Thema: Industrie 4.0

Ganzheitliche Produktionssysteme: Wann, Warum, Wie?

Ganzheitliche Produktionssysteme: Wann, Warum, Wie?

Kurzstudie mit acht ausgewählten Unternehmen
Gisela Lanza ORCID Icon, Kathrin Peter, Jörg Ude
Ausgehend von der Automobilindustrie führen zunehmend Unternehmen anderer Branchen ihr eigenes Ganzheitliches Produktionssystem (GPS) ein. Das Institut für Produktionstechnik (wbk) nahm diesen Trend zum Anlass, das Thema mit hochrangigen Führungskräften ausgewählter Industriepartner zu diskutieren. Der folgende Beitrag gibt einen kurzen Einblick über die Erkenntnisse der Kurzstudie bezüglich der wesentlichen Merkmale Ganzheitlicher Produktionssysteme wie Motivation, Ausprägung, Einführungsstrategie, sowie Aufwand und Nutzen. Abschließend wird der Handlungsbedarf zur Weiterentwicklung von GPS erörtert.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 5 | Seite 49-52
Aufwandsschätzung für die Nutzung von Produktklassifikationen

Aufwandsschätzung für die Nutzung von Produktklassifikationen

Jörg Leukel, Stefan Kirn
In Unternehmen werden Produktklassifikationen als Ordnungssysteme für Produkte und deren Beschreibung genutzt. Infolge von Differenzierungsstrategien und steigenden Kundenanforderungen sind auf vielen Märkten Leistungen in zunehmendem Maß individualisiert zu erbringen. Diese Entwicklung führt dazu, dass Klassifikationen sich schneller als früher verändern und eine sehr viel größere Detaillierung aufweisen. Dadurch entsteht das Problem, dass in Unternehmen die Klassierung mehrfach oder sogar regelmäßig durchzuführen ist. Der Beitrag nimmt eine Kostenperspektive ein und entwickelt eine Methode zur Aufwandsschätzung der Klassierung.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 3 | Seite 57-60
Wandlungsfähiges Fabrikcockpit-System für den produzierenden Mittelstand

Wandlungsfähiges Fabrikcockpit-System für den produzierenden Mittelstand

Elmar A. Dworski, Lars Aldinger, Engelbert Westkämper
Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über das wandlungsfähige Fabrikcockpit-System, das im Rahmen des Transferbereichs 059 entwickelt wird. Dieses Fabrikcockpit-System geht über ein einfaches Cockpit-Portal weit hinaus und integriert modular unterschiedlichste Softwaresysteme in einem Gesamtsystem, das der umfassenden Entscheidungsunterstützung dient. Es wird dargestellt, was unter Fabrikcockpits zu verstehen ist, aus welchen Teilsystemen diese aufgebaut sind und welche Anforderungen ein State-of-the-Art Fabrikcockpit zu erfüllen hat. Anschließend wird entlang des entscheidungsorientierten Workflows der vielfältige Nutzen eines integrierten Gesamtsystems erläutert.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 6 | Seite 21-24
Die Digitale Fabrik unterstützt bei der Planung der Endmontage

Die Digitale Fabrik unterstützt bei der Planung der Endmontage

Digitale Montageplanung bei der DaimlerChrysler AG
Thorsten Vollstedt, Steffen Körner
Die Produktionsplanung der Mercedes Car Group steht durch kürzere Entwicklungszeiten und Modell-offensiven ständig vor steigenden Her-ausforderungen. Damit die Fahrzeugentwicklung schon früh die Anforderungen der späteren Serienproduktion berücksichtigen kann, wurde bereits vor rund fünf Jahren begonnen, neue Ansätze zu verfolgen. Hierbei entstand die Digitale Fabrik aus der Zielsetzung, zukünftig keine Produktionsanlage in Betrieb zu nehmen, ohne dass vorab Produkt, Produktionsprozess und Produktionsanlage digital abgesichert wurden. Heute werden die Endmontagelinien bereits durchgängig über einen integrierten Workflow zwischen Montage-, Logistik- und Fabrikplanung geplant.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 60-62
IM 5/2007: Logistik

