Thema: Industrie 4.0

SPS steuern Assistenzsysteme in der Digitalen Fabrik

SPS steuern Assistenzsysteme in der Digitalen Fabrik

Integration eines Laser-Assistenzsystems zur Werkerführung in die Steuerungsebene der Digitalen Fabrik
Ralf Müller-Polyzou, Nicolas Meier, Felix Berwanger, Anthimos Georgiadis
Die Integration industrieller Laser-Assistenzsysteme zur Werkerführung in die Steuerungsebene eröffnet Möglichkeiten der digitalen Transformation für produzierende Unternehmen. Diese Möglichkeiten werden am Beispiel der Digitalen Fabrik der Leuphana Universität Lüneburg dargestellt. In einem Praxisprojekt wird eine manuelle Montagestation mit einem industriellen Laser-Assistenzsystem entwickelt und in die SIMATIC Steuerungsebene der Digitalen Fabrik integriert. Der Werker interagiert mit dem Assistenzsystem und wird von diesem durch den auftragsbezogenen Montageprozess geleitet. Der Werker steht dabei im Zentrum des Geschehens.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 4 | Seite 13-16 | DOI 10.30844/I40M_19-4_S13-16
Virtuelle Produktion

Virtuelle Produktion

Eine Marktstudie zum Einsatz von Digitalisierung in der produzierenden Industrie mit dem Fokusgebiet Augmented Reality
Axel Wellendorf, Felix Kottenbrock, Sebastian Trampnau
In Zeiten fortschreitender Globalisierung nehmen die internationalen Investitions- und Konsumgütermärkte zunehmend dynamischere Formen an. Die Märkte sind im Wandel und Kunden der Industrie verlangen nach qualitativer und zeitgleich flexibler Produktfertigung. Um weiterhin marktbeständig zu bleiben, müssen die Unternehmen auf die neuen Anforderungen reagieren und sich von herkömmlichen Produktionskonzepten lösen. Als Reaktion bietet die Digitalisierung unterschiedliche Technologien und Methoden zur Abhilfe. Der folgende Beitrag beschreibt den derzeitigen Stand und die zukünftige Umsetzung der virtuellen Produktion in Unternehmen und fokussiert sich im Speziellen auf das Potenzial der Augmented Reality im Produktionsumfeld. Es entsteht ein umfassendes Gesamtbild der aktuellen Marktsituation und erleichtert entsprechende investitionsstrategische Entscheidungen.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 4 | Seite 25-29
Wirtschaftlichkeitsbewertung auf dem Weg zum CPPS

Wirtschaftlichkeitsbewertung auf dem Weg zum CPPS

Entwicklung eines ganzheitlichen Ansatzes zur Wirtschaftlichkeitsbewertung mittels Betrachtung von Interdependenzen
Thom Wienbruch, Stefan Leineweber, Simon Fahle, Bernd Kuhlenkötter ORCID Icon
Die Digitalisierung der Produktion im Rahmen der Industrie 4.0 erfordert von produzierenden Unternehmen umfangreiche Investitionen in neue Technologien, um im globalen Wettbewerb konkurrenzfähig zu bleiben. Dies stellt die Entscheider in den Unternehmen vor die Herausforderung abzuwägen, welche Schritte auf dem Weg zum digitalisierten Cyber-Physischen Produktionssystem (CPPS) für das jeweilige Unternehmen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten den größten Nutzen bringen. Aufgrund der rasanten technologischen Entwicklung der letzten Jahre ist die Fülle an neuen technischen Lösungen, die es dabei zu betrachten gilt, enorm angewachsen. Zusätzlich gilt es, die mit der Digitalisierung einhergehenden Veränderungen für die organisatorische Implementierung und die Einbindung des Personals zu berücksichtigen. Nachfolgend wird ein Ansatz vorgestellt, der die Bewertung der Wirtschaftlichkeit von Maßnahmen auf dem Weg zum CPPS durch einen ganzheitlichen Simulationsansatz unterstützt. ...
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 4 | Seite 17-20
I4M 4/2019: Digitale Transformation

