Lösung: Prozessmanagement

Datenaustausch zwischen Industrieunternehmen

Datenaustausch zwischen Industrieunternehmen

Cloudbasiertes Common Data Environment als zentraler Informationshub in der Smart Factory
Andreas Dangl
Kaum ein Thema prägt den Maschinen- und Anlagenbau derzeit so sehr wie „Smart Factory“. In einer Branchenumfrage aus dem Jahr 2019 [1] gaben 68 Prozent der Befragten an, dass sie bereits erste Smart-Factory-Initiativen gestartet hätten. Der Capgemini-Studie „Smart Factories @ Scale“ [2] zufolge wurde bis Ende 2019 bereits ein Drittel der Fabriken in intelligente Anlagen umgewandelt. Die Mehrzahl der Investitionen zielt jedoch auf die Produktion ab und vernachlässigt interne Prozesse wie den Datenfluss zwischen den Stakeholdern der Supply Chain, so die Ergebnisse der IG Metall-Studie „Digitale Transformation im Maschinen- und Anlagenbau“ [3]. Dieser Beitrag gibt einen Einblick, wie sich der Informationsfluss in einem Netzwerk von Smart Factories durch den Einsatz cloudbasierter Lösungen steuern lässt.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 4 | Seite 63-66
Ressourceneffiziente Fertigungssteuerung

Ressourceneffiziente Fertigungssteuerung

Vorgehen zur ganzheitlichen energetischen Optimierung von Prozessketten in der spanenden Fertigung
Berend Denkena, Marc-André Dittrich, Leon Reuter
Das zunehmende Bewusstsein für eine energieeffiziente Produktion erzeugt den Wunsch nach Instrumenten zur energetischen Bewertung und Optimierung von Prozessketten. Im Rahmen dieser Arbeit wurde ein Vorgehen zur ganzheitlichen energetischen Bewertung und Optimierung von Prozessketten mit spanenden Fertigungsverfahren entwickelt, welches stoffstromübergreifende Wechselwirkungen durch Anpassung der Prozessstellgrößen (PSG) berücksichtigt.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 4 | Seite 21-24
Instandhaltung 4.0

Instandhaltung 4.0

Ein Konzept zur Darstellung von Instandhaltungsprozessen und der Rolle des Menschen in der Industrie 4.0
Michael Kelker, Roland Heidel, Lennart Brumby
Die Realisierung von Industrie 4.0 (kurz I4.0) ist in vollem Gang. Es sind bereits eine Vielzahl an Modellen und Methoden zur Umsetzung diverser industrieller Prozesse auf Basis der bislang bekannten Inhalte des I4.0-Standards vorhanden, jedoch liegt noch kein Leitbild für Instandhaltungsprozesse vor. Da die Instandhaltung in Anbetracht zukünftiger, technischer Entwicklungen immer mehr an Bedeutung gewinnt, erscheint auch ein Konzept zur Darstellung von Instandhaltungsprozessen auf Basis der Industrie 4.0-Modelle sinnvoll und notwendig, d.h. die Abbildung des dynamischen Verhaltens von Prozessen und damit auch von Instandhaltungsprozessen in der I4.0 Informationswelt ist unerlässlich. Dabei ist die Rolle des Menschen von zentraler Bedeutung.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 3 | Seite 63-66
Der Machine-Learning-Kompass für Produktentwicklung und Produktion

