Nachhaltigkeit

Informationsaustausch in der maritimen Lieferkette

Informationsaustausch in der maritimen Lieferkette

Untersuchung von Potenzialen und Anforderungen für den Einsatz der Blockchain in der maritimen Kühlkette
Johannes Schnelle ORCID Icon, Wolfgang Kersten ORCID Icon
Der Blockchain werden große Potenziale zugesprochen um den Informationsaustausch in den Lieferketten effizienter, transparenter und sicherer zu gestalten. Ein wichtiges Anwendungsgebiet stellt dabei die maritime Logistik dar, da durch die Blockchain Dokumente digitalisiert und Prozesse effizienter gestaltet werden können. Im Rahmen dieses Beitrags stellen wir am Beispiel temperaturgeführter Containertransporte einerseits die Potenziale für den Einsatz der Blockchain und andererseits die zu berücksichtigenden Anforderungen aus dem technologischen und organisatorischen Umfeld vor.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 6 | Seite 29-32 | DOI 10.30844/IM_22-6_29-32
Planerische Herausforderungen im intermodalen Transport

Planerische Herausforderungen im intermodalen Transport

Datenmodelle für den Austausch von Planungsdaten für regionale Gütertramtransporte
Jonas Ziegler, Ingo Dittrich, Theo Lutz ORCID Icon, Lisa Fäßler
Aktuell wird die Logistikbranche immer wieder mit verschiedenen Herausfor- derungen konfrontiert, wie bspw. dem Fahrermangel sowie den Umweltaus- wirkungen durch den Güterverkehr. Im Vergleich zwischen den Verkehrsträgern spricht dies für eine stärkere Verlagerung des Gütertransports von der Straße auf die Schiene. In diesem Beitrag werden die Herausforderungen für diese Verlagerung beleuchtet und gezeigt, inwiefern neue Datenmodelle die Transportplanung und Wirtschaftlichkeitsbewertung regionaler Gütertram- transporte vereinfachen können.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 6 | Seite 59-62
Arbeit 4.0 − Logistische Arbeitswelt von morgen

Arbeit 4.0 − Logistische Arbeitswelt von morgen

Auswirkungen und Konsequenzen der Digitalisierung auf die logistische Arbeitswelt
Tobias Reichert, Marc Lorscheider
Im Zuge der Digitalisierung finden immer mehr digitale Technologien Anwendung in verschiedenen Bereichen der Logistik. Dabei wandelt sich das Berufsfeld und es werden verstärkt Problem- und Abstraktionsfähigkeiten sowie Kompetenzen im Umgang mit IT-Systemen und Daten gefordert. Dieser Beitrag liefert basierend auf einer Literaturrecherche einen Überblick über die derzeitige Situation in der logistischen Arbeitswelt. Dabei werden Auswirkungen der Digitalisierung sowie Anforderungen und zukünftige Kompetenzen in der Arbeitswelt 4.0 hervorgehoben. Abschließend wird ein Leitfaden für die Führungsebene abgeleitet, um den Kompetenzerwerb in dieser Arbeitswelt zu fördern.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 5 | Seite 30-34
Robotic Process Automation (RPA) in der Logistik

Robotic Process Automation (RPA) in der Logistik

Vorgehensmodell und Erfolgsfaktoren für die Implementierung
Carsten Feldmann, Jan Krakau, Victor Kaupe
Robotic Process Automation (RPA) bezeichnet Software-Roboter (Bots), die sich wiederholende, regelbasierte Aufgaben in einem Geschäftsprozess automatisieren. Dieser Beitrag beschreibt Anwendungsbereiche für RPA in der Logistik und zwei konkrete Praxisbeispiele. Zudem wird ein Vorgehensmodell für die Implementierung von RPA in der Logistik vorgestellt. Der Beitrag beantwortet die folgenden Fragen: Was sind geeignete Anwendungsfälle für RPA in der Logistik? Welche Kriterien unterstützen die Auswahl geeigneter Prozesse? Und wie sollte ein Einführungsleitfaden gestaltet sein, um ein Implementierungsprojekt unter Berücksichtigung kritischer Erfolgsfaktoren systematisch zu unterstützen?
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 3 | Seite 35-40
Schlüsselfaktoren für erfolgreiches Supply Chain Management

