Lösung: Produktentwicklung

Systematische Optimierung der Produktkomplexität

Systematische Optimierung der Produktkomplexität

Stephan Krumm, Bernd Lorscheider, Norbert Große Entrup
ine der augenfälligsten Facetten der Unternehmenskomplexität ist die Produktkomplexität. Die Produktkomplexität stellt einen wichtigen Stellhebel der Komplexitätsbeherrschung im Unternehmen dar. Ohne die Fähigkeit, die Produktkomplexität managen zu können, dass heißt letztlich die Variantenvielfalt im Wettbewerb wirksam einsetzen zu können, werden jeweils nur die Symptome behandelt. Komplexität wird hier nur noch erduldet und nicht mehr gestaltet. Der Beitrag zeigt eine Möglichkeit zur systematischen Behandlung dieser Fragestellung.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 1 | Seite 57-59
Vorhersage von Entwicklungszeiten

Vorhersage von Entwicklungszeiten

Horst Wildemann
Zusammen mit den Unternehmen Alcatel SEL, Knorr-Bremse, Rohde& Schwarz, Temic und Webasto wurde unter Leitung des Autors ein vom BMBF gefördertes Forschungsprojekt zur Prognose und Reduzierung von Entwicklungszeiten in der Elektronikindustrie durchgeführt. Die verlässliche Prognose von Aufwand und Dauer eines Entwicklungsprojekts ist die Zielsetzung, der sich die Projektpartner verschrieben haben. Derzeit fehlt eine systematische Vorgehensweise, mit deren Hilfe auch bei dynamischer Veränderung der Randbedingungen eine zuverlässige Vorhersage und Planung von Entwicklungszeiten erstellt werden kann. Im Folgenden wird das im Rahmen des Forschungsprojekts entwickelte Vorhersagemodell für Entwicklungszeiten vorgestellt und die Wirkung am Beispiel zweier Fallstudien veranschaulicht.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 1 | Seite 68-71
Business Rules und Constraint Programming

Business Rules und Constraint Programming

Ein kooperativer Ansatz zur Lösung von Konfigurationsproblemen
Thomas Emden-Weinert, Frederik Stork, Philipp Sarre
Ein Konfigurationswerkzeug muss einer Vielzahl von Anforderungen entsprechen. Eine Kombination zweier Ansätze zur Lösung von Konfigurationsproblemen, Business Rules und Constraint Programming, kann die formulierten Anforderungen erfüllen. Auf diesem Ansatz beruht die Konfigurationskomponente ILOG JConfigurator, deren praktischer Einsatz anhand eines Anwendungsszenarios der AbaXX Technology AG beispielhaft aufgezeigt wird.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 1 | Seite 41-44
Das Digitale Produkt

Das Digitale Produkt

Grundlage für den IT-unterstützten Verkaufs- und Logistikprozess
Luca Bongulielmi, Patrick Henseler, Ekkehard Zwicker
Die variantengerechte Planung stellt für viele Firmen den einzig möglichen Weg dar, um einer gesamtheitlichen Auslegung der Produkt- und Prozessvielfalt - im sich dynamisch ändernden Beziehungsnetzwerk mit den Kunden und den Lieferanten - gerecht zu werden. Die Umsetzung dieses Ansatzes beginnt im Entwicklungsprozess und muss über den gesamten Produktlebenszyklus weiter verfolgt werden. Der Einsatz von IT-Tools im Entwicklungsprozess ist unumgänglich und stellt eine nachhaltige Informationsquelle für spätere Prozesse dar. Ein solcher Ansatz kann über das Digitale Produkt realisiert werden. In diesem Beitrag werden das Digitale Produkt vorgestellt sowie die Voraussetzungen für dessen Realisierung im Kontext des Verkaufsprozesses diskutiert.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 1 | Seite 17-20
Änderungsmanagement bei verteilten Standorten

Änderungsmanagement bei verteilten Standorten

Stefan Zanner, Stephan Jäger, Christof Stotko
Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass Industriebetriebe einem systematischen Änderungsmanagement zu wenig Beachtung schenken und daher Änderungsprozesse oft wenig effizient und wenig effektiv durchführen. Die Problematik gewinnt eine zusätzliche Dimension immer dann, wenn Leistungen und Produkte in standortübergreifenden Wertschöpfungsnetzwerken entwickelt und produziert werden. Der Beitrag beleuchtet die Problematik aus einer umfassenden Perspektive und zeigt Ansätze zu einer Verbesserung des standortverteilten Änderungsmanagements auf.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 3 | Seite 40-43
Hilfsmittel für die konstruktionsbegleitende Gestaltung von Prozessketten