Der Machine-Learning-Kompass für Produktentwicklung und Produktion

Identifikation und Planung von Machine-Learning-Algorithmen in verarbeitenden Unternehmen
Alexander Jacob, Carmen Krahe, Rebecca Funk, Gisela Lanza ORCID Icon
Aufgrund der Vielzahl verschiedener Machine-Learning-Verfahren und der Modellierungskomplexität besteht unter Ingenieuren häufig Unsicherheit gegenüber der effizienten Anwendung von Machine Learning (ML). Daher bleibt der Einsatz von ML-Anwendungen in verarbeitenden Unternehmen hinter den technischen Möglichkeiten zurück. In diesem Beitrag wird ein intuitiver Handlungsleitfaden für Ingenieure vorgestellt, der diese Unsicherheit verringern soll. Der Handlungsleitfaden führt in sechs Schritten durch ein ML-Projekt. Der ML-Kompass schlägt dem Anwender für gängige ingenieurstechnische Problemstellungen der Produktentwicklung und Produktion ML-basierte Algorithmen, die in der Praxis verwendet werden, vor. Anhand eines Industriebeispiels wird die Funktionsweise demonstriert.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 2 | Seite 7-11
Durchgängige Bearbeitung von 3D-gedruckten Metallteilen

Durchgängige Bearbeitung von 3D-gedruckten Metallteilen

Additive Fertigung und Bauteilreferenzierung mit dem Substratplattensystem
Moritz Wollbrink, Semir Maslo, Kristian Arntz, Thomas Bergs
Der Fertigungsanteil der additiven Fertigung (AM) und besonders des pulverbettbasierten Laserstrahlschmelzens (L-PBF) nimmt in der industriellen Anwendung weiter zu. Allein mit AM lassen sich jedoch oft keine engen Maßtoleranzen oder geringen Oberflächenrauheiten erzielen. Daher muss eine Prozesskette generiert werden, die die additive Fertigung mit weiteren Bearbeitungstechnologien kombiniert. Um einen kontinuierlichen Werkstückfluss als Basis für die weitere Industrialisierung von L-PBF zu erreichen, wird ein neuartiges Substratplattensystem sowie dessen Anwendung in L-PBF-Maschinen und bei der Weiterbearbeitung vorgestellt. Das Substratplattensystem besteht aus einem Nullpunkt-Spannsystem und matrixartig angeordneten Verbindungsstiften, welche die werkstückseitige Verbindung sehr flexibel ermöglichen.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 4 | Seite 35-39
Lean-IT

Lean-IT

Anwendbarkeit bewährter Lean-Management-Methoden in der Unternehmens-IT
Tobias Fischer, Benedikt Schmieder
Der Einsatz bewährter Prinzipien und Methoden des Lean-Managements in der Unternehmens-IT kann inzwischen als machbar und sinnvoll angesehen werden. Für eine Anwendung in der Breite fehlt es jedoch bisher an einer direkten Verknüpfung zwischen Lean-Werkzeugen und den Problemstellungen in modernen IT-Abteilungen. Im Rahmen der durchgeführten Expertenbefragung kann in diesem Zusammenhang gezeigt werden, dass einzelne Lean-Methoden sowohl gezielt in konkreten Handlungsfeldern der IT eine positive Wirkung erzielen können, als auch, dass bestimmte IT-Teilbereiche im Gesamten vom Einsatz etablierter Lean-Methoden profitieren können.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 3 | Seite 45-48 | DOI 10.30844/I40M_20-3_S45-48
Echtzeitfähiger Informationsfluss in der maritimen Ausrüstung

Echtzeitfähiger Informationsfluss in der maritimen Ausrüstung

Ein System zur datenbasierten Abbildung des Produktionsprozesses
Konrad Jagusch ORCID Icon, Jan Sender ORCID Icon, Wilko Flügge
Um dem starken Zeitdruck bei der Entwicklung eines Schiffs zu begegnen, werden Prozesse parallelisiert. Der eigentliche Fertigungsstart liegt aufgrund dessen, wie in der Unikatfertigung üblich, vor der finalisierten Produktdefinition und der Fertigstellung aller Produktionsinformationen. Simultaneous Engineering bedingt einen hohen Grad an Kommunikation und einen stetigen Informationsfluss. Diese Datenrückführung aus der laufenden Produktion gilt es durch eine kontinuierliche, produkt- sowie prozessbezogene Datenerfassung zu befriedigen. Es ist daher notwendig, eine Methode zu entwickeln, die trotz Losgröße 1 den Bedarf an prozessbegleitenden Daten deckt. Eine große Herausforderung stellen dabei gering automatisierte oder gänzlich manuelle Prozesse wie die Ausrüstung von Schiffen dar, die einen zeitlichen Mehraufwand bei der Datenerfassung bedingen.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 5 | Seite 9-12
Lean-Management und Industrie 4.0

