Resilienz

Serious Games als Trainingsinstrument

Serious Games als Trainingsinstrument

Spielmechanische Gestaltung zur Förderung Resilienz
Annika Lange ORCID Icon, Thomas Knothe ORCID Icon
Unvorhergesehene Ereignisse fordern produzierende Unternehmen zunehmend heraus. Resilienz zur Bewältigung von Krisen wird dabei zur Schlüsselkompetenz. Durch Serious Games (SG) kann Resilienz Aufbau transparenter werden. Der folgende Beitrag leitet spezifische Anforderungen an SG aus den einzelnen Resilienzphasen ab und zeigt, wie diese spielmechanisch umgesetzt werden können, um so Resilienz effektiv zu trainieren.
Industry 4.0 Science | 42. Jahrgang | 2026 | Ausgabe 2 | Seite 98-104
Digitale Zwillinge in der Logistik

Digitale Zwillinge in der Logistik

Chancen und Hürden bei der Implementierung
Benjamin Gorgas ORCID Icon, Jan Kliewer ORCID Icon, Tobias Marc Wringe ORCID Icon, Maximilian Bähring ORCID Icon, Frank Straube ORCID Icon, Rüdiger Zarnekow ORCID Icon
Digitale Zwillinge bieten großes Potenzial zur Effizienzsteigerung in der Logistik. Diese Digital Supply Chain Twins (DSCT) ermöglichen datengetriebene Entscheidungen und optimieren Prozesse auf Standort- und Netzwerkebene. Eine Untersuchung mittels Expertenworkshop zeigt, dass Unternehmen zwar Interesse an DSCT haben, aber Herausforderungen wie Datenqualität, akteursübergreifender Datenaustausch und Interoperabilität deren breite Implementierung hemmen. Während erste Pilotprojekte existieren, bleibt die Marktdurchdringung gering. Erfolgreiche Implementierung erfordert standardisierte Schnittstellen und vertragliche Rahmenbedingungen für den Datenaustausch. Im Ergebnis können DSCT langfristig Logistiknetzwerke resilienter und nachhaltiger gestalten.
Industry 4.0 Science | 41. Jahrgang | 2025 | Ausgabe 3 | Seite 34-40 | DOI 10.30844/I4SD.25.3.34
Stärkung der Supply-Chain-Resilienz durch Reverse Logistics

Stärkung der Supply-Chain-Resilienz durch Reverse Logistics

Thesen eines Wertmodells
Jürgen Hamann ORCID Icon, Christoph Wenig ORCID Icon
Produzierende Unternehmen nutzen Reverse Logistics als Baustein der Kreislaufwirtschaft für mehr Nachhaltigkeit. Fallbeispiele zeigen, dass sich daraus strategische Chancen ergeben können. Dieser Beitrag fasst eine Analyse von Experteninterviews über den Wertbeitrag von Reverse Logistics zur Supply-Chain-Resilienz zusammen. Mögliche Nutzenpotenziale werden aufgezeigt und Unternehmen angeregt, den Ansatz zu prüfen und mit innovativen Lösungsansätzen umzusetzen. Das Ergebnis ist ein thesenbasiertes Wertmodell als Orientierungshilfe für Entscheidungsträger.
Industry 4.0 Science | 41. Jahrgang | 2025 | Ausgabe 1 | Seite 34-40
Digital Transformation Coaching

Digital Transformation Coaching

Persönlichkeitsentwicklung als Ergänzung zum Change Management in der Digitalisierung
Michael Bauer, Eric Grosse ORCID Icon
Digitale Transformationsprozesse unterliegen einer starken Tendenz sich zu verspäten, zu verteuern oder ganz zu scheitern. Das stellt für Unternehmen und deren Belegschaft im globalen Wettbewerb um Marktanteile und neue Geschäftsmodelle ein großes Risiko dar. Mitarbeitende durch mensch­zentrierte Führungsmethoden mittels eines Coaching-Prozesses während der digitalen Transformation in die Veränderung einzubeziehen, kann Ängste und Widerstände mindern und zu einem Paradigmenwechsel in der Betrachtung der digitalen Transformation selbst führen: als ein agiler Kulturwandel mit hohen Ertragspotenzialen. Dieser Beitrag zeigt, wie Unternehmen mit überschaubarem Aufwand ihr Change Management um Coaching erweitern und so kosten­effizient die Erfolgswahrscheinlichkeit der Innovation und zugleich die Leistungsfähigkeit und Kompetenz ihrer Mitarbeitenden steigern können.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 3 | Seite 33-40 | DOI 10.30844/I4SD.24.3.33
Resilienz und Nachhaltigkeit in der Lieferkette

Resilienz und Nachhaltigkeit in der Lieferkette

Wie sich KMU auf die bevorstehenden Veränderungen vorbereiten können
Jonas Fuchs, Lasse Bo Ladewig, Wolfgang Kersten ORCID Icon
Mehr als 99 % der deutschen Unternehmen zählen zu den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), welche somit einen wichtigen Teil industrieller Lieferketten darstellen. Unter anderem durch neue regulatorische Maßnahmen wird der Druck auf Unternehmen, Transparenz entlang der Lieferkette zu schaffen, zunehmend erhöht, so dass auch die Rolle von KMU mehr und mehr in den Fokus rückt. Diese sehen sich allerdings häufig mit knappen finanziellen und personellen Ressourcen konfrontiert. Gestützt auf eine quantitative Befragung sowie eine Literaturanalyse befasst sich dieser Beitrag mit der Frage, wie KMU-gerechte Lösungsansätze aussehen können.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 1 | Seite 57-62 | DOI 10.30844/I4SD.24.1.57
I4M 4/2023: Resilienz und Globalisierung