Hilfsmittel für die konstruktionsbegleitende Gestaltung von Prozessketten

Fritz Klocke, Holger Willms, Markus Fallböhmer, Gunnar Trommer
Die konstruktionsbegleitende Gestaltung von Fertigungsalternativen ermöglicht eine Berücksichtigung fertigungstechnischer Einflüsse bereits in frühen Phasen der Produktentwicklung. Neben der Einbindung von innovativen Fertigungstechnologien in den Produktionsprozess wird die Ermittlung der optimalen Prozesskette unterstützt.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 1 | Seite 31-34
Neue Modellierungsanwendungen

Neue Modellierungsanwendungen

Optimierung von Verbundbildung, Ressourcenplanung und verteilter Simulation
Burkhard Schallock, Frank-Walter Jäckel
Virtuelle Unternehmen gewinnen in der Praxis zur Flexibilitätserhöhung stark an Bedeutung. Der Aufsatz gibt Ergebnisse europäischer und weltweiter Forschung zur modellbasierten Konfiguration und Optimierung unternehmensübergreifender Prozesse wieder. Eine Verbindung von logistischen Kennlinien mit Prozessmodellen erlaubt schon in der Angebotsphase die Vermeidung von Engpassressourcen. Mit definierten Simulationsschnittstellen sind Voraussagen des Gesamtverhaltens einer Lieferkette trotz unternehmensverschiedener Simulationssysteme möglich.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 1 | Seite 21-25
KEIM

KEIM

Kontinuierliches EngineeringInformationssystemmanagement im Product Life Cycle
Klaus Bender, Andreas Karcher, Florian Fischer
Vor dem Hintergrund zunehmend globaler Märkte und Kooperationen werden diejenigen Unternehmen entscheidende Wettbewerbsvorteile erlangen, deren Informationssysteme in der Produktentwicklung sich auf die stetig ändernden Randbedingungen schnell und flexibel anpassen lassen. Im Hinblick auf virtuelle Entwicklungsverbünde wird es maßgeblich davon abhängen, ob Unternehmen auf die Bildung derartiger Kooperationen entsprechend vorbereitet und diese in geeigneter Weise organisatorisch und informationstechnisch zu unterstützen in der Lage sind. Im Beitrag wird ein am Lehrstuhl für Informationstechnik im Maschinenwesen (itm) entwickeltes Konzept für ein kontinuierliches Engineering-Informationssystemmanagement (KEIM) vorgestellt.
Industrie Management | 17. Jahrgang | 2001 | Ausgabe 6 | Seite 58-62
Management unternehmensübergreifender Entwicklungskompetenzen

Management unternehmensübergreifender Entwicklungskompetenzen

Hans Kurt Tönshoff, Vanessa Uhlig
Unternehmen, die komplexe Produkte entwickeln, sind zunehmend auf externes Know-how, d.h. auf zuverlässige Zulieferer angewiesen, die ihre Kompetenz in die Entstehung des Gesamtproduktes einbringen. Der Gestaltung der unternehmensübergreifenden Informationsflüsse kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Der Beitrag zeigt die Potenziale einer Rechnerunterstützung in Entwicklungskooperationen auf.
Industrie Management | 17. Jahrgang | 2001 | Ausgabe 5 | Seite 71-74
Collaborative PEP – IT-gestützte partnerschaftliche Produktentwicklung

Collaborative PEP - IT-gestützte partnerschaftliche Produktentwicklung

Jörg Puffaldt
Die Effizienz unternehmensübergreifender Produktentwicklungsprozesse (PEP) wird im wesentlichen durch zwei Faktoren beeinträchtigt: Vordergründig durch mangelnde IT-Unterstützung verteilter Prozesse, hintergründig aber auch durch menschliche und organisatorische Faktoren, wenn die potentiellen negativen Begleiterscheinungen einer gegenseitigen Öffnung nur mit technischen Lösungen beherrscht werden sollen. Am Beispiel eines Anwendungsszenarios aus dem vom BMBF geförderten iViP-Projekt (integrierte Virtuelle Produktentstehung) wird dargestellt, wie der technische Ansatz einer integrierten Entwicklungsplattform in Verbindung mit verteiltem, adaptivem Prozeßmanagement zu einer spürbaren Effizienzsteigerung in einer partnerschaftlichen Entwicklungsumgebung führt.
Industrie Management | 17. Jahrgang | 2001 | Ausgabe 3 | Seite 25-28
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