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Softwaresysteme zur Qualitätssicherung in der Umformtechnik

Softwaresysteme zur Qualitätssicherung in der Umformtechnik

Ein Ansatz für die echtzeitfähige und prozessübergreifende Qualitätsüberwachung
Benjamin Lindemann, Nasser Jazdi, Michael Weyrich
Produzierende Unternehmen stehen stets vor der Herausforderung, qualitativ hochwertige Produkte zu erzeugen, die den strengen Anforderungen der Kunden und des Gesetzgebers genügen. Das Qualitätsergebnis muss trotz entlang der Wertschöpfungskette auftretender Schwankungen und Unregelmäßigkeiten reproduzierbar sein. Das gilt speziell für die Branche der Massivumformung, die durch ihre Abhängigkeit von den Entwicklungen in der Automobil- sowie Luft- und Raumfahrtindustrie zusätzliche Anforderungen durch den dort stattfindenden strukturellen Wandel hin zur E-Mobilität und zum Leichtbau erfährt. Um diesen Herausforderungen gewachsen zu sein, werden Lösungen benötigt, die die zunehmende Komplexität entlang der Prozesskette beherrschbar machen und zu einer erhöhten Prozessstabilität und Effizienz beitragen. Dieser Beitrag stellt einen datengetriebenen Ansatz vor, der darauf abzielt, kurzfristig auftretende Qualitätsschwankungen zu verfolgen. Prozessdaten werden dazu In-Memory ...
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 6 | Seite 20-24
Technologien der Industrie 4.0

Technologien der Industrie 4.0

Status quo, wirtschaftliche Bedeutung und Trends für Unternehmen der produzierenden Industrie
Jan Christoph Munck, Christoph Schneider, Fabian Futterer, Ronald Gleich
Die zunehmende Digitalisierung zwingt Unternehmen, sich mit deren Chancen und Herausforderungen auseinanderzusetzen. Die diesem Beitrag zugrunde liegende Studie identifiziert die wirtschaftlichen Potenziale technologischer Trends und liefert eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation in der Industrie 4.0. Hierzu haben insgesamt 106 Industrieunternehmen eine Selbsteinschätzung der aktuellen Reifegrade von verschiedenen Technologien in ihrem Unternehmen und deren aktueller und zukünftiger wirtschaftlicher Bedeutung abgegeben. Daraus resultieren wertvolle Erkenntnisse für Unternehmen der produzierenden Industrie, damit sich diese im Spektrum der unterschiedlichen Ansätze und Konzepte zur Industrie 4.0 besser zurechtfinden können.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 6 | Seite 48-52
Collaborative Augmented Reality

Collaborative Augmented Reality

Abstimmung kundenindividueller Änderungswünsche über große Entfernungen
Henrik Schröder, Axel Friedewald, Lev Perschin, Hermann Lödding ORCID Icon
Durch den hohen Konkurrenzdruck auf dem Weltmarkt suchen Unternehmen seit jeher Alleinstellungsmerkmale bei dem Vertrieb ihrer Produkte. Eine möglichst enge Bindung zwischen Kunde und Hersteller ist dabei vorteilhaft. Für Investitionsgüter, wie z. B. Yachten oder Kreuzfahrtschiffe, ist es zunehmend wichtig, dem Kunden regelmäßig den Baustatus zu demonstrieren und Änderungswünsche noch in der Bauphase kurzfristig umzusetzen. Um dem Kunden lange Anreisen zu ersparen und Konstruktion und Controlling besser in den Vertrieb einzubinden, stellt dieser Beitrag ein Konzept vor, um Änderungswünsche über weite Entfernungen mit Augmented Reality kurzfristig abstimmen zu können. Ziel ist es, Machbarkeit und Kosten der Änderungswünsche unmittelbar zu bewerten und schnell über Kundenwünsche entscheiden zu können.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 5 | Seite 49-52
Digitale Geschäftsmodelle für smart IPSS

