Sensorik

EPCIS-basierter Austausch von Sensordaten

EPCIS-basierter Austausch von Sensordaten

Erhöhung der Agilität und Robustheit von Supply Chains durch die Vernetzung der Produktions- und Logistikprozesse
Dirk Werthmann, Susanne Schukraft, Michael Teucke, Marius Veigt, Michael Freitag ORCID Icon, Matthias Hülsmann, Jakub Piotrowski, Matthes Winkler, Roman Winter
Eine hohe Produkt- und Prozessqualität stellt in komplexen Wertschöpfungsnetzwerken einen entscheidenden Wettbewerbsfaktor dar. Das Qualitätsmanagement erfolgt dabei in der Regel standortbezogen, wobei ein unternehmensübergreifender Austausch von Daten und Informationen zur Qualitätssicherung bislang nur sehr begrenzt stattfindet. Die unternehmensübergreifende Nutzung von Qualitätsdaten wird vor allem dadurch behindert, dass die Informationstechnologie (IT)-Infrastruktur zur Erzeugung, zum Austausch und zur Auswertung der Daten fehlt. Um diese Herausforderungen zu überwinden, beschreibt dieser Beitrag Handlungsfelder, die eine unternehmensübergreifende Nutzung von Qualitätsdaten zur Entwicklung digitaler Services ermöglichen und damit zur Gestaltung robuster und agiler Supply Chains beitragen.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 2 | Seite 20-24
Luftfeuchtigkeit als Einflussgröße in der Prozesskette

Luftfeuchtigkeit als Einflussgröße in der Prozesskette

„Additiver Laserstrahlschmelzprozess“ und Sensorik zur Überwachung
Simon Jahn, Robert Kahlenberg, Stefan Szemkus, Sebastian Matthes
Der Laserstrahlschmelzprozess ist an sich robust, jedoch ist die Prozesssicherheit im Vergleich zu konventionellen Fertigungsverfahren immer noch geringer. Dies ist insbesondere auf Randbedingungen und indirekte Einflüsse zurückzuführen. Daher besteht seitens der Industrie ein hohes Interesse, die Prozessstabilität zu steigern. Dafür ist es notwendig, sowohl prozesseigene (u. a. Laserleistung) als auch externe (z. B. Umgebungsbedingungen) Einflussgrößen zu kennen und zu kontrollieren. Im Beitrag werden Sensoren vorgestellt, die dabei unterstützen, sowohl beim eigentlichen Strahlschmelzprozess als auch entlang der Prozesskette, Prozessrobustheit-verringernde Faktoren zu überwachen und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Am Beispiel der Luftfeuchtigkeit wird der Einfluss auf den Prozess als Ergebnis von mehreren Forschungsprojekten vorgestellt. Mit Anpassungen konnte, teilweise mit geringem Aufwand, die Anzahl der Prozessabbrüche bzw. der Bauteilfehler (z. B. kurzfristig ...
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 5 | Seite 17-20
Galileo-Testfeld Sachsen-Anhalt

Galileo-Testfeld Sachsen-Anhalt

Innovation Center für Digitale Infrastruktur und Mobilität, Universität Magdeburg
Michael Schenk
Das Galileo-Testfeld Sachsen-Anhalt ist eine der modernsten Integrationsplattformen für die anwendungsorientierte Logistik- und Verkehrsforschung in Deutschland. Die Otto-von-Guericke-Universität und das Land Sachsen-Anhalt setzen mit dem Galileo-Testfeld einen Meilenstein für ein überregionales und innovatives Kompetenzzentrum zur Mobilität, Logistik und Industrie 4.0 in Deutschland. Das Galileo-Testfeld ist das Referenzprojekt Sachsen-Anhalts basierend auf der Landesinitiative Angewandte Verkehrsforschung/Galileo-Transport.Es bündelt Synergien und Kernkompetenzen für die Zukunft der Mobilität, der Logistik und für die Industrie 4.0. Das Testfeld forciert die Einführung digitaler Infrastrukturen, um Verkehrs- und Logistiksysteme intelligent vernetzen zu können. Der weltweite Markt verlangt permanent nach anwendungsorientierten und innovativen Produkten und Dienstleistungen in der Logistik und für die Mobilität.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 60-61
Logistics Living Lab – Innovationsplattform für die Logistik

