Änderungsmanagement

Produktivitätssteigerung in der Engineer-to-Order-Produktion

Produktivitätssteigerung in der Engineer-to-Order-Produktion

Digitale Assistenz an der Schnittstelle zwischen Konstruktion und Produktion im Schiffbau
Jan Sender ORCID Icon, David Jericho ORCID Icon, Konrad Jagusch ORCID Icon
In Engineer-to-Order-Produktionssystemen werden Konstruktions- und Produktionsprozesse häufig parallelisiert, um kürzere Durchlaufzeiten zu realisieren. Der Schiffbau ist ein typisches Beispiel für diese Vorgehensweise. In der Praxis führt dies neben der Zeitersparnis jedoch zu Effizienzverlusten in der parallelen Arbeit von Konstruktion und Produktion. Dieser Artikel analysiert die Ursachen für diese Ineffizienzen. Basierend auf der Analyse erfolgt die Entwicklung digitaler Assistenzsysteme in der schiffbaulichen Prozesskette, um den Effizienzverlusten entgegenzuwirken. Grundlage der digitalen Assistenzsysteme ist ein digitaler Schatten des Schiffbauprozesses.
Industry 4.0 Science | 41. Jahrgang | 2025 | Ausgabe 5 | Seite 78-85 | DOI 10.30844/I4SD.25.5.78
Produktänderungen sicher handhaben

Produktänderungen sicher handhaben

Zielorientierte Umsetzung technischer Produktänderungen
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Farian Krohne
Während des Serienanlaufs neuer Modellreihen ist das Aufkommen einer großen Anzahl technischer Produktänderungen unumgänglich. Bei produzierenden Unternehmen stellen daher eine ursachenorientierte Vorgehensweise, ein hohes Maß an Handlungsflexibilität, eine ausgeprägte Reaktionsschnelligkeit und möglichst kurze Durchlaufzeiten von Änderungsvorgängen entscheidende Erfolgsfaktoren dar. Nur so kann zu dem gesetzten Markteintrittszeitpunkt ein qualitativ hochwertiges Produkt auf dem Markt angeboten werden. Bislang sind in der Praxis unstrukturierte Vorgehensweisen zur Lösungssuche zu beobachten, woraus sich unzufriedenstellende Lösungen und unvorhersehbare Effekte ergeben. Die Ursachen dieser Problemstellungen sind vorwiegend auf unzureichende Methoden im technischen Änderungsmanagement zurückzuführen. Dem Zielkonflikt der gleichzeitigen Realisierung der drei Zielgrößen Zeit, Kosten und Qualität wird in diesem Beitrag mit der entwickelten Produktänderungsmöglichkeits- ...
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 2 | Seite 14-18
Änderungsfreundliche Module in Produkten und Prozessen

Änderungsfreundliche Module in Produkten und Prozessen

Peter Belener
Steigende Anforderungen im internationalen Wettbewerb erfordern von produzierenden Unternehmen neue Strategien im Umgang mit der daraus resultierenden Komplexität. Die Modularisierung komplexer Systeme ist eine dieser Strategien, die auf Produkte wie auch auf Prozesse angewendet werden kann. Viele Entscheidungen zur Entwicklung modularer Produkte müssen jedoch zu einem frühen Zeitpunkt der Produktentwicklung und unter einem hohen Maß an Unsicherheit getroffen werden. Nachträgliche Änderungen sind dadurch vorprogrammiert. Der Gestaltung änderungsfreundlicher Modulstrukturen sowie der Analyse und Bewertung von Moduländerungen gilt daher der folgende Artikel.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 51-54
Änderungspropagation in frühen Phasen der Prozessgestaltung

