Qualifizierung

Wissensmanagement in der Planungsphase

Wissensmanagement in der Planungsphase

Ulrich Berger, Sven Thiebus
Industrielle Montageprozesse sind durch eine ständig steigende Komplexität gekennzeichnet. Die hohen Investitionskosten machen eine schnelle und störungsfreie Inbetriebnahme von Montageanlagen zu einer Überlebensfrage für Unternehmen. Ein Schlüsselfaktor stellt hier die konsequente Nutzung von Erfahrungswissen zu vergleichbaren Anlagen und Prozessen dar. Viele wichtige Erfahrungen von Mitarbeitern in der Produktion und den produktionsnahen Bereichen, die Verbesserungspotenziale bergen, bleiben in neuen Projekten unberücksichtigt. Ein Haupthindernis stellt die schnelle und zielgerichtete Identifikation und Dokumentation von Erfahrungen in diesen Bereichen dar. Basierend auf der DELPHI-Methode wurde ein Konzept entwickelt und erfolgreich eingesetzt, mit dem Erfahrungswissen von Mitarbeitern wirksam und effizient erschlossen werden kann.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 6 | Seite 39-41
Anforderungs- und wissensorientierte Zusammenstellung von Projektteams

Anforderungs- und wissensorientierte Zusammenstellung von Projektteams

Jane Fröming, Simone Schmid, Uwe Rüßbüldt, Norbert Gronau ORCID Icon
Vorhandenes Wissen teilen, neues Wissen schaffen sowie die Bereitstellung von Wissen als Grundlage zur unternehmensweiten Nutzung gehören zu den wichtigsten Kernaufgaben im Wissensmanagement [1]. Auch wenn die Euphorie in den letzten Jahren rückläufig war, können die Instrumente des Wissensmanagements in vielen Unternehmensbereichen entscheidend zur Wertschöpfung beitragen. In diesem Beitrag wird gezeigt, wie auf der Grundlage von Wissensmanagement ein computergestütztes Staffing-Modul eine wichtige Hilfestellung bei der Zusammenstellung von Projektteams leisten kann.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 5 | Seite 12-14
Industrial Engineering im Fernstudium

Industrial Engineering im Fernstudium

Eine berufsbegleitende Perspektive für Fach- und Führungskräfte
Sandra Bräutigam
Globalisierte Märkte und Strukturwandel setzen die Unternehmen unter starken Veränderungsdruck und lassen die Aufgaben für Fach- und Führungskräfte schwieriger und komplexer werden. Entsprechend wandeln sich die Anforderungsprofile und eigene Kompetenzen müssen angepasst werden. Im Vordergrund steht das ganzheitliche Managen von industriellen Prozessen und Systemen. Um dem Bedarf einer berufsbegleitenden Weiterbildung gerecht zu werden, bietet die TFH Berlin zusammen mit der DaimlerChrysler AG den Master-Fernstudien-gang Industrial Engineering an. Ziel ist die Ver-mittlung von Schlüssel-kompetenzen zum innovativ und kreativ denkenden Industrial Engineer.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 5 | Seite 35-37
Prozessbasiertes Wissensmanagement in der Produktentwicklung

Prozessbasiertes Wissensmanagement in der Produktentwicklung

Phasenübergreifender Wissenstransfer unterstützt den Produktentwicklungsprozess
Sigrid Wenzel ORCID Icon, Christian Willmann
Erfahrung und Wissen von Mitarbeitern zu erhalten und zu nutzen ist eine entscheidende Aufgabe im Industrial Engineering. In diesem Zusammenhang ist der Einsatz von Wissensmanagementwerkzeugen hoch aktuell; allerdings kommt es nur zögerlich zu konkreten Umsetzungen in der Praxis. Der Artikel diskutiert Zweckmäßigkeit und Umsetzbarkeit eines prozessbasierten Wissensmanagements in der Produktentwicklung. Beispielhaft für die beiden Teilprozesse „Produktplanung“ und „Produktdesign“ wird ein konzeptioneller Lösungsansatz in Form einer Wissensinfrastruktur erarbeitet, welche die Werkzeuge des Wissensmanagements mit den wissensrelevanten Aufgaben im Produktentwicklungsprozess verknüpft.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 5 | Seite 43-46
Strategische Unternehmensentwicklung auf Basis von Kompetenzprofilen

Strategische Unternehmensentwicklung auf Basis von Kompetenzprofilen

Ein Ansatz zum systematischen Aufbau technischer Mitarbeiterkompetenzen in der Investitionsgüterindustrie
Christian Nedeß, Axel Friedewald, Mathias Kurzewitz
Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie hängt entscheidend von der Fähigkeit der Unternehmen ab, innovative Produkte, die denen der Konkurrenz überlegen sind, zu entwickeln und zu fertigen. Der Vorsprung in der technischen Kompetenz der Mitarbeiter bildet insbesondere in komplexen Produktentstehungsprozessen auch zukünftig das wesentliche Unterscheidungsmerkmal zu internationalen Wettbewerbern. Zur Bewertung von Mitarbeiterkompetenzen hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Umsetzung der Unternehmensstrategie sowie zur Ableitung von aussagekräftigen Messgrößen lassen sich auf Gruppenebene Kompetenzprofile ermitteln. Davon ausgehend können die erforderlichen technischen Kompetenzen zum Erhalt und Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit mithilfe eines so genannten Kompetenz-Monitors kontinuierlich verfolgt werden.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 5 | Seite 19-22
Wissensmanagement in der kurzfristigen PPS

