Robotik

Cloudsteuerung für Industrieroboter: Integrationsansätze

Cloudsteuerung für Industrieroboter: Integrationsansätze

Vereinfachung von Programmierung und Inbetriebnahme durch Methoden der Virtualisierung und Augmented-Reality-Simulation
Jan Guhl, Axel Vick, Jens Lambrecht, Jörg Krüger
Industrie 4.0 bedeutet im Sinne der smarten Fabrik die Vernetzung der Produktionsmittel und somit auch aller am Produktionsprozess beteiligten Industrieroboter. Dabei steht eine flexible Konfiguration der Fabrik im Vordergrund, die z. B. durch veränderliche Verkettung von Werkzeugmaschinen und Robotern eine schnelle Reaktion auf zusätzliche Produktvarianten ermöglicht. Intuitive Konzepte für Programmierung und beschleunigte Inbetriebnahme von Roboterzellen sind erforderlich, um Produktionsausfälle zu minimieren. Augmented Reality verknüpft hierzu visuelle Echtzeit-Informationen zur Roboterzelle mit vorgeplanten Produktionsschritten und Programmen. Damit können noch während des laufenden Betriebs neue Anweisungen geplant und verifiziert werden. Mit standortgebundenen und mobilen Endgeräten sind Bediener und Entscheider so jederzeit in der Lage, auf Maschinendaten zuzugreifen und bei Bedarf anzupassen.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 2 | Seite 7-10
Rekonfigurierbare Datenflussarchitekturen in der Robotik

Rekonfigurierbare Datenflussarchitekturen in der Robotik

Zukünftige robotische Systeme benötigen dezentrale und verteilte Rechenarchitekturen für Intelligenz und Autonomie
Hendrik Wöhrle, Frank Kirchner
Intelligente und autonome Roboter sind für die Entwicklung der Industrie 4.0 von essentieller Bedeutung. Sie werden als direkte Interaktionspartner gemeinsam mit dem Mensch Aufgaben lösen und Arbeiten verrichten, die wesentlich komplexer als die heutigen Aufgaben typischer Industrieroboter sind. Dabei müssen sie sich in einer unübersichtlichen und unvorhersehbaren Umwelt zurechtfinden und auf Ereignisse sofort reagieren können. Um diese Umwelt erfassen zu können und Handlungen zu planen, ist die Echtzeitverarbeitung komplexer Sensorinformationen notwendig. Herkömmliche Rechnerarchitekturen stellen sich hierbei als unzureichend heraus. Daher werden am DFKI RIC Hardware-Beschleuniger für die Robotik auf Basis des Datenflussparadigmas entwickelt.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 2 | Seite 25-28
Robotik als Schlüsselkomponente für die Logistik 4.0

Robotik als Schlüsselkomponente für die Logistik 4.0

Flexible Robotersysteme für dynamische Logistikprozesse
Hendrik Thamer, Florian Loibl, Claudio Uriarte, Michael Freitag ORCID Icon
Im Gegensatz zum Einsatz von Robotern in standardisierten Produktionsprozessen müssen Roboter innerhalb von dynamischen Logistikprozessen flexibel und anpassungsfähig gegenüber variablen Umgebungsbedingungen und nicht standardisierten Gütern sein. Durch die Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz und die Vernetzung durch Industrie 4.0 werden Roboter in Zukunft auch komplexe Aufgabenstellungen in der Logistik zuverlässig ausführen können. Eine entscheidende Komponente eines Robotersystems stellt die Interpretation der Arbeitsumgebung mithilfe von multi-modalen Sensorsystemen dar. Der Beitrag beschreibt Anwendungen für Robotersysteme in der Logistik und stellt im Rahmen der Depalettierung ein Beispiel der Interpretation von multi-modalen Sensordaten vor.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 2 | Seite 15-18
Zusammen mit Robotern am Arbeitsplatz

Zusammen mit Robotern am Arbeitsplatz

Neue Bedienkonzepte eröffnen den Weg für neue Robotikanwendungen
Malte Wirkus, Vinzenz Bargsten
Mit kollaborierenden Robotern und neuen Bedienkonzepten ergeben sich grundsätzlich neue Anwendungen für robotische Systeme. Wir beschreiben wichtige Eigenschaften solcher robotischen Systeme und stellen in diesem Beitrag mit einem robotischen Assistenzsystem für manuelle Fertigungsaufgaben, welches über eine multimodale Bedienoberfläche gesteuert wird, eine mögliche Anwendung für diese neuartigen Systeme vor.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 2 | Seite 29-32
Autonome Entladung von Kaffee-säcken aus Überseecontainern durch ein innovatives Greifverfahren

Autonome Entladung von Kaffee-säcken aus Überseecontainern durch ein innovatives Greifverfahren

Rafael Mortensen Ernits, Stefan Kunaschk, Moritz Rohde, Michael Freitag ORCID Icon
In vielen Bereichen der Produktion sind Roboter heutzutage ein gängiges Mittel zur Bearbeitung von Aufgaben mit hoher Frequenz und Wiederholgenauigkeit. Der Einsatz von Industrie- und Service-Robotern nimmt aber auch in der Logistikbranche immer mehr Fahrt auf. Der Containerumschlag, insbesondere die Entladung von z. B. mit Rohkaffee gefüllten Säcken, birgt ein enormes Potenzial für die Automatisierung mit intelligenter Robotik. Das hohe Gewicht und die leichte Verformbarkeit dieser Säcke sowie die unberechenbaren Stapelsituationen in einem Container stellen höchste mechanische und kognitive Anforderungen an die Greiftechnik und die entsprechende Greifstrategie. Dieser Beitrag zeigt die Entwicklung und Umsetzung eines solchen Greifverfahrens.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 6 | Seite 51-55
Robotik-Einsatz in Logistikunternehmen

