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Modellieren des Umgangs mit Wissen für Industrie 4.0

Modellieren des Umgangs mit Wissen für Industrie 4.0

Norbert Gronau ORCID Icon
Dieser Beitrag beschreibt eine Analyse- und Gestaltungsmethode für ein Mensch und Maschine integrierendes Wissensmanagement im Zeitalter von Industrie 4.0.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 3 | Seite 6-10 | DOI 10.30844/I40M_21-3_S6-10
Soziotechnische Systeme: Der Mensch in der Industrie 4.0

Soziotechnische Systeme: Der Mensch in der Industrie 4.0

Ein Vorgehensmodell zur Analyse
Sven Winkelhaus, Anke Sutter, Eric Grosse ORCID Icon, Stefan Morana
Die Einführung neuer Technologien im Zuge von Industrie 4.0 verspricht umfangreiche Effizienz- und Qualitätssteigerungen. Jedoch verändert die Einführung neuer Technologien auch die Arbeitsumgebung für die Beschäftigten. Wird dies vernachlässigt, kann es zu nicht antizipierten negativen Auswirkungen auf das Gesamtsystem kommen. Eine ganzheitliche Sicht auf das soziotechnische System ist notwendig, um diese Effekte bereits bei der Planung zu erkennen und negativen Effekten vorzubeugen. Hierzu wird in diesem Beitrag ein Vorgehensmodell zur Analyse der sich bei der Einführung einer neuen Technologie ergebenden Effekte vorgestellt. Mit der dargestellten Vorgehensweise ist es möglich, strukturiert den Analyseprozess zu durchlaufen und individuell Maßnahmen abzuleiten, um das soziotechnische Gesamtsystem aktiv zu gestalten.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 3 | Seite 45-48 | DOI 10.30844/I40M_21-3_S45-48
Ansatz zur Zustandsbeschreibung technischer Bauteile

Ansatz zur Zustandsbeschreibung technischer Bauteile

Prognose der Restnutzungsdauer basierend auf zeitdiskret erfassten Bauteilzuständen mithilfe mobiler Sensorik
Lukas Egbert ORCID Icon, Anton Zitnikov ORCID Icon, Thorsten Tietjen, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon
Dieser Beitrag beschreibt eine Herangehensweise für eine Predictive Maintenance-Lösung, bei der die Bauteilabnutzung technischer Systeme mithilfe eines Sensorik-Toolkits erfasst und mittels eines Prognosetools überwacht wird. Die Sensorik als auch das Prognosetool müssen flexibel ausgelegt sein, damit sie zielführend an unterschiedlichen technischen Systemen einsetzbar sind. Die Zustandsbestimmung der Bauteile erfolgt dabei nicht kontinuierlich, sondern basierend auf zeitdiskreten Messungen. Anhand der aufgenommenen Daten wird über ein Prognosemodell die wahrscheinliche Restnutzungsdauer der Bauteile prognostiziert. Für die Erstellung der Prognose dient ein Machine Learning Tool, welches mit historischen Abnutzungsverläufen trainiert wird. Die Trainingsdaten werden durch statistische Versuche erfasst, in denen die Einflussgrößen und charakteristische Verläufe verschiedener Abnutzungsarten identifiziert werden. Als Grundlage für diesen Beitrag dienen Untersuchungen an einem ...
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 2 | Seite 35-38 | DOI 10.30844/I40M_21-2_S35-38
Potenziale von Reinforcement Learning für die Produktion