Schlüsselfaktoren für erfolgreiches Supply Chain Management

Digitalisierung, Resilienz, Kooperation, Nachhaltigkeit, Effizienz
Sebastian Trojahn, Vanessa Klementzki
Die heutige Wirtschaftswelt ist durch eine stetig zunehmende Komplexität in verschiedensten Dimensionen gekennzeichnet: der Zusammenarbeit, dem Wettbewerb, der Beschaffenheit der Produkte bis hin zu steigenden Kundenanforderungen. Lieferketten sind schon längst nicht mehr linear zu begreifen, sondern bilden Netzwerke über zahlreiche Supply Chain Teilnehmer. Globalisierung und Krisen strapazieren dabei die bestehenden Strukturen, stellen bisher gesetzte Prioritäten und Maßnahmen in Frage und verlangen nach neuen Lösungen für (zukünftige) Probleme. Wie müssen Supply Chains in diesem sich stetig ändernden Umfeld mit Krisen und ständiger Komplexitätszunahme beschaffen sein, um erfolgreich zu sein? Dieser Beitrag stellt Handlungsfelder für erfolgreiches Supply Chain Management heraus und leitet daraus Erfolgsfaktoren und Eigenschaften ab.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 3 | Seite 48-52 | DOI 10.30844/I40M_22-3_48-52
Wartung und Instandhaltung von LNG-Schiffsarmaturen

Wartung und Instandhaltung von LNG-Schiffsarmaturen

Menschzentrierte Entwicklung und Evaluation eines AR-Assistenzsystems
Hendrik Stern ORCID Icon, Michael Freitag ORCID Icon, Michael Lütjen ORCID Icon, Rieke Leder
Der Einsatz von Liquid Natural Gas (LNG) in Schiffsantrieben weist erhebliche Umweltvorteile gegenüber dem klassischen Schiffsdiesel auf, bringt aber auch Herausforderungen beim Umgang mit dem tiefgekühlten und leicht flüchtigen LNG mit sich. Aufgrund entsprechender Sicherheitsvorschriften ist die Wartung der LNG-Schiffsanlagen unerlässlich und erfordert ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und Genauigkeit. Digitale Assistenzsysteme können z. B. mit Augmented Reality (AR)-Technologie die Wartung und Instandhaltung effizient unterstützen, indem prozessrelevante Informationen direkt auf den zu wartenden Objekten angezeigt werden. Der vorliegende Beitrag befasst sich daher mit der Entwicklung und Evaluation eines digitalen Assistenzsystems mittels eines Android-Smartphones als AR-Device. Es ermöglicht den Nutzer*innen den Zugriff auf Wartungsanleitungen und Handbücher sowie die schrittweise Unterstützung im Wartungsprozess durch kontextsensitive Visualisierungen. Die Evaluation ...
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 2 | Seite 6-10
Circular Economy – Chance für Innovation

Circular Economy – Chance für Innovation

Eine Methode zur kreativen Entwicklung von Circular-Economy-Geschäftsmodellen
Tobias Berndt, Claus Lang-Koetz, Silvia Rummel
Die Circular Economy gilt als eines der vielversprechendsten Konzepte auf dem Weg hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaftsweise - welche die Gesellschaft zunehmend von Unternehmen einfordert. Die Erwartungshaltungen an eine verantwortungsvolle Unternehmensausrichtung steigen: Dies zeigt ein aktuelles Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das verlangt, dass Deutschland die Klimaschutzziele ambitionierter gestalten muss [1]. Der European Green Deal sieht Klimaneutralität für die EU bis 2050 vor und der „Aktionsplan Kreislaufwirtschaft“ fordert einen effektiveren Umgang mit Ressourcen und Reserven [2]. In diesem Beitrag wird eine Methode beschrieben, mithilfe derer Unternehmen Ideen für zirkuläre und damit nachhaltigere und ressourcenschonendere Geschäftsmodelle entwickeln können.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 1 | Seite 33-36 | DOI 10.30844/I40M_22-1_33-36
Digitales Nachhaltigkeitsmanagement in Unternehmen

