Im Gegensatz zu anderen Branchen lassen sich Stahlprodukte nicht durch einen diskreten Artikelkatalog darstellen. Durch kundenindividuelle Spezifikation einer Vielzahl von Attributen wird das gewünschte Produkt beschrieben. Dementsprechend werden an SCM-Systeme für den Einsatz in der Stahlindustrie besondere Anforderungen gestellt. Auf Basis dieser Anforderungen werden die benötigten SCM-Module definiert und der Informationsfluss zwischen den einzelnen hierarchisch angeordneten Planungsebenen sowie die Schnittstelle zum Legacy-System näher betrachtet. Schwachstellen bei der Integration der einzelnen Planungsebenen werden benannt und Lösungsansätze aufgezeigt.