Potenziale von Reinforcement Learning für die Produktion

Marco Huber, Tobias Nagel, Raphael Lamprecht, Florian Eiling
Reinforcement Learning (RL) konnte bereits publikumswirksam in Video- und Strategiespielen beeindruckende Erfolge erzielen [1]. Diese Grundlagenforschung schafft die Grundlagen, dass RL für reale Entscheidungsprobleme in der Produktion nutzbar wird. Beispiele hierfür sind: Wie erhält ein Roboter mehr Intelligenz, um Aufgaben selbstständiger und ohne aufwendige Programmierung durchzuführen? In welcher Reihenfolge müssen Aufträge in einer Produktion abgearbeitet werden, um eine optimale Termintreue zu erhalten? Der Beitrag gibt eine Einführung in die Arbeitsweise des RL, sowie dessen bevorzugte Einsatzgebiete und beschreibt Anwendungsbeispiele aus dem produzierenden Alltag. Das präsentierte Überblickswissen über die aktuelle Forschung soll diesen Teilbereich der Künstlichen Intelligenz einem breiteren Interessentenkreis zugänglich machen. Übergeordnetes Ziel der beschriebenen Methoden ist, die Wertschöpfung am Wirtschaftsstandort Deutschland kontinuierlich zu steigern.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 2 | Seite 25-29 | DOI 10.30844/I40M_21-2_S25-29
I4M 2/2021: Maschinelles Lernen

I4M 2/2021: Maschinelles Lernen

Autonome Systeme und Sicherheitsstrategien: Die Zukunft der Fertigung und Logistik
Maschinelles Lernen hat für den industriellen Bereich ein unschätzbares Potenzial. Durch die Analyse großer Datenmengen können Maschinen Muster und Zusammenhänge erkennen, die für menschliche Experten oft schwer zu identifizieren sind. Dies ermöglicht eine präzisere Vorhersage von Fehlern und Ausfällen in Produktionsanlagen. Die dadurch verbesserte Wartung und höhere Betriebseffizienz senkt Kosten und kann Wettbewerbsvorteile sichern.
securPharm

securPharm

Die Absicherung der pharmazeutischen Lieferkette
Chantal Mause, Rahel Kröhnert, Dieter Uckelmann ORCID Icon
Ca. 10% der in Umlauf gebrachten Arzneimittel in Ländern mit geringem bis mittleren Einkommen waren 2017 gefälscht [1]. Diesem hohen Fälschungsumfang beugt das securPharm-System in Deutschland vor. Es ermöglicht, Fälschungen entlang der Lieferkette zu identifizieren und deren Abgabe zu stoppen. Die Überprüfung erfolgt EU-weit über Ländergrenzen hinweg durch ein Datenspeicher- und abrufsystem. Aufgrund einiger systembezogener Schwierigkeiten ist das System in Apotheken dennoch nicht gänzlich akzeptiert. Eine zusätzliche Problematik bildet der Onlinehandel, der nicht in gleichem Maße abgesichert werden kann wie der stationäre Handel. Ein abschließender tabellarischer Vergleich mit dem US-amerikanischen System zeigt, dass es dem europäischen in nahezu allen Punkten gleicht.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 2 | Seite 44-47 | DOI 10.30844/I40M_21-2_S44-47
Globale Wertschöpfungsketten in Zeiten von COVID-19

Globale Wertschöpfungsketten in Zeiten von COVID-19

Wie lässt sich die damit verbundene Unsicherheit reduzieren?
Manuel Rupprecht
Das SARS-CoV-2-Virus stellt die Weltwirtschaft vor ungeahnte Herausforderungen. Nie zuvor geriet das Wirtschaftsgeschehen so schnell, so stark und von so vielen Seiten gleichzeitig unter Druck. Die Nachfrage nach Gütern brach ein, weil sich Konsumenten - teils gezwungenermaßen - zurückhielten, und das Angebot ging zurück, weil den Unternehmen plötzlich Mitarbeiter oder Vorprodukte fehlten. Infolgedessen drehten sämtliche Konjunkturindikatoren abrupt ins Negative. Die Unsicherheit über die weitere Entwicklung erreichte dagegen Rekordhöhen. Inzwischen scheint die wirtschaftliche Talsohle zwar durchschritten, doch die Unsicherheit bleibt hoch. Dies hängt nicht zuletzt mit der Bedeutung globaler Wertschöpfungsketten zusammen. Deren Störung trug maßgeblich zu den genannten Verwerfungen auf der Angebotsseite bei; für die lokale Produktion sind sie jedoch bis heute zentral. Der Beitrag diskutiert die skizzierten Entwicklungen und zeigt Möglichkeiten für eine Reduktion der ...
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 1 | Seite 22-26 | DOI 10.30844/I40M_21-1_S22-26
Iterative optimierungsbasierte Simulation