Änderungspropagation in frühen Phasen der Prozessgestaltung

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Michael Lütjen ORCID Icon
Die Änderung ist ein natürlicher Bestandteil des Entwicklungsprozesses und tritt im Rahmen einer kontinuierlichen Verbesserung und Verfeinerung der Planung zwangsläufig auf. Im Idealfall führt ein stetiger Informationsgewinn im Verlauf der Planung zu einer Revision und Abänderung bestehender Annahmen und Konzepte. Ein spezieller Fall der Änderung wird durch die Änderungspropagation beschrieben. Hierbei pflanzt sich eine lokale Änderung global fort und führt zu einer schwer abzuschätzenden Anzahl an Folgeänderungen. Im komplexen Planungsumfeld kann die Auswirkung einer Änderung zumeist nicht frühzeitig erkannt werden und somit aufwändige Korrekturschleifen zur Folge haben. Dieser Beitrag offeriert, ausgerichtet auf die Prozessgestaltung, einen systemtechnischen Ansatz zur frühzeitigen Identifikation von Planungsinkonsistenzen durch Folgeänderungen.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 6 | Seite 7-10
Durchgängige Qualität von Unternehmenssoftware

Durchgängige Qualität von Unternehmenssoftware

Andrea Herrmann, Barbara Paech, Carsten Binnig, Timea Illes, Stefan Kirn, Daniel Weiß, Donald Kossmann, Günter Müller, Maike Gilliot, Lutz Lowis
IT-Systeme, die in einem dynamischen Umfeld betrieben werden, müssen sich ständig an neue betriebliche Anforderungen anpassen. Insbesondere im Rahmen neuer Compliance-Regularien wie Sarbanes-Oxley-Act oder BASEL II ist eine vollständige Transparenz der Geschäftsprozesse und der IT-Unterstützung auch nach den Änderungen gefordert. IT-Abteilungen und Software-Hersteller müssen deshalb die Qualität des IT-Systems klar definieren und durchgängig in der Entwicklung und im Betrieb gewährleisten.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 6 | Seite 59-61
Entwicklung und Einführung einer pragmatischen Änderungsmanagement-Lösung

Entwicklung und Einführung einer pragmatischen Änderungsmanagement-Lösung

Michael Abramovici, Jörg Versmold, Thomas Bauer
Das technische Änderungsmanagement stellt für Automobilzulieferer eine besondere Herausforderung dar, da diese eine Vielzahl sowohl interner als auch externer Kundenanforderungen bezüglich der zugrunde liegenden Prozesse berücksichtigen müssen. Dadurch entsteht eine Vielzahl von Änderungsprozessabläufen, die eine Standardisierung bzw. eine effektive Rechnerunterstützung erschweren. Im vorliegenden Artikel wird ein pragmatischer Lösungsansatz beschrieben, der durch die Firma KEIPER GmbH & Co KG in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Maschinenbauinformatik (ITM) der Ruhr-Universität Bochum konzipiert und umgesetzt wurde.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 6 | Seite 27-30
Integrierte Änderungsprozesse im Maschinen-, Geräte- und Anlagenbau

Integrierte Änderungsprozesse im Maschinen-, Geräte- und Anlagenbau

Gezielte Steuerung und Kontrolle des Gesamtprozesses von der Konstruktion bis zum Ersatzteilwesen
Jürgen Remmert
Änderungsmanagement ist für Unternehmen des Maschinen-, Geräte- und Anlagenbaus ein komplexer und erfolgskritischer Prozess. Hierbei geht es um mehr als nur um die Verfolgung von Zeichnungsänderungen oder die Verwaltung von Zeichnungsversionen. Täglich fällt bei diskreten Fertigern dieser Branche eine große Anzahl verschiedener Änderungsvorhaben an, die je nach Änderungsart unterschiedliche Unternehmensbereiche und Personen betreffen. Eine Änderungsanforderung nimmt von der Konstruktion über den Einkauf, die Logistik, das Controlling etc. meist sehr viele Leistungsstufen und Organisationseinheiten im Unternehmen in Anspruch. Um ein effizientes Änderungswesen im Unternehmen zu etablieren, bedarf es eines bereichsübergreifend integrierten und transparenten Prozess-Managements über den gesamten Produktlebenszyklus.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 6 | Seite 62-66
Integriertes Projekt- und Änderungsmanagement

