virtuelle Unternehmen

Hybrid-virtuelle Netzwerkstrukturen

Hybrid-virtuelle Netzwerkstrukturen

Michael Reiss
Innerhalb der Domäne „Kooperationsnetzwerke“ beschäftigen sich Organisationspratiker und -wissenschaftler verstärkt mit virtuellen Organisationsformen. Eine Arena in der kontroversen Auseinandersetzung mit virtuellen Strukturen wurde bislang vernachlässigt: die Abklärung des „Reinheitsgrads“ dieser Organisationsformen. In Anlehnung an medial gemischte Lernformen („blended learning“), Vertriebsformen („brick & click“) und hybride Arbeitsformen (alternierende Telearbeit) beginnt sich die Erkenntnis durchzusetzen, dass „real existierende“ virtuelle Strukturen eher ein „hybrid-virtuelles“ Wesen besitzen. Der vorliegende Beitrag vermittelt einen Überblick über die unterschiedlichen Konstruktionsprinzipien für derartige „hybrid-virtuelle“ Strukturen und die mit ihrer Implementierung verknüpften Herausforderungen.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 3 | Seite 37-40
Virtualisierung: Erfolgspotenziale, Grenzen und Praxiserfahrungen

Virtualisierung: Erfolgspotenziale, Grenzen und Praxiserfahrungen

Ewald Scherm, Maciej Kuszpa, Stefan Süß ORCID Icon
Aufgrund eines intensiveren Wettbewerbs suchen Unternehmen Möglichkeiten, ihre Struktur an gegenwärtigen Herausforderungen auszurichten. Dabei wird regelmäßig die Virtualisierung ins Gespräch gebracht. Sie unterliegt Grenzen, weshalb bislang kaum virtuelle Unternehmen beziehungsweise virtuelle Abteilungen existieren. Das Beispiel der Kooperation von 16 IT- und Multimedia-Unternehmen zeigt, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, um die Potenziale einer Virtualisierung ansatzweise zu nutzen. Die auftretenden Probleme lassen erkennen, dass die Entscheidung für oder gegen Virtualisierung nur im Einzelfall getroffen werden kann.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 1 | Seite 33-36
Wandelbare Produktionsprozesse

Wandelbare Produktionsprozesse

Ein Ansatz zur marktlichen Koordinierung industrieller Wertschöpfungsnetze
Axel Braßler
Im nachfolgenden Beitrag werden Überlegungen angestellt, wie wandelbare Produktionsprozesse aufzubauen sind, wenn elektronische Marktplätze eine geeignete Koordinationsmöglichkeit bieten. Dazu werden zunächst die beteiligten Akteure vorgestellt (institutionale Sicht), um darauf aufbauend deren Interaktionen und die dazu verwendeten Mechanismen zu zeigen (prozessuale Sicht). Abschließend wird dargestellt, welche betriebswirtschaftlichen Chancen und Nutzenpotenziale sich aus diesem Ansatz eröffnen.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 2 | Seite 47-50