I4M 4/2023: Resilienz und Globalisierung

Mit digitalen Technologien der Komplexität globaler Wertschöpfungsströme trotzen
Noch immer spielt Resilienz bei der Gestaltung industrieller Produktionssysteme eine untergeordnete Rolle. Im Zuge globaler Herausforderungen wird ihre Relevanz jedoch zunehmen – genauso wie die Relevanz innovativer, modularer Softwarekomponenten mit offenen Schnittstellen. Viele dieser Eigenschaften sind fest im Konzept von Industrie 4.0 verankert oder lassen sich in Zukunft leichter damit umsetzen.
Wertschöpfungsnetzwerke in der Gesundheitsindustrie

Wertschöpfungsnetzwerke in der Gesundheitsindustrie

Steigerung der Resilienz gegenüber krisenbedingten Störungen
Melanie Rieprich, Saskia Ramm
Jüngst zeigte die Corona-Pandemie zum Teil erhebliche Defizite in den Wertschöpfungsnetzwerken der Gesundheitsindustrie auf, da Bedarfe nicht schnell genug erfasst und Produktionssysteme sowie -prozesse nicht zeitnah adaptiert werden konnten. Märkte und Lieferketten brachen zusammen, sodass spontane Engpässe entstanden, die insbesondere im medizinischen Bereich fatale Auswirkungen hatten. Dem damit offengelegten Resilienzbedarf der Unternehmen muss adäquat begegnet werden, um diese auf weitere krisenbedingte Störungen vorzubereiten und deren Folgen abzumildern. Der Beitrag stellt daher ein Konzept vor, das auf die Steigerung der Resilienz von Unternehmen der Gesundheitsindustrie und deren Wertschöpfungsnetzwerk abzielt.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 4 | Seite 40-44 | DOI 10.30844/IM_23-4_40-44
Wirtschaftliche Resilienz durch Subventionen?

Wirtschaftliche Resilienz durch Subventionen?

Anmerkungen aus ökonomischer Perspektive
Manuel Rupprecht
Die Weltwirtschaft steht unter Spannung. Schon seit Jahren stockt die Globalisierung, Handel, Produktions- und Kapitalverflechtungen entwickelten sich bestenfalls seitwärts. In jüngster Zeit sorgten mit der Pandemie, den zunehmenden geopolitischen Spannungen - vor allem, aber nicht nur - zwischen den USA und China sowie dem Ukraine-Krieg gleich drei Entwicklungen für zusätzliche Verwerfungen. Lieferketten brachen, Vorprodukte fehlten, Produktion fiel aus. Entsprechend groß ist nun der Wunsch nach Unabhängigkeit. Den Weg dahin sollen vielerorts Subventionen bereiten. In einigen Bereichen ist diesbezüglich ein regelrechter Wettbewerb entbrannt. Wie dieser Wettbewerb aussieht, welche Vor- und Nachteile mit Subventionen einhergehen und wie der eingeschlagene Weg aus ökonomischer Sicht zu bewerten ist, ist Gegenstand dieses Beitrags.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 4 | Seite 16-20 | DOI 10.30844/IM_23-4_16-20
Lieferketten im Chaos von Covid, Suez, Ukraine

Lieferketten im Chaos von Covid, Suez, Ukraine

Pragmatismus auf dem Weg zu resilienten Logistiknetzwerken
Michael Schröder
Die Welt, insbesondere die der Logistik, wird seit einigen Jahren als „VUCA-Welt“ deklariert. Warum auch nicht? Wer will denn leugnen, dass Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit - so das englische Akronym - die schwierigen Rahmenbedingungen der Entscheidungsfindung entlang der Wertschöpfungskette treffend charakterisieren? Das genau war und ist Logistik: Das Herstellen von Verfügbarkeiten in einer nicht-perfekten Welt. Was aber tatsächlich neu ist, das ist die wachsende Bedeutung der zweiten Ausprägung, der Unsicherheit: Covid, Suez, Ukraine - eine historisch einmalige Kombination aus unabhängigen Ereignissen, die die eingeschwungenen Systeme des Supply Chain Managements gefährden. Wie werden oder müssen Unternehmen reagieren? Wie werden sie ihre Güterflüsse und ihre damit einhergehenden Transporte neu ausrichten? Was sind bewährte Lösungen?
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 4 | Seite 63-66
Messung und Steigerung der Resilienz mittels numerischer Indizes

Messung und Steigerung der Resilienz mittels numerischer Indizes

Ansätze zur Analyse der Resilienz in Lieferketten
Saskia Sardesai ORCID Icon, Lucas Schreiber
Unternehmen streben aufgrund einer erhöhten Wahrnehmung von Risikoauswirkungen und steigenden Zwischenfällen eine resilientere Gestaltung ihrer Lieferketten an. Für die Steigerung der Resilienz können verschiedene Maßnahmen eingesetzt werden. Deren expliziter Beitrag zur Resilienz kann zwar über eine parallele Berechnung mehrerer Kennzahlen erfolgen. Um ein Benchmarking oder einen Vergleich von Lieferketten zu ermöglichen, werden numerische Indizes vorgestellt, welche die Kennzahlen zu einem Wert verdichten. Dies ermöglicht es, Potenziale zur Steigerung der Resilienz zu identifizieren oder unterschiedliche Maßnahmen in einer Lieferkette zu vergleichen. Dabei besitzen die Indizes unterschiedliche Zielsetzungen, da verschiedene Bewertungsverfahren und Quellen zur Quantifizierung verwendet werden. Um einen geeigneten Index zu finden, wird der jeweilige Anwendungskontext der Indizes diskutiert.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 4 | Seite 45-49 | DOI 10.30844/IM_23-4_45-49
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