I4M 4/2019: Digitale Transformation

Die Zukunft der Industrie von Augmented Reality bis Machine Learning
Diese Ausgabe thematisiert die Digitale Transformation in der Industrie. Von datenbasierten Dienstleistungen zur Optimierung der Logistik über industrielle Laser-Assistenzsysteme bis hin zu Investitionen in Industrie 4.0 – wir analysieren, welche Technologien und Strategien den größten Nutzen bringen. Erfahren Sie, wie Augmented Reality und Machine Learning die Produktion verbessern und welche Potenziale Blockchain für die Logistik bietet.
Arbeit 4.0 – Wie digitale Technologien flexibles Arbeiten ermöglichen

Arbeit 4.0 - Wie digitale Technologien flexibles Arbeiten ermöglichen

Flexibilisierung der Arbeit mittels relevanter Technologien und Identifikation der daraus resultierenden Potenziale
Erik Hunold
Die Digitalisierung und damit einhergehende Technologien erweitern die Möglichkeit der Arbeitsgestaltung. Während Unternehmen vor der Herausforderung stehen, agil auf sich ändernde Marktbedingungen reagieren zu können, ergeben sich durch digitale Technologien neue Möglichkeiten der Arbeitsflexibilisierung als Antwort auf den Bedarf einer besseren Work-Life-Balance bei Mitarbeitern. Dabei gilt es sowohl die Bedürfnisse und Anforderungen der Mitarbeiter als auch der Unternehmen zu berücksichtigen und für beide Seiten zufriedenstellende Lösungen zu finden. Der vorliegende Beitrag beschreibt, wie flexible Arbeitsgestaltung in den Unternehmen aktuell Anwendung findet und wie sich die Technologien der Digitalisierung darin einordnen und zusammenführen lassen. Aufbauend auf einer strukturierten Literaturanalyse zum State of the Art der Potenziale flexibler Arbeit, zeigt der Beitrag die Synergieeffekte von Cyber-Physischen Systemen, Cloud Computing und dem Internet der Dinge als ...
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 3 | Seite 11-14
Digitalisierung individuell gestalten

Digitalisierung individuell gestalten

Unterstützung der digitalen Transformation durch das „Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrum Textil vernetzt“
Larissa von Wascinski, Michael Weiß, Meike Tilebein ORCID Icon
Der fortschreitende digitale Wandel bringt Anpassungsdruck, aber auch Potenziale für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der Textil- und Bekleidungsindustrie. Hohe Investitionskosten für neue Technologien, unzureichende Qualifikation der Beschäftigten und fehlende Standards sind Beispiele für Hemmnisse, welche die Zurückhaltung vieler KMU gegenüber Digitalisierung begründen. Es besteht daher ein Bedarf an KMU-spezifischen Informationen, sowohl bezüglich möglicher Lösungen als auch bezüglich konkreter Implementierungen, sowie an Unterstützung zur Initiierung und Realisierung von Umsetzungsprojekten. Mit dem „Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrum Textil vernetzt“, welches durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) gefördert wird, sollen diese Bedarfe gedeckt sowie Potenziale der Digitalisierung und Vernetzung veranschaulicht und der Weg dorthin an KMU vermittelt werden.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 3 | Seite 35-38
Digitalisierungspotenziale erkennen und nutzen!

Digitalisierungspotenziale erkennen und nutzen!

