Volatilität

Big Data-basiertes Monitoring

Big Data-basiertes Monitoring

Ein neuer Ansatz für agile Industrieunternehmen in der volatilen Welt
Stefan Heldmann, Christian Rabitsch, Christian Ramsauer
Die zunehmend volatile Welt drängt Unternehmen sich auf schnelle Veränderungen einzustellen. Ein vielversprechender Ansatz für nachhaltigen Unternehmenserfolg ist der Aufbau eines agilen Unternehmenssystems. Anhand der Mechanik von Agilität wird gezeigt, dass Monitoring ein Hauptbaustein für ein agiles Unternehmenssystem ist. Das fehlende Verständnis von kausalen Zusammenhängen zwischen einer Vielzahl an Volatilitätstreibern macht ein Nachdenken über neue Herangehensweisen erforderlich. Im Beitrag wird Big Data als adäquates Werkzeug vorgestellt. Es wird erläutert, wie der Ansatz aus Daten- und Analysesicht ein Monitoring im Agilitätssystem unterstützt. Abschließend wird die Entwicklung von Monitoringsystemen und deren Abgrenzung zu Industrie 4.0 diskutiert.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 5 | Seite 35-39
Operationalisierung der Agilität

Operationalisierung der Agilität

Agilitätsdimensionen und Stellgrößen
Christian Rabitsch, Matthias Schurig, Christian Ramsauer
Zunehmende Marktvolatilität und steigende Unsicherheit zwingen Produktionsunternehmen, ihr Produktionskonzept an sich stark verändernde Umweltbedingungen anzupassen. Die Ausrichtung nach dem Konzept der agilen Produktion kann der Schlüssel zum Erfolg in einem solch schwierigen Marktumfeld sein. Um die Agilität eines Unternehmens zu steigern, muss darüber in vier Dimensionen nachgedacht werden. Während ein nach Lean Production ausgerichtetes Unternehmen versucht, eine Zielgröße zu optimieren, ist es für eine agile Produktion erforderlich, zwei Zielgrößen gleichzeitig zu adressieren. Der vorliegende Beitrag diskutiert diese Agilitätsdimensionen sowie Zielgrößen und zeigt praktische Beispiele dafür auf.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 4 | Seite 48-52
Überwindung von Zielkonflikten in Netzwerken der Automobilindustrie

Überwindung von Zielkonflikten in Netzwerken der Automobilindustrie

Wettbewerbsfähigkeit durch Integration von Produktion, Logistik und Verkehr
Eberhard Abele, Ralf Elbert ORCID Icon, Jenny Bachmann, Ulrich Berbner, Özhan Özsucu
Im interdisziplinären Forschungsprojekt Dynamo PLV beschäftigen sich mehrere Fachgebiete der TU Darmstadt und der European Business School (EBS) mit der Verzahnung von Produktion, Logistik und Verkehr. Ziel des Projekts ist die Generierung von Lösungsansätzen zur Überwindung von Gegensätzen zwischen wirtschaftlichem und politischem Handeln. Integrierte Wertschöpfungsnetzwerke, die schon heute in der Automobilindustrie umgesetzt werden, bestimmen zukünftig die Wettbewerbsfähigkeit von Industriestandorten, was eine übergreifende Betrachtung der Disziplinen Produktion, Logistik und Verkehr erfordert. Ziel dieses Beitrags ist es, die Interessen bzw. Zielkonflikte der einzelnen Akteure in Wertschöpfungsnetzwerken am Beispiel der Automobilindustrie aufzuzeigen und Handlungsbedarfe zu identifizieren. (Der Begriff Akteure umfasst folgende Bereiche: Einkauf, Produktion, Logistik, Logistikdienstleister, Zulieferer und Öffentliche Hand). Zielkonflikte auf unterschiedlichen Ebenen, sei ...
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 5 | Seite 29-32