Thema: Wandlungsfähigkeit

BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH

BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH

an der Universität Bremen
Christian Gorldt
Das BIBA ist das älteste An-Institut der Exzellenzuniversität Bremen und zählt zu den international renommiertesten Wissenschaftseinrichtungen Deutschlands. Hier arbeiten rund 130 Menschen in enger Verbindung mit dem Uni-Fachbereich Produktionstechnik. Sie kommen aus der Produktionstechnik, dem Wirtschaftsingenieurwesen sowie aus der Informatik und angrenzenden Disziplinen. Das BIBA engagiert sich in der Grundlagenforschung, der anwendungsorientierten Forschung, der industriellen Auftragsforschung sowie in nationalen und europäischen Forschungsverbünden. In seiner Arbeit verknüpft das ingenieurwissenschaftliche Institut die Schwerpunkte Produktion und Logistik mit der Sicht sowohl auf Prozesse als auch auf Produkte.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 14-15
Zukunftsorientierte Weiterbildung durch PLUG+LEARN

Zukunftsorientierte Weiterbildung durch PLUG+LEARN

Lehren und Lernen mit wandlungsfähigen Kompetenzmodulen
Manuela Krones, Jörg Strauch, Jens Schütze, Egon Müller
Der technologische und demografische Wandel führt in der Automobil- und Zulieferindustrie zu Herausforderungen im betrieblichen Kompetenzmanagement. Die steigenden fachlichen und methodischen Anforderungen erfordern eine hohe Flexibilität in der Weiterbildung der Beschäftigten. Um diesen Erfordernissen zu begegnen, ist das Forschungsprojekt PLUG+LEARN auf die Entwicklung wandlungsfähiger Lösungen zur Kompetenzentwicklung ausgerichtet. Für eine breite Nutzbarkeit der Ergebnisse sollen Kompetenzen entlang der automobilen Wertschöpfungskette gebündelt werden, die ein Zusammenwirken der Akteure auf dem PLUG+LEARN-Marktplatz ermöglichen.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 3 | Seite 35-38
I4M 1/2016: Product-Service-Design

I4M 1/2016: Product-Service-Design

Neue Geschäftsmodelle durch innovative IT und Produktentwicklung
Offene Innovationsprozesse bieten sich gerade für die Gestaltung von Produkt-Service-Kombinationen an, wodurch das Risiko begrenzt und mögliche Kundenwünsche besser getroffen werden. Diese Ausgabe von Industrie 4.0 Management gibt Aufschluss darüber, wie Produkt-Service-Verbindungen realisiert werden können, welche Auswirkungen das auf die Gestaltung von Produktionssystemen hat und welche Vorteile sich daraus ergeben.
Celluveyor ‒ Omnidirektionale zellulare Fördertechnik

Celluveyor ‒ Omnidirektionale zellulare Fördertechnik

Hochflexible Automatisierung innerbetrieblicher Logistikprozesse
Claudio Uriarte, Hendrik Thamer, Michael Freitag ORCID Icon
Die grundlegende Aufgabe von fördertechnischen Systemen in der Intralogistik ist der Transport von Waren. Bei komplexeren Aufgaben, wie Drehen, Sortieren oder Lagenbildung, werden häufig zusätzliche mechanische Komponenten benötigt. Diese reichen von einfachen pneumatischen Zylindern bis hin zu Industrierobotern. Dadurch entstehen hochspezialisierte Anlagen, die konkrete Aufgaben sehr effizient realisieren, jedoch an Flexibilität verlieren und damit zukünftigen Anforderungen, wie bspw. Wandlungsfähigkeit und Skalierbarkeit, nicht mehr gerecht werden. Vor diesem Hintergrund stellt der folgende Beitrag das neuartige und hochflexible Fördersystem Celluveyor vor. Durch eine modulare Bauweise und Systemarchitektur können beliebige Anlagenlayouts generiert und nahezu jede fördertechnische Aufgabe durch ein einfaches Software-update mit einem einzigen Fördersystem realisiert werden.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 6 | Seite 20-23
Big Data-basiertes Monitoring

Big Data-basiertes Monitoring

Ein neuer Ansatz für agile Industrieunternehmen in der volatilen Welt
Stefan Heldmann, Christian Rabitsch, Christian Ramsauer
Die zunehmend volatile Welt drängt Unternehmen sich auf schnelle Veränderungen einzustellen. Ein vielversprechender Ansatz für nachhaltigen Unternehmenserfolg ist der Aufbau eines agilen Unternehmenssystems. Anhand der Mechanik von Agilität wird gezeigt, dass Monitoring ein Hauptbaustein für ein agiles Unternehmenssystem ist. Das fehlende Verständnis von kausalen Zusammenhängen zwischen einer Vielzahl an Volatilitätstreibern macht ein Nachdenken über neue Herangehensweisen erforderlich. Im Beitrag wird Big Data als adäquates Werkzeug vorgestellt. Es wird erläutert, wie der Ansatz aus Daten- und Analysesicht ein Monitoring im Agilitätssystem unterstützt. Abschließend wird die Entwicklung von Monitoringsystemen und deren Abgrenzung zu Industrie 4.0 diskutiert.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 5 | Seite 35-39
Komplexität in Produktionsnetzwerken

