Nachhaltigkeit

Digitale Veränderung in Unternehmen gestalten

Digitale Veränderung in Unternehmen gestalten

Visionsentwicklung mithilfe des Living-Lab-Ansatzes und der Backcasting-Methode
Julia Brandt, Annalena Präger, David Koch ORCID Icon, Sebastian Schmid
Mit der Nachhaltigkeit gewinnt auch das Nachhaltigkeitsmanagement an Bedeutung. Gleichzeitig schreitet die Digitalisierung weiter voran, eingebettet in ein Spannungsfeld komplexer ökonomischer, ökologischer und sozialer Herausforderungen. Eine Nachhaltigkeitsplattform, die dabei nicht nur relevante Unternehmensdaten erfasst, sondern auch die nötige Sicherheit gewährleistet, kann Synergien zwischen den transformativen Tendenzen im Sinne einer nachhaltigen und effizienten Unternehmensentwicklung freisetzen.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 3 | Seite 61-66 | DOI 10.30844/I4SD.24.3.61
Digitale Produktpässe

Digitale Produktpässe

Befähiger der Kreislaufwirtschaft
Moritz Hörger, Yannik Hermann, Magnus Kandler, Kevin Gleich ORCID Icon, Gisela Lanza ORCID Icon
Für eine Kontrolle von Einsparzielen im Rahmen der EU-weiten Emissionsreduktion werden Digitale Produktpässe zunehmend obligatorisch. Diese ermöglichen einen standardisierten Austausch von Emissionsdaten entlang des gesamten Produktlebenszyklus. Da sich ihre praktische Integration oftmals als schwierig erweist, kann ein Framework zur systematischen Einführung und zielgerichteten Nutzung ihren Einsatz besonders für kleine und mittlere Unternehmen vereinfachen.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 3 | Seite 73-77
Plattformbusiness

Plattformbusiness

Digitale Geschäftsmodelle für mehr Nachhaltigkeit
Andrea Carolina Soto Ramirez ORCID Icon, Søren Salomo ORCID Icon
Digitale Plattformen revolutionieren die Wertschöpfung auf globaler Ebene, nicht zuletzt angetrieben durch Industrie 4.0. Abweichend von traditionellen Pipeline-Geschäften erlauben diese Plattformen eine Optimierung von multiplen Interaktionen, so dass Einzelpersonen und Unternehmen in beispielloser Weise Werte schaffen und erfassen können.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 2 | Seite 80-86
Nachhaltigkeit in der industriellen Fertigung

Nachhaltigkeit in der industriellen Fertigung

Ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft durch den Einsatz eines Pellet-3D-Druckers
Bruno Gallace, Michael Blug, Adrian Huwer ORCID Icon, Michael Mattern, Michael Wahl
In der additiven Fertigung - auch 3D-Druck genannt - fallen Kunststoffabfälle an, etwa in Form von erforderlichen Stützstrukturen oder fehlerhaften Drucken. Eine Möglichkeit der Kreislaufführung in der additiven Fertigung stellt die direkte Verwendung in einem Pellet-3D-Drucker (FGF) dar. Durch den entfallenden Prozessschritt der Filamentherstellung wird Produktionszeit und der erforderliche Energiebedarf für eine Kreislaufführung reduziert.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 1 | Seite 14-21 | DOI 10.30844/I4SD.24.1.14
Nachhaltigkeit bei der Herstellung kleiner Losgrößen

Nachhaltigkeit bei der Herstellung kleiner Losgrößen

Analyse textiler Produktionssysteme mittels Materialflusskostenrechnung (MFCA)
Dieter Stellmach, Guido Grau, Jürgen Seibold
Kleine Losgrößen sind in der Textilindustrie aufgrund der zunehmenden Diversifizierung der Produkte und Endanwendungen sowie kurzfristiger Aufträge in vernetzten Wertschöpfungsketten eine Notwendigkeit. Gleichzeitig ist damit ein hoher Aufwand an Konfiguration, Planung, Vorbereitung und Durchführung verbunden. Die Kosten steigen überproportional stark und sind meist nicht direkt quantifizierbar. Darüber hinaus sind mittlerweile immer häufiger Nachhaltigkeitsbetrachtungen erforderlich. Der vorliegende Beitrag beschreibt eine KMU-geeignete, simulationsbasierte Methodik zur Analyse und Konfiguration textiler Produktionssysteme hinsichtlich ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit bei kleinen Losgrößen in der Textilproduktion und illustriert dies beispielhaft anhand der Herstellung von Geweben in der Weberei.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 1 | Seite 83-89 | DOI 10.30844/I4SD.24.1.83
Fertigung zirkulärer Photovoltaik-Anlagen