Lean-Management und Industrie 4.0

Warum Lean-Management eine solide Grundlage für die vierte industrielle Revolution darstellt
Tobias Fischer, Jürgen Köbler
Einerseits ist die vierte industrielle Revolution derzeit das Thema der Industrie, andererseits stellen renommierte Gesellschaften und Unternehmensberatungen einen nicht zufriedenstellenden Implementierungsgrad der gängigen Lean-Methoden fest. Es stellt sich die Frage, inwieweit eine Umsetzung dieser Lean-Methoden sinnvoll für den Einzug der Industrie 4.0 ist oder ob diese Methoden sogar als Voraussetzung angesehen werden können. Hierzu wurden alle gängigen Prinzipien und Methoden des Lean-Managements mit den Prinzipien und Technologien der Industrie 4.0 gegenübergestellt. Es zeigt sich, dass LeanManagement eine solide Basis für die erfolgreiche Implementierung der vierten industriellen Revolution für die Produktion der Zukunft ist. Lean-Management kann bzw. muss sogar letztlich als eine essenzielle Voraussetzung gesehen werden.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 6 | Seite 53-55 | DOI 10.30844/I40M_18-6_53-55
Digital Lean – Mit dem Crossroads-Modell zu mehr Effizienz

Digital Lean - Mit dem Crossroads-Modell zu mehr Effizienz

Erklärung und Auswahl von Steuerungsansätzen für Produktions- und Logistiksysteme in Zeiten der Digitalisierung
Carsten Feldmann, Ralf Ziegenbein
Methoden zur Überwachung und Steuerung von Materialflüssen in einem Produktions- oder Logistiksystem sollen Ziele wie niedrige Kosten und kurze Durchlaufzeiten unterstützen. Die Steuerungsprinzipien der Lean Production zielen auf dezentrale, bedarfsorientierte Selbstorganisation der Prozesse, zum Beispiel in einem Kanban-Regelkreis. Die Ansätze der Industrie 4.0 setzen auf digitale Vernetzung von Maschinen, Produkten und Mitarbeitern sowie den Einsatz von Sensorik. Welcher Steuerungsansatz passt zu welchem Produktportfolio? Lassen sich die Ansätze kombinieren - schlank durch Digitalisierung? Das Crossroads-Modell erklärt anschaulich die Unterschiede der Steuerungsansätze und leitet konkrete Handlungsempfehlungen für die Unternehmenspraxis ab.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 5 | Seite 33-38 | DOI 10.30844/I40M18-5_33-38
Industrie 4.0 – Disruptive Geschäftsmodellinnovation oder „nur“ Geschäftsprozessoptimierung?

Industrie 4.0 - Disruptive Geschäftsmodellinnovation oder „nur“ Geschäftsprozessoptimierung?

Christian Leyh, Doreen Gäbel
Eine Untersuchung von Industrie 4.0-Anwendungsbeispielen ausgewählter Unternehmen mit Blick auf mögliche, resultierende Geschäftsmodellinnovationen zeigt, dass diese durch Industrie 4.0-Projekte durchaus herbeigeführt werden. Die Ergebnisse der Untersuchungen stellen jedoch auch dar, dass der Anteil der Geschäftsmodellinnovationen mit 22 % der 158 untersuchten Unternehmenseinträge in einem eher niedrigen Bereich liegt. Disruptive, d. h. branchenlogikdurchbrechende Geschäftsmodellinnovationen finden sich vor allem bei den Unternehmen des produzierenden Gewerbes. Hier steht nicht mehr allein die Herstellung bzw. Verarbeitung von Produkten im Vordergrund, sondern auch ein deutlicher Mehrwert für den Kunden. In diesem Beitrag werden die genannten Aspekte weiter ausgeführt und weitere ausgewählte Untersuchungsergebnisse dargelegt.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 5 | Seite 33-38
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