Anlaufmanagement

Die Utopie der europäischen Cybersicherheitszertifizierungen

Die Utopie der europäischen Cybersicherheitszertifizierungen

Ein Standardisierungsweg hin zur automatisierten Zertifizierung
Alexander Lawall ORCID Icon, Jesus Luna Garcia
Interoperable Automatisierung kann Zertifizierungsverfahren für Cybersicherheit, wie sie aus dem EU-Cybersicherheitsgesetz (z. B. EUCS) hervorgehen, zugutekommen, so dass sie für die beteiligten Interessengruppen weniger Aufwand bedeuten. Die Entwicklung von Standardisierungsbemühungen unter Einbeziehung relevanter Akteure (z. B. Regulierungsbehörden) ist erforderlich, um diese Vorteile vollständig zu realisieren. Dennoch ist mehr praktische Erfahrungen erforderlich, damit eine kontinuierliche Zertifizierung mit Automatisierung Realität wird.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 2 | Seite 48-55
Prozessmodell für das Auslaufmanagement

Prozessmodell für das Auslaufmanagement

Steuerung von Serienausläufen in der Investitionsgüterindustrie unter Berücksichtigung der Variantenvielfalt
Johannes Nehen, Stefan Treber, Gisela Lanza ORCID Icon
Durch die Möglichkeiten des weltweiten Handels und eine zunehmende Sättigung der Märkte stehen viele Unternehmen in einem starken Wettbewerb. Der Wunsch der Kunden nach individualisierten Produkten erfordert eine Produktion, die einen hohen Grad an Flexibilität aufweist und Variantenreichtum beherrscht. Mit einer steigenden Anzahl der Produktanläufe und einer Verkürzung der Produktlebenszyklen wächst auch die Zahl der Produktausläufe. Diese sollten unter Berücksichtigung der Kosten und möglicher Verbesserungspotenziale in der Produktion gesteuert werden. In diesem Beitrag wird ein Prozessmodell zur Unterstützung eines Serienauslaufs vorgestellt. Die Veränderung der Kundenbedürfnisse tritt nicht nur auf Konsumgütermärkten, sondern auch auf Märkten von Investitionsgütern auf. Betrachtungsgegenstand ist deswegen ein Produktauslauf in der Nutzfahrzeugindustrie.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 5 | Seite 7-10
Smart-Device-unterstütztes Anlaufmanagement manueller Montagesysteme

Smart-Device-unterstütztes Anlaufmanagement manueller Montagesysteme

Einsatz von Tablet-PCs zur Effizienzsteigerung im Montagesystemhochlauf
Rolf Steinhilper, Frank Kübler, Andreas Kruse Bayreuth
Immer kürzere Produktlebenszyklen und zunehmende Variantenzahlen stellen produzierende Unternehmen vor die Herausforderung, eine steigende Anzahl von Anlageninstallationen und -umbauten zu beherrschen. Vor diesem Hintergrund wird ein schneller und reibungsloser Hochlauf von Montagesystemen immer mehr zum kritischen Erfolgsfaktor. Dieser Beitrag beschreibt, wie der Hochlauf von manuellen Montagesystemen in der Investitionsgüterindustrie durch den Einsatz mobiler Endgeräte (Tablet PCs), in Verbindung mit einer Wissensdatenbank, unterstützt und beschleunigt wird.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 4 | Seite 25-28
Wie lassen sich „Kinderkrankheiten“ vermeiden?

Wie lassen sich „Kinderkrankheiten“ vermeiden?

Ein Ansatz zur Verbesserung der Qualität im Produktionsanlauf
Delia Schröder, Achim Maier
Qualität im Produktionsanlauf beeinflusst maßgeblich den Erfolg von Produkteinführungen. Gleichzeitig wächst die Zahl von Neuanläufen in produzierenden Unternehmen bei steigender Variantenvielfalt und geringerer Eigenfertigungstiefe. Die resultierende Komplexität ist nur noch schwer zu beherrschen. Oft sind Qualitätsmängel die Folge. Der vorliegende Beitrag setzt an dieser Problemstellung an, indem Qualitätsaspekte des Anlaufmanagements fokussiert werden. Geleitet von einem ganzheitlichen Qualitätsverständnis stellen die Autoren „PAM“, ein Produktionsanlaufmodell, vor. PAM strukturiert das hochkomplexe Themenfeld des Anlaufmanagements und stellt dabei alle relevanten Aspekte und Aktivitäten in ihrer gegenseitigen Vernetzung dar. Damit wird die Grundlage geschaffen, um Potenziale zur Qualitätssteigerung im Produktionsanlauf systematisch zu erschließen.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 29-32
Produktänderungen sicher handhaben

Produktänderungen sicher handhaben

Zielorientierte Umsetzung technischer Produktänderungen
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Farian Krohne
Während des Serienanlaufs neuer Modellreihen ist das Aufkommen einer großen Anzahl technischer Produktänderungen unumgänglich. Bei produzierenden Unternehmen stellen daher eine ursachenorientierte Vorgehensweise, ein hohes Maß an Handlungsflexibilität, eine ausgeprägte Reaktionsschnelligkeit und möglichst kurze Durchlaufzeiten von Änderungsvorgängen entscheidende Erfolgsfaktoren dar. Nur so kann zu dem gesetzten Markteintrittszeitpunkt ein qualitativ hochwertiges Produkt auf dem Markt angeboten werden. Bislang sind in der Praxis unstrukturierte Vorgehensweisen zur Lösungssuche zu beobachten, woraus sich unzufriedenstellende Lösungen und unvorhersehbare Effekte ergeben. Die Ursachen dieser Problemstellungen sind vorwiegend auf unzureichende Methoden im technischen Änderungsmanagement zurückzuführen. Dem Zielkonflikt der gleichzeitigen Realisierung der drei Zielgrößen Zeit, Kosten und Qualität wird in diesem Beitrag mit der entwickelten Produktänderungsmöglichkeits- ...
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 2 | Seite 14-18
Stückzahlprognose für Serienanläufe in Produktionsnetzwerken

