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Digitaler Zwilling und vertikale Integration

Digitaler Zwilling und vertikale Integration

Unterstützung von Nachhaltigkeitskonzepten in Produktionsprozessen
Ute Dietrich
Für die Einrichtung „smarter“, auf Nachhaltigkeit fokussierter Produktionsprozesse ist jede Menge Kommunikation auf verschiedenen Ebenen nötig – basierend auf aggregierten Daten. Die Vernetzung von Objekten, die durch cyber-physische Systeme im Rahmen von Industrie 4.0 gefordert wird, führt zu Integrationsanforderungen sowohl auf horizontaler als auch vertikaler Ebene. Eine vertikale Integration bildet zusätzlich eine wichtige Grundlage, um Unternehmen dabei zu helfen, ihre Nachhaltigkeitsziele in einer integrierten Produktionsumgebung zu erreichen. Zudem ermöglicht eine vertikale Integration, Ressourcen effizienter zu nutzen, Abfall zu minimieren, die Umweltauswirkungen zu verringern und letztlich nachhaltigere Geschäftspraktiken zu fördern. Dieser Beitrag dient dazu, sich am Beispiel der kooperativen Roboter im Digital-Factory-Technology-Labor der HTW Berlin mit der vertikalen Integration zur Umsetzung einer nachhaltigkeitsorientierten Produktion auseinanderzusetzen und ...
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 3 | Seite 67-72
Steigerung der Logistikleistung durch Process Mining

Steigerung der Logistikleistung durch Process Mining

Eine Anwendung in der kundenspezifischen Produktion von Hydraulikkomponenten
Christoph Koch, Sarveshwaran Murugan, Heiko Berchtold
Die Fertigung von kundenspezifischen Produkten ist oft komplex und erfordert eine hohe Transparenz von logistischen Größen wie Bestand, Durchlaufzeit, Rückstand und Termintreue. Eine klare Sicht und ein Verständnis der Zusammenhänge zwischen diesen Größen sind entscheidend, um sie gezielt und möglichst reaktionsschnell beeinflussen zu können. Dieser Artikel zeigt, wie Process Mining auch in einer komplexen Auftragsfertigung Echtzeit-Transparenz mit einer effektiven Fertigungssteuerung verbindet. Der Projektablauf gliedert sich in ein vierstufiges Vorgehen, das sich am PDCA-Zyklus orientiert.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 3 | Seite 54-60
Robustheitsbefähigende Eigenschaften für Geschäftsprozesse

Robustheitsbefähigende Eigenschaften für Geschäftsprozesse

Identifizierung und Bewertung von verwandten Eigenschaften der Robustheit
Annika Lange ORCID Icon, Jens Mathis Rieckmann ORCID Icon, Jan Lukas Schmidt ORCID Icon, Thomas Knothe ORCID Icon
Die Krisen der letzten Jahre haben vor Augen geführt, wie wichtig robuste Geschäftsprozesse sind. Auch wenn der Begriff der Robustheit im Kontext unternehmerischen Handelns oft nicht klar gefasst wird, lässt er sich anhand verschiedener Faktoren wie Agilität, Wandlungsfähigkeit und Resilienz durchaus bestimmen. Eine systematische Analyse von Robustheit und ihrer Voraussetzungen im unternehmerischen Kontext ist deshalb gerade in von Ungewissheit geprägten Zeiten von hoher Relevanz.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 3 | Seite 27-32
Generative Künstliche Intelligenz

Generative Künstliche Intelligenz

Neue Horizonte für das Technologiemanagement? Eine Fallstudie in der produzierenden Industrie
Günther Schuh ORCID Icon, Leonard Cassel, Bastian Thanhäuser, Thomas Scheuer
Die fortschrittliche Entwicklung und das Nutzenpotenzial generativer Künstlicher Intelligenz (KI), exemplarisch verdeutlicht durch den Erfolg von OpenAIs ChatGPT, deuten auf eine vielversprechende Applikation in der industriellen Produktion hin. Besonders im Technologiemanagement produzierender Unternehmen besteht die Vermutung, dass KI-Anwendungen bei komplexen Herausforderungen, bspw. Technologiefrüherkennung und strategische Entscheidungsfindung, eine Unterstützung sein können. Dieser Artikel stellt drei zukünftige Entwicklungshorizonte generativer KI dar und beleuchtet anhand von Fallstudien aktuelle Einsatzmöglichkeiten. Abschließend werden fünf Thesen zur zukünftigen Integration von generativer KI in unternehmerische Prozesse formuliert.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 3 | Seite 6-13 | DOI 10.30844/I4SD.24.3.6
Risikomanagement in der Planung automatisierter Lager

Risikomanagement in der Planung automatisierter Lager

Entwicklung und Einsatz einer wissensbasierten, generischen Lager-FMEA
Harald Augustin ORCID Icon, Gabriel Mičić ORCID Icon
Obwohl viele Aufgaben und Aktivitäten im Lagerbereich repetitiv sind, werden Risikofaktoren und Fehlerarten in FMEAs oft getrennt voneinander betrachtet. Eine universal anwendbare FMEA zur Risikoanalyse könnte daher eine wichtige Lücke schließen.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 3 | Seite 41-46
Digitale Veränderung in Unternehmen gestalten

