Additive Fertigung

Luftfeuchtigkeit als Einflussgröße in der Prozesskette

Luftfeuchtigkeit als Einflussgröße in der Prozesskette

„Additiver Laserstrahlschmelzprozess“ und Sensorik zur Überwachung
Simon Jahn, Robert Kahlenberg, Stefan Szemkus, Sebastian Matthes
Der Laserstrahlschmelzprozess ist an sich robust, jedoch ist die Prozesssicherheit im Vergleich zu konventionellen Fertigungsverfahren immer noch geringer. Dies ist insbesondere auf Randbedingungen und indirekte Einflüsse zurückzuführen. Daher besteht seitens der Industrie ein hohes Interesse, die Prozessstabilität zu steigern. Dafür ist es notwendig, sowohl prozesseigene (u. a. Laserleistung) als auch externe (z. B. Umgebungsbedingungen) Einflussgrößen zu kennen und zu kontrollieren. Im Beitrag werden Sensoren vorgestellt, die dabei unterstützen, sowohl beim eigentlichen Strahlschmelzprozess als auch entlang der Prozesskette, Prozessrobustheit-verringernde Faktoren zu überwachen und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Am Beispiel der Luftfeuchtigkeit wird der Einfluss auf den Prozess als Ergebnis von mehreren Forschungsprojekten vorgestellt. Mit Anpassungen konnte, teilweise mit geringem Aufwand, die Anzahl der Prozessabbrüche bzw. der Bauteilfehler (z. B. kurzfristig ...
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 5 | Seite 17-20
I4M 5/2016: Additive Fertigung

I4M 5/2016: Additive Fertigung

Zum Vorreiter werden dank innovativer Fertigungstechnologien
Fertigungsprozesse werden sich durch die additive Fertigung stark verändern. Zahlreiche konventionelle Bearbeitungsverfahren entfallen, ebenso Montagevorgänge. Ihr großer Durchbruch ist bisher allerdings ausgeblieben. Zur Vermittlung der wichtigsten Aspekte stehen in dieser Ausgabe neben einführenden Beiträgen zur additiven Fertigung Herausforderungen in den Bereichen Produktionssysteme, Logistik und Qualifizierung sowie im Bauwesen im Fokus.
Additive Manufacturing als serienreifes Produktionsverfahren

Additive Manufacturing als serienreifes Produktionsverfahren

Ökonomische und technologische Betrachtungen einer Zukunftstechnologie
Christian Lindemann, Ulrich Jahnke, Eric Klemp, Rainer Koch
Die additiven Fertigungsverfahren entwickeln sich immer mehr vom Rapid Prototyping zum Additive Manufacturing (AM), das ein herausragendes technologisches und ökonomisches Potenzial für eine Vielzahl von Branchen bietet. Besonders im Bereich der variantenreichen Kleinserienfertigung bieten diese Technologien entscheidende Vorteile wie u.a. die Reduzierung des Bauteilgewichts, die Inte-gration von bisher nicht realisierbaren Zusatzfunktionen und damit die Herstellung von komplexen Geometrien oder Individualbauteilen. Da die Technologien noch verhältnismäßig jung sind, fehlt es bisher in vielen Unternehmen jedoch am konkreten Wissen über die Technologie selbst, deren Möglichkeiten sowie der Kenntnis des Anwendungspotenzials. Zusätzlich werden oft die Kosten als kritischer Erfolgsfaktor für eine flächendeckende Nutzung der Technologie angesehen. Insbesondere der intelligente Einsatz des AM wirkt sich aber positiv auf den späteren ökonomischen Einsatz eines Produkts über den ...
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 2 | Seite 25-28
Zukunft individuell gestalten Additive Fertigung im SFB 814

Zukunft individuell gestalten Additive Fertigung im SFB 814

Grundlagenwissenschaftliche Erforschung pulver- und strahlbasierter additiver Fertigungsverfahren
Dietmar Drummer, Robert F. Singer, Carolin Körner, Michael Schmidt, Florian Kühnlein, Maximilian Drexler, Michael Karg, Thorsten Scharowsky
Zunehmende Bauteilkomplexität und kürzere Produktlebenszyklen stellen hohe Anforderungen an die Flexibilität sowie die Effizienz von Produktionsverfahren. Additive Fertigungsverfahren entsprechen diesem Anforderungsprofil. Bisher sind diese Verfahren im Prototypenbau bzw. Desktop Manufacturing verbreitet. Das hohe Potenzial zur individuellen Fertigung von Kleinserien mittels additiver Fertigungsverfahren wird bislang bedingt durch die geringe Reproduzierbarkeit der gefertigten Bauteile nicht vollkommen ausgeschöpft. Insbesondere pulver- und strahlbasierte additive Fertigungstechnologien bieten hinsichtlich der erzielbaren Bauteilfestigkeiten sowohl mit metallischen als auch polymeren Werkstoffen ein vielversprechendes Einsatzspektrum. Die grundlagenwissenschaftliche Aufarbeitung dieser Prozesse ist das Ziel des Sonderforschungsbereichs 814 - Additive Fertigung. Im folgenden Beitrag werden die Zielsetzung, die Vorgehensweise sowie erste Ergebnisse aus dem SFB 814 aufgezeigt.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 2 | Seite 33-38
IM 2/2013: Desktop Manufacturing

IM 2/2013: Desktop Manufacturing

Potenziale der Additiven Fertigung und Herstellung digitaler Ersatzteile
Die rasante Weiterentwicklung additiver Produktionsverfahren macht es möglich: Unternehmen können ihren Kunden benötigte und deshalb in der Regel nicht vorrätige Ersatzteile als digitalen Datensatz zum Ausdruck bei zertifizierten Dienstleistern zur Verfügung zu stellen. Damit steigern sie die Anlagenverfügbarkeit bei ihren Kunden, was einen enormen Wettbewerbsvorteil darstellt – selbst für Privatpersonen.
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