Logistics Living Lab - Innovationsplattform für die Logistik

Institut für Wirtschaftsinformatik, Universität Leipzig
Stefan Mutke
Das Logistics Living Lab ist ein offener Raum für Innovation, Demonstration und Kollaboration, um den Logistik-Herausforderungen von morgen mit innovativen Informationssystemen und -technologien zu begegnen. Ein systematischer Forschungsprozess führt Logistikakteure aus Industrie, Wissenschaft und Verwaltung zusammen, um die Logistik von morgen effizienter, grüner und sicherer zu gestalten. Das Logistics Living Lab wird im Rahmen des Projekts „Logistik Service Engineering & Management“ des Programms „InnoProfile-Transfer“ als Bestandteil der BMBF-Innovationsinitiative Neue Länder „Unternehmen Region“ gefördert.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 54-55
Kletterroboter zum Anbringen von RFID-Transpondern an Holzpaletten

Kletterroboter zum Anbringen von RFID-Transpondern an Holzpaletten

Entwicklung des Paletten-Tagging-Roboters PaTRo
Dirk Werthmann, Tim Schmohl, Kolja Schmidt, Michael Freitag ORCID Icon
Zur Steigerung der Prozesseffizienz in den Supply Chains und zum besseren Management von Holzflachpaletten wurde gemeinsam von der European Pallet Association (EPAL) und der Standardisierungsorganisation GS1 eine Spezifikation erarbeitet, wie RFID-Tags an Holzflachpaletten angebracht werden sollen. Die nachfolgend beschriebene patentbasierte Entwicklung des Paletten-Tagging-Roboters (PaTRo) griff diese Spezifikation auf und entwickelte einen mobilen Roboter zur automatischen Anbringung der RFID-Transponder (RFID-Tags). Das Besondere an PaTRo ist, dass er sich zum Anbringen der RFID-Tags am Palettenstapel empor bewegt und lediglich den Stapel zur Abstützung verwendet. Nachfolgend werden die Motivation zur Erfindung von PaTRo und die gemeinsam mit dem Institut für integrierte Produktentwicklung (BIK) durchgeführte Realisierung eines Funktionsdemonstrators beschrieben. Zudem werden der Wirkmechanismus und der Prozessablauf des Roboters erläutert. Abschließend wird ein Ausblick zur ...
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 2 | Seite 19-24
Transparenz im Energiehaushalt

Transparenz im Energiehaushalt

EnyFlow-App optimiert Energieströme intelligent in produzierenden Gewerben
Gerrit Posselt, Jan Füllemann
Die weltweit steigenden Energie- und Rohstoffkosten sowie die damit verbundenen ökologischen Gesichtspunkte sind für viele Unternehmen ein Grund sich energie- und ressourcenschonenderer Prozesse in der eigenen Produktion anzunehmen. Dabei waren größere Unternehmen stets in der Lage, entsprechende Tools wie Energiemonitoring sowie das Erheben eines CO2-Fußabdrucks durch zusätzliches Personal zu ermöglichen. Doch kleineren und mittleren Unternehmen, die in Deutschland einen beträchtlichen Teil des Bedarfs an Endenergien ausmachen, fehlt es bislang an entsprechend ausgebildeten Personal oder geeigneten Werkzeugen. Um im globalen Kontext dennoch mithalten zu können, haben sie die Möglichkeit, auf Förderprogramme zurückzugreifen, die ihnen die Chance bieten, mit innovativen Partnern in Verbundprojekten zusammenzuarbeiten. Eines dieser Verbundprojekte ist das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiierte Vorhaben EnHiPro Energie- und Hilfsstoffoptimierte ...
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 1 | Seite 55-57
Materialintegrierte Mikrosensoren

