Resilienz in Circular Economy Supply-Netzwerken

Eine Untersuchung im Kontext kritischer mineralischer Rohstoffe

ZeitschriftIndustrie 4.0 Management
Ausgabe39. Jahrgang, 2023, Ausgabe 4, Seite 10-15
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Abstract

Disruptionen wie politische und soziale Konflikte in Beschaffungsländern, Blockaden, Lockdowns in Industriestandorten oder Handelskonflikte können die Versorgung heimischer Unternehmen mit Rohstoffen gefährden. Durch eine Verlagerung der Produktion in stabile Regionen lassen sich entsprechende Versorgungsrisiken reduzieren. Im Kontext des Abbaus seltener Erden (rare earth elements, REE) und weiterer mineralischer Rohstoffe ist dies jedoch geologisch bedingt nicht immer möglich [1]. Aufgrund hoher Importabhängigkeiten sind entsprechende Supply-Netzwerke besonders anfällig für Lieferengpässe.

Keywords

Artikel

Der Beitrag betrachtet die Resilienz von Circular Economy (CE) Supply-Netzwerken im Kontext der Versorgung mit kritischen Rohstoffen. Zunächst werden die hohen Importabhängigkeiten aufgezeigt und der Materialfluss in der CE mit dem in der linearen Wirtschaft verglichen. Anschließend wird das Urban Mining als Quelle von Sekundärrohstoffen in der CE vorgestellt. Schließlich wird die ex-post und ex-ante CE zur Resilienzsteigerung tiefergehend betrachtet. Die Verknüpfung von CE und Resilienz auf Basis aktueller, wissenschaftlicher Literatur ist eine innovative Kombination beider Themenfelder, die mit der Berücksichtigung der Entscheidungsebenen und Veränderungen in der Netzwerkstruktur weiterentwickelt wird.

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