Komplexität in Produktionsnetzwerken

Bewertung der Komplexitätsveränderung bei Anpassung der Anzahl von Produktionsstandorten
Christina Reuter, Jan-Philipp Prote, Margarete Stöwer
Im Zeichen von Globalisierung und einer fortschreitenden Internationalisierung von Industrieunternehmen gewinnt das interne Unternehmensnetzwerk als Komplexitätstreiber zunehmend an Bedeutung. Zentraler Bestandteil des internen Unternehmensnetzwerks ist die Anzahl und Lage der Produktionsstandorte. Auf der einen Seite resultiert eine wachsende Anzahl von Produktionsstandorten in einer Zunahme der Komplexität innerhalb des Netzwerks durch einen steigenden Koordinierungsaufwand, eine Schnittstellenzunahme, Informationsasymmetrien und Intransparenzen. Auf der anderen Seite muss die Schließung von Produktionsstandorten nicht zwingendermaßen eine Reduzierung der Unternehmenskomplexität hervorrufen, da durch eine Vergrößerung bestehender Standorte die Komplexität innerhalb der Standorte zunimmt. Die Betrachtung der resultierenden Komplexität findet bislang keine ausreichende Beachtung im Rahmen von Standortentscheidungen. Ziel dieses Beitrags ist es daher, den Zusammenhang zwischen ...
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 5 | Seite 8-12
Zeitarbeit auf dem Prüfstand Chancen und Risiken der Flexibilisierung

Zeitarbeit auf dem Prüfstand Chancen und Risiken der Flexibilisierung

Markus-Oliver Schwaab
Die Zeitarbeit kann einen wichtigen Beitrag zur effizienten Steuerung von Mitarbeiterkapazitäten leisten. Personaldienstleistungsunternehmen ermöglichen ihren Kunden neben einer bedarfsgerechten, schnellen Beschaffung von Arbeitskräften auch einen flexiblen Einsatz oder die zügige Freisetzung von Mitarbeitern. Die relevanten Handlungsoptionen werden in diesem Beitrag im Vergleich zu den betriebsinternen Alternativen beschrieben. Herausgestellt werden die Vorteile der Zeitarbeit für das entleihende Unternehmen, aber auch die Risiken, die damit verbunden sind.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 4 | Seite 61-65
Operationalisierung der Agilität

Operationalisierung der Agilität

Agilitätsdimensionen und Stellgrößen
Christian Rabitsch, Matthias Schurig, Christian Ramsauer
Zunehmende Marktvolatilität und steigende Unsicherheit zwingen Produktionsunternehmen, ihr Produktionskonzept an sich stark verändernde Umweltbedingungen anzupassen. Die Ausrichtung nach dem Konzept der agilen Produktion kann der Schlüssel zum Erfolg in einem solch schwierigen Marktumfeld sein. Um die Agilität eines Unternehmens zu steigern, muss darüber in vier Dimensionen nachgedacht werden. Während ein nach Lean Production ausgerichtetes Unternehmen versucht, eine Zielgröße zu optimieren, ist es für eine agile Produktion erforderlich, zwei Zielgrößen gleichzeitig zu adressieren. Der vorliegende Beitrag diskutiert diese Agilitätsdimensionen sowie Zielgrößen und zeigt praktische Beispiele dafür auf.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 4 | Seite 48-52
Cyber-Physical Systems

Cyber-Physical Systems

Ihr Einfluss auf die Gestaltung von Produktionssystemen
Norbert Gronau ORCID Icon
Der Beitrag beschreibt insgesamt sieben Wirkungen von Cyber-Physical Systems auf Produktionssysteme, darunter den Einfluss auf die Wandlungsfähigkeit, die Nutzung der dann deutlich umfangreicheren verfügbaren Fertigungsdaten sowie die Dehierarchisierung von Planung und Steuerung. Abschließend wird ein Forschungsansatz vorgestellt, mit dem die Wirkung von Cyber-Physical Systems auf Produktionssysteme anhand einer Laborsituation erforscht werden kann. Der Beitrag endet mit einer Beschreibung des weiteren Forschungsbedarfs.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 3 | Seite 16-20
I4M 3/2015: Arbeitsorganisation 4.0

I4M 3/2015: Arbeitsorganisation 4.0

Intelligente Automatisierung und der Mensch in der Fabrik der Zukunft
Damit der Wandel zu einer automatisierten Industrie 4.0 gelingen kann, bedürfen digitale Technologien einer klugen Integration in bestehende Systeme. Dem Faktor Mensch kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Wenn Sie mehr über die Arbeitsorganisation 4.0 wissen wollen, sollten Sie sich diese Ausgabe nicht entgehen lassen. Ob Lernfabriken, Kompetenzmanagement oder Cyber-Physische Systeme –hier erfahren Sie alles über die Fabrik der Zukunft.
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