Materialintegrierte Mikrosensoren

Generierung von Messdaten aus dem Material heraus durch integrierte Mikrosensoren
Gerrit Dumstorff, Walter Lang
Derzeit besteht ein starker Trend, immer mehr Elektronik in Maschinen und Alltagsgegenstände zu integrieren, um diese „intelligent“ zu machen. So wird beispielsweise Elektronik in Kleidung integriert. Parallel dazu gibt es auch in der Sensorik Bestrebungen, Sensoren in Materialien zu integrieren. Dies ist ebenso notwendig für die Elektronik, denn ohne Sensoren können Mikroprozessoren nicht mit der Umwelt kommunizieren. Die Integration von Sensoren in Materialien hat den Vorteil, Messdaten direkt aus dem Material heraus zu generieren. Stellt man sich einen Flugzeugflügel vor, in dessen Kohlefaserverbundwerkstoff Dehnmessstreifen eingebettet sind, so könnten Steinschläge, die zu lokalen Beschädigungen im Laminat führen und die von außen nicht gemessen werden können, mit materialintegrierten Sensoren detektiert werden. Ein anderes Beispiel ist eine intelligente Dichtung, die einen integrierten Sensor hat, der die Versprödung misst und somit frühzeitig vor einem Ausfall ...
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 1 | Seite 33-36
Auf dem Weg zur Industrie 4.0 Evolution oder Revolution

Auf dem Weg zur Industrie 4.0 Evolution oder Revolution

Christian Gorldt, Alexander Pflaum
Die Entwicklung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK) schreitet schnell voran und wird im heutigen wirtschaftlichen Handeln als ein wesentlicher Innovationsmotor gesehen. Zukünftige Industrieproduktion ist durch eine hohe Individualisierung der Produkte sowie eine starke Flexibilisierung der Produktion geprägt. Die rasante Entwicklung des Internet hat vor allem in den letzten Jahren im privaten Leben zur Verschmelzung der realen mit der virtuellen Welt beigetragen und wird in Zukunft auch stärker im industriellen Umfeld Einzug erhalten. Dieser Paradigmenwechsel wird in Fachkreisen als Industrie 4.0 bezeichnet und kann als die vierte industrielle Revolution verstanden werden. Der Beitrag gibt einen Überblick zum Themenfeld Industrie 4.0 und stellt die Potenziale des Transformationsprozesses dar.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 1 | Seite 15-18
Chargenrückverfolgung im Saatgutbereich

Chargenrückverfolgung im Saatgutbereich

Auto-ID-Systeme ermöglichen effizientere Prozesse
Gerrit Krüger, Stephan Oelker, Marco Lewandowski
Die logistischen Herausforderungen sowie die gesetzlichen Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit von Saatgut sind die Hauptgründe, warum die KWS SAAT AG ein automatisches Identifikationssystem (Auto-ID) für die Sparte Mais eingeführt hat. Durch die Implementierung eines solchen Systems wird primär die Erhöhung der Effizienz von logistischen Prozessen in der Supply Chain angestrebt. Im Rahmen eines Forschungsprojekts wurde vor der Umsetzung untersucht, welche Anforderungen an ein Auto-ID-System in dem speziellen Umfeld gestellt werden.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 6 | Seite 37-40
RFID zur elektronischen Fahrzeugidentifikation

RFID zur elektronischen Fahrzeugidentifikation

Dennis Brandwein, Dieter Uckelmann ORCID Icon, Björn Beenken
In Kooperation mit der Firma J.H. Tönnjes E.A.S.T. GmbH & Co. KG führte das BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH an der Universität Bremen ein Projekt zur elektronischen Fahrzeugidentifikation mit RFID durch. Für ein passives RFID-System im UHF-Frequenzband sollte im Projekt die optimale Kombination von Transponder und Lesegerät bestimmt werden. Im Rahmen dieser Untersuchung wurden RFID-Vignetten für Autoglasscheiben und RFID-Kennzeichen der Tönnjes Unternehmensgruppe untersucht.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 1 | Seite 9-12
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