Digitales Nachhaltigkeitsmanagement in Unternehmen

Ein serviceorientierter Ansatz zur Entwicklung einer Plattform für datengestütztes Nachhaltigkeitsdatenmanagement
Justus von Geibler ORCID Icon, Julia Brandt, Lara Waltersmann, Robert Miehe, Ralf Tesch
Die Stärkung der Digitalisierung im Nachhaltigkeitsmanagement und das Schaffen einer einheitlichen sowie konsistenten Datenbasis können Unternehmen maßgeblich unterstützen, steigenden Nachhaltigkeitsanforderungen zu entsprechen und die Transparenz zur Nachhaltigkeit des Wirtschaftens zu gewährleisten. Dieser Beitrag stellt Anforderungen und einen serviceorientierten Ansatz zur Entwicklung einer Plattform für datengestütztes Nachhaltigkeitsmanagement in produzierenden Unternehmen vor.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 1 | Seite 45-47 | DOI 10.30844/I40M_22-1_45-47
Digitalisierte Industrie und Nachhaltigkeit

Digitalisierte Industrie und Nachhaltigkeit

Zwischen Synergie und Dissonanz
Frieder Schmelzle, Stefanie Kunkel, Marcel Matthess, Grischa Beier
Ein erheblicher Teil der globalen Treibhausgasemissionen wird durch die Industrie verursacht. Ihre Digitalisierung wird oft als Weg zu mehr Nachhaltigkeit gesehen. Zugleich zeichnen sich ökologische und soziale Risiken ab, deren Erforschung noch am Anfang steht. Bisherige Erkenntnisse zeigen multiple Herausforderungen auf. Soll eine nachhaltige Industrie 4.0 gelingen, müssen diese bereits konzeptionell einbezogen werden. Aufbauend auf einer konzeptionell-theoretischen Literaturanalyse präsentiert der folgende Beitrag aktuelle Entwicklungen aus Forschung, Wirtschaft und Politik. Wir beleuchten ausgewählte Ansätze, die auf eine nachhaltige Industrie 4.0 abzielen und skizzieren abschließend praktische Gestaltungsoptionen.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 1 | Seite 7-11 | DOI 10.30844/I40M_22-1_7-11
Industrie 4.0 im Kontext systemischer Nachhaltigkeit

Industrie 4.0 im Kontext systemischer Nachhaltigkeit

Strategic Lifecycle Assessment zur Nachhaltigkeitsbewertung von Industrie 4.0
Thomas Wunder, Kieron Patrick Funk
Intelligente und durch das Internet of Things (IoT) digital vernetzte Systeme werden in der produzierenden Industrie als vielversprechende Möglichkeiten zur Erreichung von ökologischen Nachhaltigkeitszielen gesehen, da sich damit die Ressourcen- und Energieeffizienz in Wertschöpfungsketten verbessern lässt. Als Beitrag der Industrie 4.0 (I.4.0) für eine nachhaltige Entwicklung ist dies jedoch zu kurz gegriffen. Denn für „Nachhaltigkeit“ zu sorgen erfordert heute weit mehr als Effizienzverbesserung zur Schadensbegrenzung. Im Beitrag wird untersucht, inwieweit die Methode des „Strategic Lifecycle Assessment“für eine weitergehende Bewertung des Lösungsbeitrags von I.4.0 für eine nachhaltige Entwicklung geeignet ist. Anhand von Beispielen wird gezeigt, dass vermeintlich „nachhaltige“ I.4.0-Lösungen mit systemischen Nachhaltigkeitsprinzipien im Widerspruch stehen können. Wirksame Beiträge sind dann zu erwarten, wenn I.4.0 in den Kontext nachhaltiger Zielbilder von ...
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 1 | Seite 23-27
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