Digitale Geschäftsmodelle für smart IPSS

Nutzenpotenziale für Anbieter und Kunden
Lisa Grandjean, Marion Steven
Viele Unternehmen im deutschen Maschinen- und Anlagenbau setzen auf das Angebot von industriellen Produkt-Service Systemen (IPSS), d. h. systematische und kundenindividuelle Kombinationen von Sach- und Dienstleistungen. Durch Industrie 4.0 erfahren nicht nur die IPSS, sondern auch deren Geschäftsmodelle eine grundlegende Veränderung. Es entstehen smart IPSS, die darauf ausgerichtete digitale Geschäftsmodelle benötigen. Im vorliegenden Beitrag wird systematisch analysiert, welche Besonderheiten digitale Geschäftsmodelle für smart IPSS aufweisen und welche Nutzenpotenziale sich daraus für den Kunden und den Anbieter ergeben.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 5 | Seite 7-11
Enterprise Operational Intelligence

Enterprise Operational Intelligence

Ein neues Instrument zur Strategieumsetzung
Victor Lemmens
Angesichts der steigenden Marktdynamik wird die strategische Prozesssteuerung für Industrieunternehmen immer wichtiger. Da es hierfür bislang an einer einheitlichen und integrierten Plattform mangelte, ist mit Enterprise Opera-tional Intelligence eine neuartige Kategorie von Softwaresystemen entstanden. Sie richten die Big Data von Industrieunternehmen auf ihre Strategie und die strategiegerechte Wertschöpfungskette aus und können dazu auch unstrukturierte Produktionsdaten bis hin zu IoT-Daten in Echtzeit verarbeiten. Damit schaffen sie einen „Geschäftstomografen“, mit dem die Führungskräfte die Prozesse kontinuierlich auf Basis der Unternehmensstrategie steuern können. Sie erhalten die Möglichkeit, das operative Geschäft schnell auf neue Gegebenheiten anzupassen und im Bedarfsfall unmittelbar in das betriebliche Geschehen einzugreifen.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 5 | Seite 57-60
Industrie 4.0 – Disruptive Geschäftsmodellinnovation oder „nur“ Geschäftsprozessoptimierung?

Industrie 4.0 - Disruptive Geschäftsmodellinnovation oder „nur“ Geschäftsprozessoptimierung?

Christian Leyh, Doreen Gäbel
Eine Untersuchung von Industrie 4.0-Anwendungsbeispielen ausgewählter Unternehmen mit Blick auf mögliche, resultierende Geschäftsmodellinnovationen zeigt, dass diese durch Industrie 4.0-Projekte durchaus herbeigeführt werden. Die Ergebnisse der Untersuchungen stellen jedoch auch dar, dass der Anteil der Geschäftsmodellinnovationen mit 22 % der 158 untersuchten Unternehmenseinträge in einem eher niedrigen Bereich liegt. Disruptive, d. h. branchenlogikdurchbrechende Geschäftsmodellinnovationen finden sich vor allem bei den Unternehmen des produzierenden Gewerbes. Hier steht nicht mehr allein die Herstellung bzw. Verarbeitung von Produkten im Vordergrund, sondern auch ein deutlicher Mehrwert für den Kunden. In diesem Beitrag werden die genannten Aspekte weiter ausgeführt und weitere ausgewählte Untersuchungsergebnisse dargelegt.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 5 | Seite 33-38
Industrie 4.0 Geschäftsmodelle

Industrie 4.0 Geschäftsmodelle

Ein Analyse-Raster zum Erkennen von Industrie 4.0 Potenzialen und notwendigen Veränderungen
Patricia Deflorin, Maike Scherrer, Janick Amgarten
Industrie 4.0 umfasst viel mehr als Sensoren, Aktoren und Vernetzungskomponenten. Die Technologien ermöglichen einerseits das Anbieten neuer Produkte und Dienstleistungen für den Kunden, andererseits führen sie zu internen Effizienzsteigerungen. Anhand des Industrie 4.0 Geschäftsmodells wird visualisiert, welche Ziele eine Industrie 4.0 Initiative verfolgt, welcher Wert für den Kunden entsteht, welche Leistungen intern zu erbringen sind, welche Technologien und Fähigkeiten benötigt werden und welche Informationssysteme die Vernetzung zwischen Kunden, Lieferanten und innerhalb des Unternehmens ermöglichen. Wichtig ist dabei, dass die Dimensionen der Industrie 4.0 Geschäftsmodelle aufeinander abgestimmt sind.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 5 | Seite 21-24
Industrie 4.0 in Unternehmens-strukturen der deutschen Wirtschaft

