehmensebene identifiziert werden können. Darüber hinaus lassen sich verschiedene Anlaufprojekte bewerten und Best Practices ermitteln.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 4 | Seite 38-40
Proaktive Anlaufsteuerung von Produktionssystemen

Proaktive Anlaufsteuerung von Produktionssystemen

Ein Blick entlang der Wertschöpfungskette
Jürgen Fleischer, Marc Wawerla, Peter Nyhuis ORCID Icon, Helge Winkler, Volker Liestmann
Der Serienanlauf ist aufgrund der allgemein verkürzten Produktlebenszyklen und der stetigen Erweiterung der Produktpalette ein signifikantes Kriterium für die Innovationsdynamik der Unternehmen. Neben der zunehmenden technischen Komplexität ist eine steigende Anzahl an beteiligten Akteuren mit unterschiedlichen Zielen und Interessen zu beobachten. Daraus resultiert eine Vielzahl an möglichen Störeinflüssen. Um Produktionsanläufe besser zu beherrschen und zu verkürzen, müssen Methoden und Werkzeuge für einen ganzheitlichen und wertschöpfungskettenübergreifenden Ansatz entwickelt werden. Der Beitrag beschreibt dazu einen Ansatz, der die Grundlage eines vom BMBF geförderten Forschungsverbundprojektes darstellt und gibt somit einen Ausblick auf den Produktionsanlauf der Zukunft.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 4 | Seite 29-32
Risikomanagement bei Produktionsanläufen

Risikomanagement bei Produktionsanläufen

Michael F. Zäh, Niklas Möller
Produktionsanläufe sollen zukünftig vor allem schneller, aber auch insgesamt kostengünstiger durchgeführt werden. Auftretende Probleme müssen deshalb effizient gelöst werden. Voraussetzung dafür ist eine Planung, die bereits im Vorfeld eine Vielzahl von möglichen Reaktionsstrategien definiert. Ein anlaufspezifisches Risikomanagement ermöglicht es, diesen zusätzlichen Aufwand in Abhängigkeit von den erwarteten Schwierigkeiten zu bemessen und für die kritischen Prozessschritte eines Produktionsanlaufs mehrere Alternativen zu planen.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 4 | Seite 13-16
Anlaufmanagement – Das Spannungsfeld im Produktenstehungsprozess

Anlaufmanagement - Das Spannungsfeld im Produktenstehungsprozess

Eine komplexe Herausforderung zwischen Innovation und Marktanforderung
Ive-Marko Harjes, Birgitt Bade, Florian Harzer
Steigende Kundenanforderungen an eine Individualisierung der Fahrzeuge sowie eine abnehmende kundenspezifische Markenaffinität bei der Auswahl von Neufahrzeugen verursachen einen erhöhten Wettbewerbsdruck im automobilen Umfeld. Dabei müssen Produktinnovationen und technologische Fortschritte unter höchster Belastung der Projektorganisation in immer kürzerer Zeit in die Produkte integriert werden. Der Abstimmungs- und Koordinationsaufwand im zunehmend zergliederten Innovationsnetzwerk zwischen Hersteller und Entwicklungs-/Systempartnern steigt durch den Termindruck und die vertikale Verlagerung der Verantwortung dramatisch an und stellt das automobile Umfeld vor immer neue Herausforderungen.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 4 | Seite 45-48