Standardisierung

Ladungsträgermanagement im Fokus der Logistik

Ladungsträgermanagement im Fokus der Logistik

Volker Lange, Klas Mahlstedt
Ladungsträger (LT) sind ein elementarer Bestandteil der logistischen Prozesskette vom Lieferanten über die Produktion bis hin zum Handel. Trotzdem stellt das Ladungsträgermanagement in vielen Unternehmen noch immer einen vernachlässigten Bereich dar, obwohl sich durch eine ganzheitliche Steuerung und Kontrolle erhebliche quantitative und qualitative Potenziale erschließen lassen. Der folgende Beitrag beschreibt den Begriff des ganzheitlichen Ladungsträgermanagements und zeigt eine Vorgehensweise und Maßnahmen zur Steigerung der Leistungsfähigkeit und effizienteren Abwicklung der Ladungsträger.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 55-59
Standardisierung von Großladungsträgersystemen

Standardisierung von Großladungsträgersystemen

Karl-Heinz Wehking, Dunja Veenker, Stephan Kummer
In leistungsfähigen logistischen Prozessketten bieten wieder verwendbare Mehrweg-ladehilfsmittel wirtschaftliche Vorteile. Sie ermöglichen aufgrund ihrer äußeren Gestalt die standardisierte Handhabung vieler Transportgüter mit vorhandenen Einrichtungen. Daneben bieten sie bei entsprechender Gestaltung einer modularen Struktur die Möglichkeit einer wirtschaftlichen Be- und Entladung von Gütern. Vergegenwärtigt man sich den millionenfachen Einsatz solcher Ladehilfsmitteln (LHM), zum Beispiel des VDA Kleinladungsträgers, erkennt man die volkswirtschaftliche Bedeutung von LHM insgesamt [1]. Das IFT führt derzeit im Rahmen von zwei Forschungsvorhaben Arbeiten zur Neukonstruktion und damit zur Optimierung sowie zur Standardisierung von Ladungsträgern für unterschiedliche Branchen und Einsatzzwecke durch.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 5 | Seite 49-52
Prozessmodell der Fabrikplanung

Prozessmodell der Fabrikplanung

Mit standardisierten Prozessen zu kundenindividuellen Fabriken
Peter Nyhuis ORCID Icon, Thomas Harms, Andreas Elscher
Die vor Jahren entwickelten Ansätze zur Fabrikplanung müssen an die heutigen Herausforderungen angepasst werden. Dazu wird die Grundsystematik aus dem Supply-Chain-Operations-Reference-Modell (SCOR-Modell) herangezogen und auf die Prozesse der Fabrikplanung übertragen. Ziel ist es, den Planungsprozess zu beschleunigen und bei Verringerung des Planungsaufwands gleichwohl qualitativ bessere Planungsergebnisse zu erzeugen. Dies wird mithilfe einer konsequenten Prozessorientierung auf Basis von standardisierten Prozessen, praxiserprobten Methoden, Modellen und Werkzeugen sowie exemplarischen Best-Practice-Beispielen erreicht. Dieser Beitrag erläutert den Aufbau und Inhalt des Prozessmodells der Fabrikplanung und veranschaulicht diesen anhand eines ersten softwarebasierten Prototyps.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 1 | Seite 32-35
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