Digitale Veränderung in Unternehmen gestalten

Visionsentwicklung mithilfe des Living-Lab-Ansatzes und der Backcasting-Methode
Julia Brandt, Annalena Präger, David Koch ORCID Icon, Sebastian Schmid
Mit der Nachhaltigkeit gewinnt auch das Nachhaltigkeitsmanagement an Bedeutung. Gleichzeitig schreitet die Digitalisierung weiter voran, eingebettet in ein Spannungsfeld komplexer ökonomischer, ökologischer und sozialer Herausforderungen. Eine Nachhaltigkeitsplattform, die dabei nicht nur relevante Unternehmensdaten erfasst, sondern auch die nötige Sicherheit gewährleistet, kann Synergien zwischen den transformativen Tendenzen im Sinne einer nachhaltigen und effizienten Unternehmensentwicklung freisetzen.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 3 | Seite 61-66 | DOI 10.30844/I4SD.24.3.61
Digitale Instandhaltungslogistik

Digitale Instandhaltungslogistik

Eine Umfrage zur Ermittlung des Status quo deutscher Landwirtschaftsbetriebe
Iris Hausladen ORCID Icon, Andreas Matthes ORCID Icon, Philipp Sylla ORCID Icon
Die Instandhaltungslogistik als integraler Bestandteil eines nachhaltigen Instandhaltungsmanagements erfolgt heutzutage in vielen Anwendungsfeldern IT-gestützt und kann daher als eines von vielen Beispielen innerhalb der Digitalisierung der Arbeitswelt verstanden werden. Charakteristisch für den Grad der Digitalisierung in diesem Kontext sind zum einen die gewählte Instandhaltungsstrategie, deren jeweilige Realisierung an den Einsatz von intelligenten Technologien mehr oder weniger gekoppelt ist, zum anderen die aktuelle Ausprägung der IT-Integration. Im landwirtschaftlichen Sektor spielen u. a. die Art der Instandhaltungsobjekte eine wichtige Rolle für den Einsatz von digitalen Technologien. Der vorliegende Beitrag widmet sich dem Status quo digitaler Instandhaltungslogistik in deutschen Landwirtschaftsbetrieben an der Schnittstelle von IKT, Technik und Wirtschaft.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 3 | Seite 47-53
Digitale Produktpässe

Digitale Produktpässe

Befähiger der Kreislaufwirtschaft
Moritz Hörger, Yannik Hermann, Magnus Kandler, Kevin Gleich ORCID Icon, Gisela Lanza ORCID Icon
Für eine Kontrolle von Einsparzielen im Rahmen der EU-weiten Emissionsreduktion werden Digitale Produktpässe zunehmend obligatorisch. Diese ermöglichen einen standardisierten Austausch von Emissionsdaten entlang des gesamten Produktlebenszyklus. Da sich ihre praktische Integration oftmals als schwierig erweist, kann ein Framework zur systematischen Einführung und zielgerichteten Nutzung ihren Einsatz besonders für kleine und mittlere Unternehmen vereinfachen.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 3 | Seite 73-77
Transformation in der Automobilindustrie

Transformation in der Automobilindustrie

Mitarbeiterbezogenen Herausforderungen mit guter Führung begegnen
Stefan Süß ORCID Icon, Ingo Klingenberg ORCID Icon, Maximilian Kellerer, Phillip Nguyen
Transformative Kräfte stellen Unternehmen vor enorme Herausforderungen. Gleichzeitig entstehen neue Formen der Zusammenarbeit sowie neue Rollen und Verantwortlichkeiten. Aufgrund der Risiken bei Veränderungen halten viele Beschäftigte an Gewohnheiten und Arbeitsabläufen fest, wodurch sie positive Entwicklungen ausbremsen können. Die Herausforderung für Führungskräfte besteht darin, diese Widerstände zu erkennen, ihnen vorzubeugen und sie in Akzeptanz oder sogar proaktive Unterstützung umzuwandeln.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 3 | Seite 21-26
Lean Empowerment im digitalen Ökosystem

Lean Empowerment im digitalen Ökosystem

Kulturwerte in technische Anforderungen übersetzen
Sabrina Karch ORCID Icon, Frank Bertagnolli ORCID Icon, Arndt Lüder ORCID Icon
Mit der Digitalisierung weichen vorherrschende Paradigmen – wie Produktzentrierung, Präsenz-Zusammenarbeit und hierarchische Strukturen – der Vision von datengetriebenen Geschäftsmodellen, digitalen, kollaborativen Ökosystemen und einer agilen, holokratischen Arbeitsweise mit flachen Hierarchien und selbststeuernden Teams. Die Zusammenarbeit wird durch den Einsatz von Softwarelösungen ermöglicht. Im digitalen Raum benötigt es neben adaptierten Führungskonzepten insbesondere ein digitales Kulturverständnis der beteiligten Unternehmen. Lean Empowerment ist ein wegweisender Ansatz für die Zusammenarbeit basierend auf kulturellen Werten. In Experten-Workshops wurden Ideen erarbeitet, wie diese Werte in einer digitalen Kultur und somit in einer globalen, digitalen Zusammenarbeit gelebt werden können. Dieser Beitrag stellt konkrete Lösungsansätze vor, woraus sich Anforderungen an das digitale Miteinander und insbesondere an eine Umsetzung innerhalb von IT-Strukturen und ...
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 2 | Seite 32-39 | DOI 10.30844/I4SD.24.2.32
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