Logistik

Die Supply Chain Finance Gesellschaft

Die Supply Chain Finance Gesellschaft

Hans-Christian Pfohl, Carsten Röth, Moritz Gomm
Logistikdienstleistungsunternehmen sind von jeher bestrebt, logistische Prozesse für ihre Kunden effizienter zu gestalten und kostengünstige Leistungen anzubieten. Neben den klassischen Aspekten der materialwirtschaftlichen und informationstechnischen Steuerung des Warenflusses, übernehmen Logistikdienstleister zunehmend so genannte Value Added Services für ihre Kunden. Im Zuge der wertorientierten Ausrichtung der Industrie- und Handelsunternehmen werden Logistikdienstleister mit der Aufgabe konfrontiert, Logistiklösungen unter dem Aspekt der finanzwirtschaftlichen Optimierung der Supply Chain zu entwickeln und anzubieten. Dieser Beitrag zeigt dazu einen Lösungsweg in Form der Supply Chain Finance Gesellschaft auf.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 11-14
Dynamisches Betreiben von Produktionsnetzen

Dynamisches Betreiben von Produktionsnetzen

Michael Schenk, Juri Tolujew, Tobias Reggelin
Im Beitrag werden Ideen und Erfahrungen zu einer flexiblen Simulation von Echtzeitdatenströmen, die in Produktionsnetzen bei der Anwendung moderner automatischer Identifikations- und Ortungstechnik entstehen, behandelt. Flexibilität bedeutet an dieser Stelle die Möglichkeit, die in Produktions- und Logistikprozessen zu erfassenden Objekte und die mit diesen Objekten verbundenen Ereignis- und Zustandstypen frei zu definieren. Die während der Simulation erstellten Datenströme können zum Test und Vergleich von operativen Steuerungsstrategien für Prozesse in Produktionsnetzen in einem Offline- oder Onlinebetrieb genutzt werden.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 19-22
Einfluss des SCM auf die Innenfinanzierungskraft

Einfluss des SCM auf die Innenfinanzierungskraft

Erik Hofmann, Philip Wessely
Im Rahmen von Basel II wird es für Unternehmen zunehmend wichtiger, die Innenfinanzierungskraft zu stärken, um damit die eigene Liquidität sicherzustellen. Dies lässt sich durch Erlössteigerungen, Kostensenkungen oder Reduktion der Kapitalbindungsdauer erzielen. Da sich diese Faktoren durch Maßnahmen des Supply Chain Managements positiv beeinflussen lassen, werden im vorliegenden Artikel ausgewählte Ansätze herausgegriffen, um ihre Wirkung auf die Innenfinanzierungskraft zu beschreiben. Dies soll dem Leser den Zusammenhang zwischen der operativ geprägten Logistik und der Finanzierung in Wertschöpfungsnetzwerken aufzeigen.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 43-46
Grenzen von RFID in der Produktion

Grenzen von RFID in der Produktion

Günther Schuh ORCID Icon, Sebastian Gottschalk, Christian Pulz
In der Produktionslogistik des Maschinen- und Anlagenbaus werden vermehrt RFID-Systeme eingeführt. Die Unternehmen versprechen sich hierbei eine Effizienzsteigerung in der Behälterverfolgung und -bereitstellung. Oft scheitert aber die Einführung von RFID, da die abgebildeten Prozesse unverändert übernommen werden sollen und die Grenzen der Technologie nicht ausreichend bekannt sind. In diesem Beitrag sollen die technologischen Grenzen von RFID in der Lokalisierung von Ladungsträgern in der Produktion dargestellt werden. Außerdem wird eine Vorgehensweise zur Einführung RFID-unterstützter Prozesse vorgeschlagen.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 27-30
Logistische Kennlinien für Fließproduktionssysteme

Logistische Kennlinien für Fließproduktionssysteme

Stefan Helber, Katja Schimmelpfeng
Die Leistungsfähigkeit eines Fließproduktionssystems wird häufig über die drei miteinander verknüpften Kenngrößen Durchsatz, Bestand und Durch­­­laufzeit quantifiziert. Durch Betriebskennlinien kann das Zu­sam­menspiel der drei Größen visualisiert werden. Der Beitrag zeigt, wie diese Kennlinien auf analytischem Weg aus einfachen Modellen der Warte­schlangentheorie ge­wonnen werden können. Dadurch kann beim Re-Engineering oder Neu­entwurf eines Produktionssystems dessen Leistungs­fähigkeit unter Berück­sichtigung stochastischer Störungen im Betriebs­ablauf berechnet werden.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 23-26
Entscheidungen selbststeuernder logistischer Objekte

