Autor: Michael Schmidt

Additive Fertigung für industrielle Anwendungen

Additive Fertigung für industrielle Anwendungen

Entwicklung einer Auswahlsystematik für Bauteile zur Generierung funktionalen Mehrwerts mittels additiver Fertigung
Thomas Papke, Dominic Bartels, Michael Schmidt, Marion Merklein, Daniel Gerhard, Jonas Baumann, Indra Pitz
Durch hohe Gestaltungsfreiheit und den Entfall produktspezifischer Werkzeuge gewinnen additive Fertigungsprozesse im industriellen Umfeld immer stärker an Bedeutung. Mit der Ausnutzung der verfahrensspezifischen Vorteile gegenüber konventionellen Fertigungsverfahren kann ein Mehrwert für Bauteile und Produkte generiert werden. Allerdings stellt die Auswahl potenzieller Bauteile, die durch die additive Fertigung einen Mehrwert erhalten können, eine Herausforderung dar. Zu diesem Zweck wurde eine Auswahlsystematik erarbeitet, um das Potenzial zu quantifizieren. Darauf aufbauend wird ein Ansatz vorgestellt, mit welchem beginnend mit der Bauteilauswahl über die Bauteil- und Prozesskettengestaltung eine Bewertung des Mehrwerts möglich ist. Dieser wird abschließend auf ein Strukturbauteil eines Fahrzeugs angewendet.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 4 | Seite 50-54 | DOI 10.30844/I40M_20-4_S50-54
Zukunft individuell gestalten Additive Fertigung im SFB 814

Zukunft individuell gestalten Additive Fertigung im SFB 814

Grundlagenwissenschaftliche Erforschung pulver- und strahlbasierter additiver Fertigungsverfahren
Dietmar Drummer, Robert F. Singer, Carolin Körner, Michael Schmidt, Florian Kühnlein, Maximilian Drexler, Michael Karg, Thorsten Scharowsky
Zunehmende Bauteilkomplexität und kürzere Produktlebenszyklen stellen hohe Anforderungen an die Flexibilität sowie die Effizienz von Produktionsverfahren. Additive Fertigungsverfahren entsprechen diesem Anforderungsprofil. Bisher sind diese Verfahren im Prototypenbau bzw. Desktop Manufacturing verbreitet. Das hohe Potenzial zur individuellen Fertigung von Kleinserien mittels additiver Fertigungsverfahren wird bislang bedingt durch die geringe Reproduzierbarkeit der gefertigten Bauteile nicht vollkommen ausgeschöpft. Insbesondere pulver- und strahlbasierte additive Fertigungstechnologien bieten hinsichtlich der erzielbaren Bauteilfestigkeiten sowohl mit metallischen als auch polymeren Werkstoffen ein vielversprechendes Einsatzspektrum. Die grundlagenwissenschaftliche Aufarbeitung dieser Prozesse ist das Ziel des Sonderforschungsbereichs 814 - Additive Fertigung. Im folgenden Beitrag werden die Zielsetzung, die Vorgehensweise sowie erste Ergebnisse aus dem SFB 814 aufgezeigt.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 2 | Seite 33-38