Hybrides Änderungsmanagement im Serienanlauf

ZeitschriftIndustrie Management
Ausgabe20. Jahrgang, 2004, Ausgabe 4, Seite 21-24
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Abstract

Aus der Einordnung des Änderungsmanagements in die Phase des Serienanlaufs wird deutlich, dass es sich um eine Übergangsphase im Produktlebenszyklus handelt, die weder eindeutig der Produktentwicklung noch bereits eindeutig der Produktherstellung zugeordnet werden kann. Gerade in dieser kritischen Phase treten Fehler beziehungsweise unscharfe Informationssituationen (z.B. Wissensmängel und -defizite) und komplexe Verzahnungen von Abläufen (Defizite in der Definition von Prozessstrukturen und unsystematische Vorgehensweisen) [1] besonders deutlich hervor. Dabei zeigt sich beispielweise ein Trend in der Automobilindustrie zu einer veränderten Wertschöpfungsstruktur zwischen Hersteller und Lieferanten, die immer komplexere Serienanläufe in Entwicklungs- und Produktionsnetzwerken bewältigen müssen. Hier gilt es, zukünftig eine geeignete Mixtur aus Methoden- und Prozessbausteinen für das Anlaufmanagement zu entwi-ckeln und einzusetzen, die einen weitgehend IuK-gestützten und über viele Unternehmensgrenzen hinweg e rfolg-reichen Serienanlauf ermöglichen. Die Aufgabe „schneller Serienanlauf“ wird für Hersteller und Zulieferer mehr und mehr zum „Alltagsgeschäft“ werden.

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Lösungen: Anlaufmanagement