Künstliche Intelligenz

Maritime Enterprise Integration Tool

Maritime Enterprise Integration Tool

Multiagentensystem zur Unterstützung dynamischer Kooperationsnetzwerke in der maritimen Industrie
Ralf Angeli, Clemens Odendahl
Der Beitrag beschreibt ein agentenbasiertes Informationssystem, das als Integrationsplattform den dynamischen Zusammenschluss von Unternehmen zu Kooperationsnetzwerken ermöglicht. Anwendungsszenarien der Integrationsplattform sind geplante und ungeplante Wartungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Schiffen.
Industrie Management | 17. Jahrgang | 2001 | Ausgabe 6 | Seite 41-44
Multiagentensysteme für Produktionsnetzwerke in der Serienfertigung

Multiagentensysteme für Produktionsnetzwerke in der Serienfertigung

Wilhelm Dangelmaier, Ulrich Pape, Michael Rüther
Mit steigender Komplexität der Produktionsnetzwerke und der damit verbundenen erschwerten Steuerung entwickelt sich der Wunsch nach intelligenten Softwaresystemen, die durch Eigenschaften wie Lern- und Urteilsfähigkeit komplexe Aufgabenstellungen erledigen helfen. Multiagentensysteme stellen eine interessante Variante zur Lösung dieser Problematik dar. Sie setzen sich aus Teilsystemen zusammen, die ein bestimmtes Maß an Autonomie aufweisen und somit in gewissem Umfang in der Lage sind, Entscheidungen zu treffen bzw. durch Kooperation mit anderen Agenten bei Problemlösungen zusammen zu arbeiten. Die Konzeption eines Multiagentensystems im Rahmen des vom BMBF geförderten Projekts CoagenS stellt dieser Beitrag vor.
Industrie Management | 17. Jahrgang | 2001 | Ausgabe 6 | Seite 21-24
Softwareagenten als Konzept zur Unterstützung  überbetrieblicher Planung

Softwareagenten als Konzept zur Unterstützung überbetrieblicher Planung

Björn Becker, Nicola Herchenhein
In Unternehmensnetzwerken existieren häufig Problemstellungen, die mittels dezentraler Organisationsstrukturen zu lösen sind. Als technische Unterstützung bieten sich Softwareagenten und Multiagentensysteme an, da diese dem Aufbau und den Anforderungen von Unternehmensnetzwerken sehr ähneln. Trotzdem sehen sie sich einer großen Skepsis gegenüber, die jedoch eher auf Akzeptanz- als auf technischen Problemen beruht. Diese gilt es, in naher Zukunft zu überwinden, um das hier vorhandene Effizienzpotenzial realisieren zu können.
Industrie Management | 17. Jahrgang | 2001 | Ausgabe 6 | Seite 29-32
Steuerung des Waferfertigungsprozesses: Ein agentenorientierter Ansatz

Steuerung des Waferfertigungsprozesses: Ein agentenorientierter Ansatz

Lars Mönch, Peter Gmilkowsky
In den letzten fünfzehn Jahren wurden Produktionsfortschritte in der Halbleiterindustrie mit ihrem Kernbereich Waferfertigung hauptsächlich durch Verkleinerung der auf einen Chip übertragbaren Strukturen, durch Vergrößerung der Siliziumscheiben (Wafer) und durch eine Erhöhung der Ausbeute erzielt. Derzeit wird eingeschätzt, dass das größte Potenzial zum Erreichen von Produktionsfortschritten in der Verbesserung von operationellen Abläufen innerhalb der Halbleiterfabriken zu finden ist. Dieser Trend wird durch die Bereitstellung von neuen Softwaretechnologien begünstigt. Im vorliegenden Beitrag wird ein Konzept zur Steuerung der Waferfertigung vorgestellt. Das Konzept schlägt vor, OR- und KI-Verfahren zur Maschinenbelegungsplanung mit den neuen softwaretechnischen Möglichkeiten der Agententechnologie zu verbinden.
Industrie Management | 17. Jahrgang | 2001 | Ausgabe 6 | Seite 17-20
Agentengestützte Auftragsüberwachung in Supply Chains

Agentengestützte Auftragsüberwachung in Supply Chains

Freimut Bodendorf, Robert Butscher, Roland Zimmermann
Prozesse in Supply Chains leiden oft unter mangelnder Transparenz. Hohe Kapitalkosten, überhöhte Lagerbestände sowie lange Durchlaufzeiten sind die unmittelbaren Folgen. Es wird im Folgenden ein agentenbasiertes Tracking- und Tracing-Konzept skizziert, das die Überwachung von Aufträgen und deren Beziehungen über Unternehmensgrenzen hinweg ermöglicht. Das System verspricht kurzfristig Verbesserungen der operativen Prozessabwicklung. Langfristig können Lernprozesse auf überbetrieblicher Ebene unterstützt bzw. gesteuert werden, die sich als Reaktion auf Störungen in der Supply Chain ergeben.
Industrie Management | 17. Jahrgang | 2001 | Ausgabe 6 | Seite 25-28
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