Wissensmanagement in der kurzfristigen PPS

Organisationales Lernen höherer Ordnung mittels künstlicher neuronaler Netze
Horst Meier, Christoph S. Zoller
Die Verbesserung, Nutzung und Verbreitung des Wissens der Mitarbeiter, mithin die Umsetzung des organisationalen Lernens, ist eine der bedeutendsten Maßnahmen zur nachhaltigen Sicherung der Marktposition. Forschungsschwerpunkt der vergangenen Jahre am Lehrstuhl für Produktionssysteme war hierbei die Abbildung von Planungsentscheidungen innerhalb der kurzfristigen Reihenfolgeplanung in ein künstliches neuronales Netz und die Generierung von Vorschlägen für zukünftige Planungssituationen. Dieser Beitrag beschreibt die Invertierung dieses Lernprozesses.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 1 | Seite 21-24
Authentizität überzeugt Wissensmanagement in Wissensmanagementprojekten

Authentizität überzeugt Wissensmanagement in Wissensmanagementprojekten

Ingrid Scheele, Bernd Bredehorst
Wissensmanagement ist in vielen Projekten ein in der Zukunft liegendes Ziel. Es bereits für die Projektarbeit selbst zu verwenden, stellt ein vernachlässigtes und oft ungenutztes Potenzial dar. Das fängt bei Projektteams an, die nichts voneinander wissen und setzt sich in der Art und Weise, wie Wissensmanagementkonzepte erarbeitet werden, fort: „Im stillen Kämmerlein“. Dieser Beitrag beschreibt Zusammenhänge zwischen Prozessoptimierung, Unternehmenskultur und Wissensmanagement sowie das als „WM²“ bezeichnete Vorgehen im Verbundvorhaben WISMA, bei dem von Anfang an die Akzeptanz für Veränderungen und das authentische Handeln bei der Projektdurchführung im Mittelpunkt stehen.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 1 | Seite 41-44
Marktüberblick: Anwendungen und Systeme für das Wissensmanagement

Marktüberblick: Anwendungen und Systeme für das Wissensmanagement

Norbert Gronau ORCID Icon, Stefan Dilz, André Kalisch
Diese Marktstudie vermittelt einen Überblick über Software, die zur Unterstützung von Wis-sensmanagement eingesetzt werden kann und berücksichtigt dabei die Spannweite von spezialisierten Suchmaschinen bis zu umfassenden integrierten Wissensmanagementsystemen. Die untersuchte Software bietet sowohl Unterstützung bei Community-orientierten Wissensmanagementansätzen als auch bei Information Retrieval. Die Einsatzmöglichkeiten sind genauso unterschiedlich wie die heterogenen Anforderungen von Unternehmen und Organisationen, die diese an Wissensmanagement stellen. Eine direkte Vergleichbarkeit aller untersuchten Softwareprodukte ist daher nicht sinnvoll.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 1 | Seite 53-59
Multimediale Informationssysteme an manuellen Arbeitsplätzen

Multimediale Informationssysteme an manuellen Arbeitsplätzen

Prozesssicherheit und Effizienzsteigerung durch Bereitstellung und Rückmeldung richtiger sowie aktueller Informationen
Klaus Feldmann, Stefan Lang
In zunehmendem Maße gewinnt, geprägt durch die Forderung nach Losgröße-1 und der damit einhergehenden Pflicht der Flexibilität, die Prozesssicherheit und Dokumentation auch an manuellen Arbeitsplätzen an Bedeutung. Um hier eine Effizienzsteigerung unter Berücksichtigung immer strengerer Qualitätsvorgaben gewährleisten zu können, muss der Informationsfluss zum Mitarbeiter und von diesem zurück optimiert sowie fehler- und verlustresistent umgesetzt werden. Eine mögliche Lösung bieten an dieser Stelle multimediale, IT-basierte Mitarbeiterinformationssysteme, die mit aktuellen Methoden in angepasster Weise den Mitarbeiter bei seinen Tätigkeiten unterstützen und den Rückfluss relevanter Daten, wie zum Beispiel Qualitätsdaten oder Ausschussmengen, gewährleisten können.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 1 | Seite 25-28
Ontologiebasiertes Wissensmanagement in der Montage

Ontologiebasiertes Wissensmanagement in der Montage

Wissen in turbulenten Zeiten strukturiert einsetzen
Stefan Berger, Christoph Mangold, Sebastian Meyer
Produzierende Unternehmen sind in turbulenten Aufgabenumfeldern mit permanenten, nicht vorhersehbaren Veränderungen konfrontiert, zu deren Bewältigung ihnen nur wenig Zeit zur Verfügung steht. Bereits heute prägen Umrüst- und Einstellvorgänge den Arbeitsalltag in der Montage. In diesem Umfeld kommt dem Menschen als Problemlöser und damit der Ressource Wissen und deren Management eine immer bedeutendere Funktion zu. Der folgende Beitrag zeigt Ansatzpunkte für ein Wissensmanagementsystem für die Montage.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 1 | Seite 49-52
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