Iterative optimierungsbasierte Simulation

Entscheidungsunterstützung in der Planung komplexer Produktions- und Logistiksysteme
Patrick Oetjegerdes ORCID Icon, Christian Weckenborg ORCID Icon, Thomas S. Spengler
Werden Anpassungen von Produktionssystemen geplant, beispielsweise der Bau einer neuen Anlage, werden häufig Simulationen für die Prognose der damit verbundenen Auswirkungen genutzt. So wird die Basis für eine betriebswirtschaftliche Bewertung geschaffen. Für die Erstellung der Modelle werden Entscheidungsprozesse der Produktionsplanung und -steuerung in der Simulation dargestellt, beispielsweise die Reihenfolgenplanung einer Anlage. Diese Übertragung der Entscheidungsprozesse in die Simulation führt zu einem hohen Aufwand für die Erstellung von Simulationsmodellen. Dieser Aufwand kann durch die Nutzung iterativer optimierungsbasierter Simulationen verringert werden, da hier auf bereits existierende Prozesse zurückgegriffen wird. Statt Entscheidungsprozesse in der Simulation neu zu modellieren und lösen, wird die Simulation mit Optimierungsverfahren gekoppelt, die auch im realen System zur Entscheidungsfindung genutzt werden. Dieses Konzept wird bei einem Stahlhersteller ...
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 1 | Seite 63-66 | DOI 10.30844/I40M_21-1_S63-66
Quantifizierung des Adressausfallrisikos in der Krise

Quantifizierung des Adressausfallrisikos in der Krise

Risiken aus der Insolvenz von Lieferanten und Kunden
Werner Gleißner, Endre Kamarás, Marco Wolfrum
[1] Bemmann, M.: Entwicklung und Validierung eines stochastischen Simulationsmodells für die Prognose von Unternehmensinsolvenzen, Dissertation, Technische Universität Dresden 2007. [2] Gleißner, W.; Bemmann, M.: Die Rating-Qualität verbessern. In: die bank 9 (2008), S. 51-55. [3] Gleißner, W.; Romeike, F.: Kreditrisikomanagement im Kontext einer wert- und risikoorientierten Unternehmensführung. In: Risiko Manager Sonderheft Credit Management, Special II (2008), S. 4-12. [4] Gleißner, W.; Grundmann, T.: Risiko-Benchmark-Werte für das Risikocontrolling deutscher Unternehmen. In: ZfCM Zeitschrift für Controlling & Management, 5/2008, S. 314 – 319 [5] Hock,T.;Gleißner,W.;Kamarás, E.: Wertorientiertes Credit Management: Zusammenfassung von Rating, Marge und Umsatzentwicklung, in: Bundesverband Credit Management e.V. (BvCM) (Hrsg.): Das Credit Management als Erfolgsfaktor in der Unternehmenspraxis (Tagungsband zum Bundeskongress BvCM 2012). [6] Gleißner, W.; ...
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 1 | Seite 32-36 | DOI 10.30844/I40M_21-1_S32-36
I4M 1/2021: Produzieren mit der Krise

I4M 1/2021: Produzieren mit der Krise

Wirtschaft und Technologie in der Pandemie
Krisenzeiten schärfen den Blick nach vorn sowie den Blick fürs große Ganze. Fragen, die Unternehmen zu lange vor sich hergeschoben haben, konnten plötzlich schmerzlich ins Bewusstsein drängen. So hat die Corona-Krise die Dringlichkeit guten Risikomanagement vor Augen geführt und gezeigt, dass Resilienz sich zurecht zu einem viel diskutierten Thema entwickelt hat.
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