Robotik-Einsatz in Logistikunternehmen

Kernarbeitsprozesse, Weiterbildungsmodule und Lessons Learned
Frank Molzow-Voit, Florian Plönnigs, Moritz Quandt
Aufgrund des steigenden Einsatzes von Robotiklösungen in Logistikunternehmen wächst der Bedarf an qualifizierten Fachkräften. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) nutzen die Potenziale von individualisierten Robotiklösungen bisher nur in sehr geringem Maße. Daher wurde eine zielgruppenspezifische Weiterbildung für Robotik in der Logistik entwickelt, die sich insbesondere an KMU richtet. Durch den modularen Aufbau der Qualifizierungsmaßnahme konnten die einzelnen Weiterbildungsmodule an den Kernarbeitsprozessen beruflicher Facharbeit ausgerichtet werden. Aus der berufswissenschaftlichen Erhebung in verschiedenen Logistikunternehmen sowie der Durchführung der Weiterbildungsmodule konnten wichtige Erfahrungen gesammelt werden, die in Lessons Learned zusammengefasst wurden.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 3 | Seite 65-68
Intuitive Roboterprogrammierung

Intuitive Roboterprogrammierung

Automatisierung gering standardisierter, logistischer Aufgaben-stellungen mittels Industrierobotern
Moritz Rohde, Stefan Kunaschk, Ann-Kathrin Pallasch
Die global verteilte Herstellung von Gütern führt zu einem wachsenden, die Welt umspannenden logistischen Netz. Um den Herausforderungen gerecht zu werden gilt es, die Effizienz der Logistikkette und der Teilprozesse innerhalb der logistischen Kette stetig zu verbessern. Der Einsatz von Automatisierungstechnologien, wie z.B. Industrierobotern, gilt hierfür als ein möglicher Ansatz. Logistische Prozesse unterliegen zumeist einer hohen Varianz, was die Programmierung von Industrierobotern zur Erfüllung komplexer Aufgabenstellungen zeit- und kostenaufwendig macht. Besonders die Entwicklung von Systemen, die sich auf wandelbare Rahmenbedingungen anpassen können, ist mit hohen Aufwänden verbunden. Am BIBA wurde eine Strategie zur intuitiven und flexiblen Roboterprogrammierung und -steuerung entwickelt und in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen EASY-ROB auf der CeMAT 2011 anhand eines Demonstrators präsentiert.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 5 | Seite 55-58
Autonome Roboter mit sensorbasierter Bahnplanung

Autonome Roboter mit sensorbasierter Bahnplanung

Ansätze zur Steigerung der Autonomie durch verbesserte Umweltwahrnehmung
Matthias Bücker, Carsten Krewet, Adrian Schyja, Bernd Kuhlenkötter ORCID Icon
Um die Einsatzmöglichkeiten von Robotern im industriellen Umfeld zu erweitern und damit auch dem immer stärker werdenden Wunsch nach flexiblen und wandelbaren Automatisierungssystemen zu entsprechen, wird eine neue Klasse von Robotern benötigt, die weitgehend selbstständig auf veränderte Einsatzbedingungen reagieren kann - kurz: Es werden autonome Robotersysteme benötigt, die anhand ihrer sensorischen Wahrnehmung auf geänderte Situationen oder die neue Aufgabenstellungen reagieren können und durch die autonome Planung von neuen Bewegungsbahnen weniger Einricht- und Programmieraufwand erfordern. Anhand von zwei aktuellen Beispielen aus der industrienahen Forschung werden in diesem Beitrag die Möglichkeiten zum Einsatz von Systemen mit einer autonomen Bahnplanung vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen mobilen Roboter für die automatisierte Inspektion von Materialflusssystemen und einen Industrieroboter, der mit einem neuartigen Sensorsystem für den „Griff in die ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 1 | Seite 21-24
Perspektive durch Synthese

Perspektive durch Synthese

Sicherheits- und Inventurroboter für Automobil-Terminals
Wolf Lampe
Die Kombination der Aufgabenstellungen Objektschutz und kontinuierliche Inventur ist ein vielversprechender Ansatz für den zukünftigen Einsatz autonomer Roboter in der Logistik. Für die Entwicklung und prototypische Erprobung solcher Roboter bietet sich das Automobilterminal als Sonderform eines Logistikzentrums an. Die Roboter müssen hier auf großen Freiflächen in Abstimmung untereinander und mit der umgebenden Systemwelt so funktionieren, dass laufende Betriebsprozesse nicht gestört werden. Entscheidende Anforderungen an die Roboter sind Mobilität, die Fähigkeit zur Kommunikation, Orientierung und Identifikation sowie Feststellung von Security-relevanten Anomalien. Das „Überleben“ der Roboter beim Einsatz auf dem Terminal wird durch aktive Selbstschutzstrategien und Panzerung der Außenhülle gesichert.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 2 | Seite 79-80
Autonome Roboter mit Lernalgorithmus

Autonome Roboter mit Lernalgorithmus

Eine Grauzone in Haftungsfragen?
Michael Decker
Roboter sollen möglichst flexibel in unterschiedlichen Handlungsumgebungen und -zusammenhängen agieren können. Um das zu realisieren, werden Lernalgorithmen entwickelt, die ein Lernen nach dem Vorbild der Natur ermöglichen. Wenn eine so lernende Maschine einen Schaden verursacht, stellt sich die Frage, wer diesen verantwortet. Es kann eine Grauzone zwischen Produkt- und Halterhaftung entstehen. Ausgehend von Ersetzbarkeitskriterien wird ein konkreter Vorschlag unterbreitet, wie man mit dieser Grauzone umgehen könnte.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 4 | Seite 61-64
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