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Automatisierte Umfeldanalyse

Automatisierte Umfeldanalyse

Generierung von Trainingsdatensätzen für Maschinelles Lernen
Annika Lange ORCID Icon, Julia-Anne Scholz, Thomas Knothe ORCID Icon, Magdalena Scharf
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind insbesondere im internationalen Markt einer turbulenten Umgebung ausgesetzt. Um KMUs einen Weg aufzuzeigen und Veränderungen frühzeitig zu identifizieren wird das interaktive Lagebild eingesetzt. Dies wurde während der Corona-Krise am Fraunhofer IPK entwickelt, um Unternehmen eine individuell strukturierte Übersicht zu ihrer Auftragslage, Performanz sowie zu ihrem Unternehmensumfeld zu geben. Der Bereich zum Unternehmensumfeld wird aktuell um die unternehmensindividuelle Komponente der automatischen Erkennung von kontextbezogenen Daten erweitert, um relevante Informationen automatisiert einem Unternehmen bereitzustellen. Hierfür wird ein Machine Learning-Modell entwickelt und mittels unternehmensspezifischen Datensätzen trainiert. Dazu ist es zunächst erforderlich, Trainingsdatensätze mittels Topic Modeling zu generieren. Hierbei werden Umfeldinformationen entsprechend ihrer Relevanz bewertet und beschriftet. In diesem Beitrag wird die ...
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 4 | Seite 19-22
Digital vernetzte Geschäftsmodelle 
in der Industrie

Digital vernetzte Geschäftsmodelle 
in der Industrie

Strukturierte Aufwand- und Nutzenabschätzung bei der Innovation digitaler und hybrider Geschäftsmodelle
Sebastian Beiner, Steffen Kinkel ORCID Icon, Dennis Richter
Eine wesentliche Herausforderung für die deutsche Industrie besteht in der Entwicklung und dem erfolgreichen Angebot digital vernetzter Geschäftsmodelle. Durch die Vernetzung verschiedener Akteure und Leistungsbündel können neue Werte für Kunden geschaffen werden. Diese Vernetzung führt jedoch zu einer erhöhten Komplexität, die es insbesondere für traditionelle Industrieunternehmen erschwert, diese Möglichkeiten zu überblicken und sinnvoll zu nutzen. Aus diesem Grund wird eine Systematik vorgestellt, welche durch Modellbildung Komplexität reduziert und es ermöglicht, frühzeitig Aufwand und Nutzen von Geschäftsmodellideen gegenüberzustellen.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 4 | Seite 28-32
Digitalisierung in der Supply Chain

Digitalisierung in der Supply Chain

Trends und Anwendungsfelder in der Branche der Antriebstechnik des Maschinen- und Anlagenbaus
Leonard Overbeck, Dardan Baralija, Rainer Silbernagel, Hartmut Rauen, Jürgen Fleischer, Gisela Lanza ORCID Icon
Robuste und resiliente Lieferketten (engl. Supply Chain) bilden mehr denn je einen kritischen Erfolgsfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit produzierender Unternehmen. Höhere Komplexitäten und steigende Dynamiken in Folge von Megatrends wie der Globalisierung, Nachhaltigkeit und Individualisierung sowie sich häufende Disruptionen stellen heutige Lieferketten dabei auf die Bewährungsprobe. Insbesondere die mittelständisch geprägte Branche der Antriebstechnik im Maschinen- und Anlagenbau mit ihren globalen Lieferket- ten und hohen Kundenanforderungen steht vor diesen Herausforderungen. Zielgerichtete Digitalisierungsinitiativen sind dabei entscheidend für ihre langfristige Wettbewerbsfähigkeit. Der vorliegende Beitrag analysiert daher die gegenwärtigen Digitalisierungsvorhaben der Branche der Antriebstechnik, um relevante Trends und Anwendungsfelder zu identifizieren. Hierzu werden aus dem Zielbild der Branche für höhere Resilienz/Flexibilisierung, höhere Transparenz und mehr ...
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 4 | Seite 23-27
Disruptive Veränderungen – Chancen und Herausforderungen