IM 5/2007: Logistik

Strategien für robuste und nachhaltige Geschäftsprozesse
Unter dem Druck globaler Herausforderungen ist die Logistik zu einem echten Wettbewerbsfaktor geworden. Gefragt sind Strategien, die nicht nur eine bessere Ausnutzung der vorhandenen Infrastrukturen ermöglichen, sondern sich in unternehmensinternen Abläufen widerspiegeln. Erfahren Sie mehr über Lageroptimierung, die Entwicklung neuer Steuerungsstrategien und die ökologischen Aspekte in der Logistik.
Methodik zur Erzeugung simulationsbasierter Kennfelder

Methodik zur Erzeugung simulationsbasierter Kennfelder

Jürgen Fritz, Matthias Grauer
Die Materialflusssimulation ist ein etabliertes Werkzeug zur Modellierung, Analyse, Bewertung und Optimierung von Fertigungssystemen. Der Nutzen der Simulation ist in vielen Fällen erheblich und zeigt die Notwendigkeit, diese vermehrt in der Planung einzusetzen. Dem hohen Nutzen steht allerdings ein ebenfalls sehr hoher Aufwand entgegen, welcher deren konsequenten Einsatz bislang verhindert. Durch Simulationsstudien gewonnene Erkenntnisse können in Form simulationsbasierter Kennfelder festgehalten werden. Damit lassen sich insbesondere der Aufwand der Modellerstellung und Experimentdurchführung reduzieren. Mit simulationsbasierten Kennfeldern können häufig wiederkehrende Fragestellungen schnell und aufwandsarm beantwortet werden. Im vorliegenden Beitrag wird eine Methodik vorgestellt, die den Entwicklungsaufwand für simulationsbasierte Kennfelder reduziert. Diese Methodik wird anhand eines Beispiels validiert.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 4 | Seite 21-24
IM 4/2007: Industrielles Informationsmanagement

IM 4/2007: Industrielles Informationsmanagement

Strategien, Anwendungen und Herausforderungen
Das industrielle Informationsmanagement umfasst Organisation, Controlling und Personalentwicklung innerhalb der produktionsnahen IT. Gerade in diesem Bereich zeigt sich, wie sehr Wissen neben Information ein unschätzbar wertvoller Produktionsfaktor ist. Welche Aspekte Sie dabei im Blick behalten müssen, lesen Sie hier – von Selbststeuerung in der Logistik über die Effizienzanalyse bis zum Wissensmanagement.
IM 3/2007: Entwicklung von Produktionssystemen

IM 3/2007: Entwicklung von Produktionssystemen

Flexibilität, Modularisierung und technologische Integration
Innovationen in der Produktionsforschung können die globale Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens entscheidend stärken. Technologische Neuerungen leisten dabei umso mehr, wenn sie mithilfe fundierter Konzepte und Strategien klug in die bestehenden Strukturen eingebettet werden. Die Beiträge beschreiben den aktuellen Stand in der Produktionsforschung und im Transfer der Forschungsergebnisse in die industrielle Anwendung.
Wearable Computing

Wearable Computing

Informationen zur rechten Zeit am rechten Ort
Michael Lawo
Die Informationstechnologie hat die Arbeit im Büro wie die Steuerung von Maschinen im Laufe der vergangenen zwanzig Jahre dramatisch verändert. Trotzdem sind im Arbeitsalltag immer noch auf Papier ausgedruckte und erfasste Informationen vielfach die einzigen Hilfsmittel zur Unterstützung von Arbeitsprozessen in Produktion und Wartung. Die hiermit verbundenen Arbeitsschritte machen oft mehr als 50 % der Prozesszeiten aus. Wearable Computing-Lösungen bieten eine Möglichkeit, Informationen mobil und primäre Arbeitsschritte unmittelbar unterstützend bereitzustellen und Arbeitsprozess begleitend zu erfassen. Eine Einführung der Technologie gelingt aber nur bei ausreichender Nutzerakzeptanz. Nur dann lassen sich die mit der Einführung verbundenen Potenziale zur Verbesserung von Qualität und Produktivität auch realisieren.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 2 | Seite 21-24
IM 2/2007: Beschäftigungssicherung

IM 2/2007: Beschäftigungssicherung

Innovation durch Qualifizierung
Qualifizierung und Weiterbildung sind entscheidende Faktoren für die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens. Diese Ausgabe zeigt, wie vielfältig die Aufgabe der Sicherung von Beschäftigung im deutschsprachigen Raum ist. Die durchweg innovativen Lösungsideen reichen von der Qualifizierung der Mitarbeiter über produkt- und prozessorientierte Innovationen bis hin zur Gestaltung überbetrieblicher Wertschöpfungsnetzwerke.
1 43 44 45 47