Industrie 4.0 in Unternehmens-strukturen der deutschen Wirtschaft

Einflussfaktoren und Herausforderungen
Maike Schlote, Sophia Gross-Fengels, Stefan Lier, Wiebke Baille, Sulamith Frerich
Trotz der hohen Anzahl kürzlich veröffentlichter Publikationen wächst das Ausmaß der Unklarheit über Bedeutung und Inhalt von Industrie 4.0. Dies begründet die Notwendigkeit einer Verständnisanalyse. Viele Untersuchungen betrachten zwar Chancen und Risiken einer Implementierung von Industrie 4.0 in die Geschäftsprozesse von Unternehmen, doch gilt es, die Wahrnehmung von Experten mit bestehenden Auffassungen abzugleichen. Um die potenzielle Implementierung der verschiedenen Elemente von Industrie 4.0 in Unternehmen umfassend zu beurteilen, sind Faktoren herauszuarbeiten, die entweder hemmende oder fördernde Effekte auf die Nutzung dieser neuen Technologien haben. Im Rahmen dieses Beitrags erfolgt hierzu sowohl eine quantitative als auch eine qualitative Betrachtung, basierend auf Experteninterviews. Die Ergebnisse werden detailliert dargestellt und mit einem Fazit zu möglichen Zukunftsaussichten verbunden.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 5 | Seite 44-48
Integrierte Auftragsplanung variantenreicher Produkte

Integrierte Auftragsplanung variantenreicher Produkte

Ein Softwareprototyp zur Generierung und Einplanung von Planaufträgen sowie deren Zuordnung zu Kundenaufträgen
Jens Bürgin, Han Hao, Gisela Lanza ORCID Icon, Hansjörg Tutsch
Eine robuste und optimierte Planung der Serienproduktion variantenreicher Produkte wie Automobile kann durch eine Integration der unternehmerischen Funktionsbereiche Einkauf, Produktion und Vertrieb realisiert werden. Hierzu ist es erforderlich, bereits mittelfristig vor Eingang der Kundenaufträge einen Auftragsbestand als Basis für eine integrierte, durchgängige und transparente Planung zwischen mittelfristigem und kurzfristigem Planungshorizont zu generieren. Entsprechend wird in diesem Beitrag ein Softwareprototyp zur Anwendung einer innovativen Planungsmethodik zur Generierung von Planaufträgen, zur Einplanung der Planaufträge in ein Produktionsnetzwerk und zur Zuordnung von eingehenden Kundenaufträgen zu Planaufträgen des Auftragsbestands vorgestellt.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 5 | Seite 29-32
Ist produktives Arbeiten im digitalen Zeitalter nur eine Illusion?

Ist produktives Arbeiten im digitalen Zeitalter nur eine Illusion?

Consuela Utsch
Mit einem Ohr am Telefon, parallel E-Mails kontrollieren und gleichzeitig einen Text überarbeiten - so läuft es täglich in Büros weltweit ab. Der stetige digitale Wandel fordert viel von den Unternehmen und ihren Mitarbeitern. Ständige Erreichbarkeit, Multitasking, ein hoher Lärmpegel in Großraumbüros, permanente Störungen des Arbeitsprozesses und Arbeiten auf Zuruf zählen zu den Herausforderungen und Aufgaben, die es zu bewältigen gilt. Zusätzlich leiden sowohl die Kreativität als auch die Innovationskraft der Mitarbeiter. Dabei spielen gerade diese Aspekte in digitalen Unternehmen eine entscheidende Rolle. Wie können Mitarbeiter trotz der veränderten Arbeitswelt noch effizient und produktiv arbeiten? Sind Unternehmen auf die Anforderungen des digitalisierten Zeitalters vorbereitet? Welche Weichen müssen Unternehmen stellen, um einerseits Mitarbeiter vor Überforderung zu schützen und andererseits die Effizienz, Produktivität und Innovationskraft zu steigern?
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 5 | Seite 53-56
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