Disruptive Veränderungen – Chancen und Herausforderungen

Interview mit Dr. Detlef Gerst, Ressortleiter in der Vorstandsverwaltung der Industriegewerkschaft Metall, Frankfurt
Welche Technologien werden durch die IG-Metall als disruptiv betrachtet? Disruptiv ist Technik, wenn sie zu grundlegend neuen Geschäftsmodellen, Produkten und Produktionskonzepten führt. Dabei kommt es nicht allein auf die Technik an. Disruption entsteht erst, wenn neue Technik im Rahmen eines neuen Geschäftsmodells oder in grundlegend gewandelten Prozessen genutzt wird. Disruptiv nutzbar sind Cyber-Physische Systeme. Zu den aktuell wichtigsten disruptiven Schlüsseltechnologien zählen wir die Künstliche Intelligenz. Sie revolutioniert aktuell beispielsweise die Produkte der Fahrzeugindustrie. Von großer Bedeutung sind aber auch die viel diskutierten Technologien für eine klimaneutrale Mobilität und Energiegewinnung. Sie führen zu einem grundlegenden Wandel ganzer 
Branchen. Welche Rolle spielen Betriebsräte bei der Einführung dieser disruptiven Technologien? Die Aufgaben der Betriebsräte sind sehr vielfältig. Es liegt in ihrem Interesse, dass Betriebe von den ...
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 4 | Seite 7-9
E-Commerce in der VR China

E-Commerce in der VR China

Eine Marktchance für deutsche Unternehmen?
Yingying Ke, Martin Braun
Deutschland ist größter europäischer Handelspartner der Volksrepublik China. Exportiert werden vor allem chemische Erzeugnisse, Maschinen, Kraftfahrzeuge und Elektrotechnik. Allerdings fällt deutschen Unternehmen der Zugang zum chinesischen Endkundenmarkt schwer. Der in den vergangenen Jahren ausgebaute E-Commerce kann deutschen Anbietern einen Eintritt in den chinesischen B2C-Markt ermöglichen. Der Beitrag vermittelt Einblicke die Situation des elektronischen Handels in China vor und zeigt einschlägige Unterstützungsangebote der Plattform-Betreiber auf, die allerdings in eine wirtschaftliche Abhängigkeit münden können. Für deutsche Unternehmen erscheint es vorteilhaft, sich mit den Erfolgsprinzipien des chinesischen E-Commerce auseinanderzusetzen, um diese auch auf ihren angestammten Kundenmärkten umzusetzen.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 4 | Seite 38-42
Arbeitszufriedenheit in Produktion und Logistik

Arbeitszufriedenheit in Produktion und Logistik

Einfluss der Digitalisierung
Christoph Glock, Eric Grosse ORCID Icon, Sven Winkelhaus
Die Einführung neuer Industrie 4.0-Technologien ändert durch Automatisierung und Digitalisierung die Arbeitsplatzmerkmale in vielen Bereichen der Industrie, v. a. der Produktion und Logistik. Je nach Ausprägung und Reifegrad werden diese Veränderungen von den Beschäftigten unterschiedlich wahrgenommen und können sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf Arbeitszufriedenheit und -motivation haben. Dieser Beitrag beleuchtet, wie sich deren Merkmale durch die Einführung von Industrie 4.0-Technologien ändern. Daneben stellt er ein Vorgehensmodell vor, das Unternehmen als Entscheidungsunterstützung dienen kann, um wichtige Implikationen für den erfolgreichen Transformationsprozess zu berücksichtigen und die menschenzentrierte Gestaltung manueller, technisch unterstützter Arbeitsplätze zu verfolgen.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 4 | Seite 53-56
Intelligente Steuerung von Besucherströmen