Integriertes Projekt- und Änderungsmanagement

Ein Ansatz zur organisatorischen und technischen Abwicklung von Änderungen
Axel Hahn, Jan Strickmann, Hans-Dieter Hartmeier, Hardo Meier
Entwicklungsprojekte sind stetig Änderungen unterworfen; sei es durch zusätzlichen Erkenntnisgewinn oder durch Änderungen von Anforderungen oder Rahmenbedingungen. Um Änderungen kontrolliert und nachvollziehbar durchzuführen, werden in der Produktentwicklung standardisierte Methoden und Prozesse des Änderungsmanagements eingesetzt, die auf der Grundlage des Konfigurationsmanagements ablaufen. Die Unterstützung des Konfigurationsmanagements bei der Ausführung von technischen Änderungen wird in der Regel mittels definierter Workflows und Freigabemechanismen von Produktdatenmanagement-System (PDM) übernommen. Jedoch fehlt häufig eine Berücksichtigung der organisatorischen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Änderung im begleitenden Projektmanagement. Zur Lösung dieses Defizits stellt der Artikel ein integriertes Projekt-/Makroproduktmodell vor, welches mithilfe von semantischen Netzen und Ontologien realisiert wird. Auf diesem integrierten Modell können Metriken zur ...
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 6 | Seite 34-38
Langfristig agierende Produktänderungsteams

Langfristig agierende Produktänderungsteams

Effektive Nutzung bestehenden Wissens zur gezielten Umsetzung technischer Produktänderungen in der Anlaufphase
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Farian Krohne
Effiziente Umsetzungen technischer Produktänderungen verlangen produzierenden Unternehmen neben einer zielgerichteten Vorgehensweise insbesondere eine effektive Nutzung bereits existierenden Wissens aus vorherigen Produktänderungen ab. Häufig werden Änderungen durch Befolgung standardisierter Geschäftsprozesse realisiert, die mittels der in der Praxis üblichen Workflow-Management-Systeme überwacht und dokumentiert werden. Der durch diese Systeme entstehende Verwaltungsaufwand ist nicht selten ein Grund für die verspätete Umsetzung technischer Änderungen und stellt die Möglichkeit einer gezielten Wissensnutzung stark in Frage. Der Organisation der Personenkreise, die letztendlich die Änderung umsetzen, wird jedoch all zu oft jedoch keine Beachtung geschenkt, wobei gerade durch die Entwicklung neuer Ansätze in diesem Bereich die beschriebenen Lücken geschlossen werden könnten.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 6 | Seite 31-33
Prozessänderungen – Engpassorientierte Realisierung von Anlaufzielgrößen

Prozessänderungen - Engpassorientierte Realisierung von Anlaufzielgrößen

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Farian Krohne, Peter Nyhuis ORCID Icon, Michael Heins
Im Spannungsfeld gestiegener Kundenanforderungen, der daraus resultierenden Verbreiterung und Vertiefung der Produktpalette und der Notwendigkeit der Unternehmenssicherung werden Industrieunternehmen gezwungen, Anlaufzeiten von Neuprodukten drastisch zu reduzieren. Der Trend zur kontinuierlichen Reduzierung der Time-to-Market setzt sich unter hohem Druck fort und adressiert die Einhaltung des gesetzten Markteintrittszeitpunkts. Aus diesem Trend resultiert oftmals ein ineffizienter Produktionshochlauf. Begründet ist dies in der Entwicklungszeitverkürzung, da durch Einsparungen in Entwicklung und Konstruktion spätere Produkt-änderungen oftmals unvermeidbar sind. Unter dem Aspekt kürzer werdender Produktlebenszyklen wird mittels der Verkürzung erhofft, den Absatz- und Produktionszeitraum zu verlängern. Kostenintensive Produkt-änderungen schmälern jedoch oft die erwarteten Gewinne, weswegen das technische Änderungsmanagement in jüngster Zeit in Industrie und Wissenschaft stark ...
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 6 | Seite 15-18
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