Prozessschritte und Problemstellungen von produzierenden KMUs mithilfe von einfach bedienbaren Apps verbessern
Christian Knecht, Andreas Schuller
Kleine und mittelständische Unternehmen können das Potenzial der digitalen Transformation nur schwer ausschöpfen. Finanzielle und fachliche Ressourcen stehen nicht in gleichem Maße zur Verfügung wie bei Großunternehmen, wodurch ihnen die konsequente Umsetzung von Lösungen oftmals schwerer fällt. In dem BMBF-Forschungsprojekt »ScaleIT« wurde eine Industrie 4.0-Plattform entwickelt, mit der sich einzelne Prozessschritte mithilfe von Apps verbessern lassen. Es stehen sowohl fertige Apps als auch Open-Source-Hilfsmittel zur einfachen Realisierung neuer Ideen zur Verfügung. Eine im Projekt entwickelte Methodik unterstützt dabei, die größten Digitalisierungspotenziale im Unternehmen aufzudecken. Durch diese Methodik und dem flexiblen App-Ansatz soll es vor allem kleineren Betrieben leichter gemacht werden, neue und sinnvolle Industrie 4.0-Anwendungen auf dem betrieblichen Hallenboden zum Einsatz zu bringen, um so ihre Wertschöpfungskette Schritt für Schritt zu optimieren.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 3 | Seite 51-54 | DOI 10.30844/I40M_19-3_S51-54
Industrie 4.0-Assessment als Orientierungshilfe für KMUs

Industrie 4.0-Assessment als Orientierungshilfe für KMUs

Bewertungsmodell zur Festlegung und Priorisierung von Industrie 4.0-Umsetzungsmaßnahmen in KMUs
Dominik T. Matt ORCID Icon, Erwin Rauch, Marco Unterhofer, Bozen, Michael Riedl, Riccardo Brozzi
Die evolutionäre technische und technologische Weiterentwicklung im industriellen Umfeld seit der industriellen Revolution Anfang des 19. Jahrhunderts kann zusammenfassend auch als Versuch des Menschen beschrieben werden, immer komplexer werdende künstliche Systeme zu erschaffen, die ihn in zunehmenden Maße bei der Ausführung produktiver Tätigkeiten unterstützen oder ersetzen. In der heutigen industriellen Ära, die maßgeblich durch die vierte industrielle Revolution geprägt ist, bemüht sich das industrielle Umfeld vorwiegend um das Vorantreiben der Digitalisierung. Während in größeren Unternehmen umfassende Digitalisierungsinitiativen bereits häufig in der zentralen Unternehmensstrategie integriert sind, haben kleinere Unternehmen oft Schwierigkeiten, Industrie 4.0-Paradigmen in die Praxis umzusetzen. Wenn man beachtet, dass kleine und mittlere Unternehmen, europaweit (ohne Berücksichtigung des Finanzsektors) mehr als ein Drittel der Wertschöpfung generieren, dann wird ...
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 3 | Seite 7-10
Management von Industrie 4.0-Plattformen

Management von Industrie 4.0-Plattformen

Die Sichtweise von KMU
Julian M. Müller, Johannes W. Veile, Kai-Ingo Voigt
Digital platforms in the context of industry 4.0 are considered to have numerous potentials. However, implementing and operating those pose some challenges, especially for small and medium-sized enterprises. This article analyzes the challenges of digital platforms using qualitative-empirical interviews with 83 experts from small and medium-sized German industrial enterprises. The results reveal that, among others, challenges exist in terms of trust, competitiveness, and coordination effort. From the results, strategic recommendations can be derived about how small and medium-sized companies can face the challenges in order to leverage the potential of digital platforms.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 3 | Seite 63-66
Produktdatenerfassung beim Profilbiegen Umsetzung eines Handmessgeräts zur Konturvermessung von gebogenen Profilen

Produktdatenerfassung beim Profilbiegen Umsetzung eines Handmessgeräts zur Konturvermessung von gebogenen Profilen

Peter Groche, Thomas Kessler, Johannes Hohmann, Dominik Huttel, Herkules Wetzlar
Kinematische Profilbiegeverfahren, wie das Drei-Rollen-Profilbiegen, zeichnen sich durch ihre hohe Flexibilität hinsichtlich der fertigbaren Konturen aus. Der geringe Automatisierungsgrad und die überwiegend manuelle Qualitätskontrolle führen jedoch zu einem hohen Personal- und Zeitaufwand. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Darmstadt hat mit der Herkules Wetzlar GmbH ein Umsetzungsprojekt zur Erfassung und Digitalisierung der Kontur gebogener Profile durchgeführt. Mit den erzielten Ergebnissen konnte der Mehrwert durch die Implementierung von Sensorik in der Produktion gezeigt werden.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 3 | Seite 19-24
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