Intelligente Steuerung von Besucherströmen

Rahmenkonzept für einen sicheren Messebetrieb unter Berücksichtigung von geeigneten Abständen und Routenplanung
Ann-Kathrin Rohde, Birte Pupkes, Michael Lütjen ORCID Icon, Rafael Mortensen Ernits, Dennis Keiser, Michael Freitag ORCID Icon
Die jüngere Vergangenheit der Pandemiebekämpfung zeigt, dass Veranstaltungen und insbesondere Großveranstaltungen einer angemessenen Personenlenkung für den sicheren Betrieb bedürfen. Neben den klassischen Informations- und Sicherheitsanforderungen muss angemessen auf die Gefahrenlage bspw. mit Sicherheitsabständen zur Pandemiebekämpfung reagiert werden. Dieser Beitrag widmet sich der Analyse von Herausforderungen in diesem Kontext und untersucht existierende Ansätze für den sicheren Betrieb von Veranstaltungen bei Gefahrenlagen. Es wird hierzu ein entsprechendes Rahmenkonzept präsentiert, welches für ein Umfeld mit volatilen Personengruppen geeignet ist. Das Thema adressiert den konkreten Anwendungsfall von Messeveranstaltungen.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 4 | Seite 48-52
Energieeffiziente Pumpwerk- und Schleusensteuerung

Energieeffiziente Pumpwerk- und Schleusensteuerung

Softwaresysteme zur nachhaltigen 
Energieeffizienzsteigerung komplexer Hafenanlagen
Thimo Schindler, Arne Schuldt
Mithilfe eines intelligenten Assistenzsystems kann die Nachhaltigkeit und Digitalisierung des tideunabhängigen Bremer Industriehafens erhöht werden. Um die Hafensicherheit zu gewährleisten, ist ein konstanter Pegelstand des abgeschleusten Hafens unerlässlich. Es ergibt sich ein großes Potential zur Energieeffizienzsteigerung, wenn das Hafenbecken statt per Pumpe bei Hochwasser natürlich durch die Schleuse bewässert wird. Der Beitrag zeigt, wie mit Hilfe Künstlicher Intelligenz und innovativen Softwaresystemen ein Assistenzsystem entwickelt wurde, um bestehende Verfahrensweisen zu verbessern ohne umfassende Änderungen der existierenden Hafeninfrastruktur vornehmen zu müssen.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 4 | Seite 57-61
KI in der Arbeitswelt von morgen

KI in der Arbeitswelt von morgen

Veränderungen und Gestaltungsansätze
Andreas Heindl, Alexander Mihatsch
Künstliche Intelligenz (KI) ist bereits heute ein wichtiger Bestandteil der Geschäftsmodelle und Prozesse vieler Unternehmen. In naher Zukunft werden KI-Systeme unsere Arbeitswelt tiefgreifend verändern. KI-Systeme können dabei für Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen und Domänen - insbesondere in der Industrie - völlig neue Potenziale entfalten. Bestehende Geschäftsmodelle können entlang der Wertschöpfungskette optimiert werden, indem Produktionsabläufe und Prozesse optimiert oder mit vorausschauender Wartung Stillstände in der Produktion vermieden werden (2). Gleichzeitig können KI-Systeme völlig neue Geschäftsmodelle ermöglichen und damit bestehende Marktstrukturen durch neue Akteure radikal verändern. Die KI-Wirtschaft von morgen wird individueller, präziser und nachhaltiger sein: Eine wettbewerbsfähige Wertschöpfung ohne KI wird in vielen Bereichen der Industrie nicht möglich sein (1).
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 4 | Seite 10-14
Effiziente Geschäftsprozesse beim Containertransport

Effiziente Geschäftsprozesse beim Containertransport

Unterstützung der Angebotserstellung und Auswahl von Transportdienstleistungen durch eine digitale Plattform
Michael Teucke, Eike Broda, Michael Freitag ORCID Icon
Der Containerverkehr ist sehr bedeutsam für den internationalen Handel und die Güterverteilung in globalen Produktionsnetzen. Die digitale Unterstützung der Containertransportprozesse ist jedoch häufig noch unzureichend. Dieser Beitrag zeigt, wie eine digitale Plattform die Interaktion zwischen den Akteuren aus Industrie und Logistik bei der Durchführung von Geschäftsprozessen im Umfeld von Containertransporten erleichtern kann. Am Beispiel der Angebotserstellung und Auswahl von Transportdienstleistungen wird dargelegt, wie die Plattform Transaktionen zwischen Versendern und Transportdienstleistern unterstützt. Die Nutzung der digitalen Plattform erhöht die Prozesstransparenz und verringert den zeitlichen Aufwand für die Durchführung der Prozesse.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 3 | Seite 11-15
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