Änderungsmanagement

Integrierte Änderungsprozesse im Maschinen-, Geräte- und Anlagenbau

Integrierte Änderungsprozesse im Maschinen-, Geräte- und Anlagenbau

Gezielte Steuerung und Kontrolle des Gesamtprozesses von der Konstruktion bis zum Ersatzteilwesen
Jürgen Remmert
Änderungsmanagement ist für Unternehmen des Maschinen-, Geräte- und Anlagenbaus ein komplexer und erfolgskritischer Prozess. Hierbei geht es um mehr als nur um die Verfolgung von Zeichnungsänderungen oder die Verwaltung von Zeichnungsversionen. Täglich fällt bei diskreten Fertigern dieser Branche eine große Anzahl verschiedener Änderungsvorhaben an, die je nach Änderungsart unterschiedliche Unternehmensbereiche und Personen betreffen. Eine Änderungsanforderung nimmt von der Konstruktion über den Einkauf, die Logistik, das Controlling etc. meist sehr viele Leistungsstufen und Organisationseinheiten im Unternehmen in Anspruch. Um ein effizientes Änderungswesen im Unternehmen zu etablieren, bedarf es eines bereichsübergreifend integrierten und transparenten Prozess-Managements über den gesamten Produktlebenszyklus.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 6 | Seite 62-66
IM 6/2006: Änderungsmanagement

IM 6/2006: Änderungsmanagement

Mehr Innovation wagen dank effizienter Wissenstransfers und kreativer Lösungen
Für einen reibungslosen Produktionsanlauf ist noch während der Konstruktion ein geschicktes Änderungsmanagement vonnöten, was die Termineinhaltung optimiert und sich auf Prozessgestaltung, Innovationsmanagement und flexible Kapazitäten auswirkt. Mehr zu diesen und weiteren Aspekten finden Sie in dieser Ausgabe von Industrie Management, die abdeckt, was Sie für ein erfolgreiches Änderungsmanagement in Ihrem Unternehmen brauchen.
Produktclusterspezifische Änderungsklassifikation

Produktclusterspezifische Änderungsklassifikation

Der Befähiger für ein effizientes Änderungsmanagement im Serienanlauf?
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Farian Krohne
Das Management des Produktionsanlaufs komplexer Serienprodukte stellt für Unternehmen der Großserienfertigung zunehmend einen der kritischsten Erfolgsfaktoren dar. Kürzerer Serienanläufe werden zur zusätzlichen Gewinnabschöpfung, realisiert durch einen frühen Markteintritt, oftmals nur durch Zeiteinsparungen in der Produktentwicklung ermöglicht. Insbesondere in der Anlaufphase kommt es daher zu einer schwierig implementierbaren Anzahl technischer Produktänderungen, wodurch bei Original Equipment Manufacturer (OEM) und Zulieferer nicht selten bereits genutzte kostenintensive Serienwerkzeuge durch neue Werkzeuge ersetz werden müssen. Um unnötige hierdurch entstehende Kosten zu vermeiden, bedarf es einer Vorverlagerung von Änderungen weit vor den Serienanlauf sowie einer rascheren Umsetzung unvermeidbarer Änderungen. Der Änderungsklassifikation wird in diesem Zusammenhang ein enormes, bislang jedoch unerschlossenes Potenzial beigemessen.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 4 | Seite 15-19
Anlaufmanagement – Das Spannungsfeld im Produktenstehungsprozess

Anlaufmanagement - Das Spannungsfeld im Produktenstehungsprozess

Eine komplexe Herausforderung zwischen Innovation und Marktanforderung
Ive-Marko Harjes, Birgitt Bade, Florian Harzer
Steigende Kundenanforderungen an eine Individualisierung der Fahrzeuge sowie eine abnehmende kundenspezifische Markenaffinität bei der Auswahl von Neufahrzeugen verursachen einen erhöhten Wettbewerbsdruck im automobilen Umfeld. Dabei müssen Produktinnovationen und technologische Fortschritte unter höchster Belastung der Projektorganisation in immer kürzerer Zeit in die Produkte integriert werden. Der Abstimmungs- und Koordinationsaufwand im zunehmend zergliederten Innovationsnetzwerk zwischen Hersteller und Entwicklungs-/Systempartnern steigt durch den Termindruck und die vertikale Verlagerung der Verantwortung dramatisch an und stellt das automobile Umfeld vor immer neue Herausforderungen.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 4 | Seite 45-48
Kollaboratives Anlaufmanagement

Kollaboratives Anlaufmanagement

Zielgerichteter IT-Einsatz
Jörg Hinrichs, Jens Rittscher, Bernd Hellingrath
Kollaboratives Anlaufmanagement schafft für das Änderungs- und Störungsmanagement im Zuliefernetzwerk die notwendige Transparenz und definierte Strukturen in der Anlaufplanung und -steuerung. Der Serienanlauf mit Zulieferern im Netzwerk kann dadurch operativ vereinfacht werden. Die Nutzung des am Fraunhofer IML entwickelten Anlaufdemonstrators, einem Zusammenspiel der Simulation des Auftragsabwicklungsprozesses im Wertschöpfungsnetzwerk (Order-to-Delivery - OTD) und Workflowmanagementkonzepten mit Fokus auf dem Anlaufnetzwerk, macht die Komplexität im Serienanlauf plan- und steuerbar.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 4 | Seite 33-37
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