Entscheidungen selbststeuernder logistischer Objekte

Henning Rekersbrink, Bjørn Ludwig, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon
Innerhalb der Selbststeuerung von Transportprozessen ist es notwendig, dass logistische Objekte Entscheidungen über Routenalternativen treffen. Die verschiedenen möglichen Alternativen erhalten sie durch Selbststeuerungsprotokolle. Um aus diesen Alternativen eine Entscheidung treffen zu können, wird ein am Bremer Sonderforschungsbereich 637 weiterentwickeltes Entscheidungssystem vorgestellt, welches auf der Methode der unscharfen hierarchischen Aggregation mithilfe der Unscharfen Logik (Fuzzy Logic) basiert. Es wurde als anwenderfreundliches Bewertungs- und Entscheidungssystem erstellt und ist nicht nur für selbststeuernde logistische Objekte anwendbar.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 4 | Seite 25-30
Selbststeuerung in der betrieblichen Praxis

Selbststeuerung in der betrieblichen Praxis

Ein Framework zur Auswahl der passenden Selbststeuerungsstrategie
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Felix Böse, Thomas Jagalski, Katja Windt
In der Logistikforschung wird intensiv das Konzept der Selbststeuerung logistischer Systeme als neuer Ansatz zur Gestaltung eines dezentral organisierten Planungs- und Steuerungssystems untersucht, da die Selbststeuerung logistischer Prozesse eine Möglichkeit bietet, trotz steigender Komplexität in Kombination mit kurzfristigen Ereignissen den Anforderungen an eine flexible und effiziente Auftragsabwicklung gerecht zu werden [1, 2]. Die Forschungsarbeit konzentriert sich dabei u.a. auf die Entwicklung innovativer Selbststeuerungsstrategien und deren Anwendung mithilfe geeigneter Methoden und Instrumentarien. Auch wenn die Nutzenpotenziale unterschiedlicher Selbststeuerungsstrategien für ausgewählte Anwendungsszenarien der Produktionslogistik bereits in Simulationsstudien nachgewiesen wurden [3 - 6], fehlt bisher für den breiten Einsatz in der betrieblichen Praxis ein Leitfaden für die Identifikation der jeweils am besten geeigneten Selbststeuerungsstrategie. Im Rahmen dieses ...
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 7-11
Kompetenzerwartungen an Kontraktlogistiker

Kompetenzerwartungen an Kontraktlogistiker

Otto Jockel, Marc Rothländer, Johannes Wolf
Strategische Partnerschaften im Kontraktlogistikgeschäft basieren auf der entsprechenden Kompetenz der Logistikdienstleister. Eine Umfrage bei Kontraktlogistikpartnern zeigt entsprechende Anforderungsprofile und nicht unerhebliche Diskrepanzen zwischen der Selbsteinschätzung der Dienstleister und den Erwartungen ihrer Kunden.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 1 | Seite 76-80
Advanced Planning Systems – Lösungsverfahren und Modellierung

Advanced Planning Systems - Lösungsverfahren und Modellierung

Gregor Dudek, Jens Rohde, Christopher Sürie
Advanced Planning oder Supply Chain Planning bildet eine Teilaufgabe des umfassenderen Supply-ChainManagement-Konzepts. Hierbei steht die Planung der operativen Prozesse der Gütererstellung im Vordergrund. Somit liegt das Haupteinsatzgebiet von Advanced Planning Systems (APS) im produzierenden Gewerbe.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 6 | Seite 49-52
Entwicklung einer RFID-Qualifizierungsmaßnahme

Entwicklung einer RFID-Qualifizierungsmaßnahme

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Sylvie Gavirey, Christian Gorldt, Uwe Hinrichs, Jan Topi Tervo, Dieter Uckelmann ORCID Icon
Die Einführung der kontaktlosen Objektidentifizierung mittels Radio Frequency Identification Technologie (RFID) wird inzwischen vermehrt von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) vorrangig aus zwei Gründen in Betracht gezogen: Zum einen um die internen Abläufe in Produktion und Logistik zu optimieren und zum anderen um Kundenwünschen gerecht zu werden. Allerdings wurde im Allgemeinen in Unternehmen in den letzten Jahren nur wenig oder oberflächliches Wissen zu dieser Technik angesammelt und somit ist eine qualifizierte und zertifizierte Schulung im Umgang mit RFID dringend notwendig. Dadurch soll intern Prozesssicherheit garantiert und innerhalb der Wertschöpfungskette einheitliche Standards bezüglich der Handhabung und Implementierung von RFID nachgewiesen werden.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 5 | Seite 9-11
1 15 16 17 21