Stückzahlprognose für Serienanläufe in Produktionsnetzwerken

Horst Meier, Michael Homuth
Die effektive Beherrschung von Netzwerkprozessen ist für produzierende Unternehmen heute erfolgskritisch. Dies gilt insbesondere für die Phase des Serienanlaufs, welche eine ausgeprägte Netzwerkdimension aufweist. Es bleibt jedoch die Frage, welche Stückzahlziele ein Anlaufprojekt eigentlich ansteuern soll, also welche Vorgaben überhaupt aller Voraussicht nach erreichbar sind. Daher wird ein Prognosemodell benötigt, welches über eine parameterbasierte Stückzahlvorhersage technisch-organisatorisch sinnvolle Gesamt- und Teilziele vorgeben kann.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 2 | Seite 63-66
Erfolgsfaktor Produktüberleitung

Erfolgsfaktor Produktüberleitung

Eine Bestandsaufnahme der österreichischen Elektronik-/Maschinenbaubranche
Joachim Althaler, Roland Peterseil
Der Serienanlauf von Produkten (ramp-up) ist zu einem entscheidenden Differenzierungsmerkmal für die Wett-bewerbs-fähigkeit eines Unternehmens geworden. Hersteller von Serienprodukten stehen vor der Herausforderung, immer breitere Produktpaletten mit kürzeren Produktentwicklungszeiten bei gleichzeitiger Steigerung der Qualität und zunehmendem Kostendruck auf den Markt zu bringen. Damit einher geht eine Erhöhung der Zahl der Produktüberleitungen von der Entwicklung bis zur Serie. Die Beherrschung dieser Produktüberleitung stellt künftig einen signifikanten Wettbewerbsvorteil dar.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 59-62
Hochlauf globaler Produktionsstufen

Hochlauf globaler Produktionsstufen

Michael Heins, Patrick Großhennig, Peter Nyhuis ORCID Icon
Globalisierung ist heutzutage längst zur Normalität geworden. Kostenaspekte spielen hierbei immer noch eine große Rolle. Um jedoch auch langfristig erfolgreich agieren zu können, müssen Unternehmen neben Kostenaspekten auch ihre Kernkompetenzen im Fokus ihrer Strategie betrachten und optimieren. Neben der Globalisierung stellt die zunehmende Anzahl von Produktionsanläufen aufgrund stetig sinkender Produktlebenszyklen eine große Herausforderung für Unternehmen dar. Im Artikel soll daher dargestellt werden, wie der Zielkonflikt zwischen Kostenreduktion und Kernkompetenzentwicklung unter Berücksichtigung der Schlüsselkompetenz Anlaufbeherrschung von Produktionssystemen gelöst werden kann.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 55-58
Richtig entscheiden, Lerneffekte gestalten

Richtig entscheiden, Lerneffekte gestalten

Entwicklung anlaufgerechter Organisationsstrukturen
Günther Schuh ORCID Icon, Sebastian Gottschalk, Bastian Franzkoch, Axel Hoeschen
Der Produktionsanlauf ist derjenige Prozess, in der neue Produkte oder Produktkomponenten von der Entwicklung bis zum Erreichen der Kammlinie begleitet werden. Die gleichzeitige Entwicklung und Ausgestaltung von Produkt und Prozess, nicht nur innerhalb eines Unternehmens, sondern im Verbund mit Zulieferern und Anlagenherstellern, beinhaltet so zahlreiche Aufgaben, Schnittstellen und Störgrößen, dass er nicht mehr zentral von einer Instanz aus geleitet werden kann.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 71-74
Produktclusterspezifische Änderungsklassifikation

Produktclusterspezifische Änderungsklassifikation

Der Befähiger für ein effizientes Änderungsmanagement im Serienanlauf?
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Farian Krohne
Das Management des Produktionsanlaufs komplexer Serienprodukte stellt für Unternehmen der Großserienfertigung zunehmend einen der kritischsten Erfolgsfaktoren dar. Kürzerer Serienanläufe werden zur zusätzlichen Gewinnabschöpfung, realisiert durch einen frühen Markteintritt, oftmals nur durch Zeiteinsparungen in der Produktentwicklung ermöglicht. Insbesondere in der Anlaufphase kommt es daher zu einer schwierig implementierbaren Anzahl technischer Produktänderungen, wodurch bei Original Equipment Manufacturer (OEM) und Zulieferer nicht selten bereits genutzte kostenintensive Serienwerkzeuge durch neue Werkzeuge ersetz werden müssen. Um unnötige hierdurch entstehende Kosten zu vermeiden, bedarf es einer Vorverlagerung von Änderungen weit vor den Serienanlauf sowie einer rascheren Umsetzung unvermeidbarer Änderungen. Der Änderungsklassifikation wird in diesem Zusammenhang ein enormes, bislang jedoch unerschlossenes Potenzial beigemessen.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 4 | Seite 15-19
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