Fertigung zirkulärer Photovoltaik-Anlagen

Potenziale digitaler Technologien
Verena Luisa Aufderheide ORCID Icon
Die Circular Economy (CE) verspricht einen nachhaltigeren Umgang mit Ressourcen, indem Produkte im Kreislauf geführt werden und eine Transformation von einer linearen zu einer zirkulären Supply Chain angestrebt wird. Erfahren Sie hier, weshalb digitale Technologien als Enabler für die CE seit einigen Jahren zurecht verstärkt in Forschung und Praxis untersucht und angewendet werden.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 1 | Seite 30-36
Resilienz und Nachhaltigkeit in der Lieferkette

Resilienz und Nachhaltigkeit in der Lieferkette

Wie sich KMU auf die bevorstehenden Veränderungen vorbereiten können
Jonas Fuchs, Lasse Bo Ladewig, Wolfgang Kersten ORCID Icon
Mehr als 99 % der deutschen Unternehmen zählen zu den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), welche somit einen wichtigen Teil industrieller Lieferketten darstellen. Unter anderem durch neue regulatorische Maßnahmen wird der Druck auf Unternehmen, Transparenz entlang der Lieferkette zu schaffen, zunehmend erhöht, so dass auch die Rolle von KMU mehr und mehr in den Fokus rückt. Diese sehen sich allerdings häufig mit knappen finanziellen und personellen Ressourcen konfrontiert. Gestützt auf eine quantitative Befragung sowie eine Literaturanalyse befasst sich dieser Beitrag mit der Frage, wie KMU-gerechte Lösungsansätze aussehen können.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 1 | Seite 57-62 | DOI 10.30844/I4SD.24.1.57
Nachhaltiges Personalmanagement in der Industrie

Nachhaltiges Personalmanagement in der Industrie

Wie wirtschaftlicher Erfolg und sozial-ökologische Verantwortung zusammenfinden
Uta Kirschten
Die industrielle Fertigung bietet vielfältige Möglichkeiten für eine ökologisch verträglichere und sozial gerechtere Gestaltung. Dabei kann ein nachhaltig ausgerichtetes Personalmanagement Unternehmen der industriellen Fertigung kompetent bei der Gestaltung und Umsetzung einer nachhaltigen Fertigung unterstützen. Wichtig ist dabei die Integration ökologischer, sozialer und ökonomischer Anforderungen in die jeweiligen Aufgabenbereiche. Zusätzlich müssen die Mitarbeitenden zu einem umweltverträglichen Arbeitsverhalten motiviert und qualifiziert werden, um eine nachhaltige Fertigung in der Praxis umsetzen zu können. Dabei sind auch nachhaltige Anreizsysteme und eine mitarbeiterorientierte Personalführung zu berücksichtigen.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 1 | Seite 50-56
Circularity Navigator

Circularity Navigator

Digitale Entscheidungsunterstützung für ein Design for Circularity in der Produktentwicklung
Anina Kusch ORCID Icon, Annika Pruhs ORCID Icon, Jörg Woidasky ORCID Icon, Jonas Brinker ORCID Icon
Für eine erfolgreiche Umsetzung der Kreislaufwirtschaft auf industrieller Ebene müssen bereits in frühen Phasen der Produktentstehung kreislauforientiertes und zirkuläres Design von Produkten und Dienstleistungen sowie passende Geschäftsmodelle mitgedacht werden.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 1 | Seite 6-13 | DOI 10.30844/I4SD.24.1.6
Corporate Purpose als Leitlinie zur Realisierung der UN-Nachhaltigkeitsziele

Corporate Purpose als Leitlinie zur Realisierung der UN-Nachhaltigkeitsziele

Jürgen Hamann ORCID Icon, Jennifer Ettner ORCID Icon, Sandra Heymann ORCID Icon
In diesem Beitrag wird beschrieben, wie Unternehmen die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen beschleunigen können. Als Leitlinie schlagen wir dazu das Konzept des Corporate Purpose vor. Durch die Fokussierung auf den generierten Mehrwert für die Stakeholder wirkt ein Unternehmenszweck sinnstiftend und gibt Orientierung. Es wird deutlich, dass Nachhaltigkeit und Corporate Purpose in starker Wechselwirkung zueinander stehen. Im Rahmen unserer Forschung wurde ein Self-Assessment entwickelt, welches den Status quo von Corporate Purpose in Unternehmen messbar macht.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 1 | Seite 37-43
1 2 3 4 18