Sicherheit

MAKI – Ein digitaler Assistent für praxisbasiertes Lernen

MAKI – Ein digitaler Assistent für praxisbasiertes Lernen

Warum jede Fabrik eine Lernfabrik ist
Olaf Resch ORCID Icon
Digitale Assistenten ermöglichen es, akademische Lehre in jeder Fabrik durchzuführen. Dazu müssen die Interessen aller Stakeholder beachtet werden. Die Fabrik will ihre Mitarbeiter schnell produktiv einsetzen, die Lernende wollen ein positives Lernerlebnis erfahren und die akademische Seite will ihre abstrakten Konzepte sinnvoll illustrieren. Das gelingt nur bei einem durchdachten pädagogischen Konzept und einer funktionierenden Technik.
Industry 4.0 Science | 42. Jahrgang | 2026 | Ausgabe 2 | Seite 70-77
Privatheit und Überwachung

Privatheit und Überwachung

Eine (cyber-)ethische Herausforderung in der digitalisierten Gesellschaft
Matthias Schmidt ORCID Icon
Im Zusammenhang mit der digitalisierten Gesellschaft und den ethischen Anforderungen, die eine solche Gesellschaft an die IT-Sicherheit stellt, spielen die Begriffe Privatheit und Öffentlichkeit eine besondere Rolle. Denn mit der Digitalisierung der Gesellschaft insgesamt sowie ihrer Teilbereiche im Einzelnen verschieben sich die Grenzen zwischen dem, was man als privat und öffentlich bezeichnen kann. Mithin wird das Verhältnis von Freiheit und Überwachung auf den Prüfstand gestellt. Es ist eine Frage der Ethik, wie weit Privatheit zugunsten von Überwachung und Sicherheit eingeschränkt werden sollten.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 3 | Seite 10-13
Sicherheit im industriellen Internet der Dinge

Sicherheit im industriellen Internet der Dinge

Herausforderungen und Konzepte
Uwe Laufs, Sven Wagner
In zahlreichen Branchen und Anwendungsbereichen bietet das industrielle Internet der Dinge (IIoT) mit der Vernetzung intelligenter Objekte eine Vielzahl an Möglichkeiten und Chancen. Hinsichtlich der Sicherheit solcher Systeme entstehen jedoch, ähnlich wie im eher an Privatanwender gerichteten Internet der Dinge, durch den hohen Verteilungsgrad, die Heterogenität der vernetzten Systeme sowie den Umfang und die Dynamik der Vernetzung ganz neue Herausforderungen. Ebenso können die Auswirkungen von Angriffen drastisch sein. Ein Dreh- und Angelpunkt für Sicherheit im IIoT sind vertrauenswürdige Identitäten der beteiligten Subsysteme, ohne die ein sicheres Gesamtsystem nur schwer zu realisieren ist. Für die Absicherung der Systemidentitäten bieten sich zertifikatsbasierte Verfahren an. Die hierfür gängige Lösung mittels Public Key Infrastructure (PKI) ist im Bereich IIoT häufig jedoch zu aufwändig und zu wenig flexibel. Des Weiteren sind oft Mechanismen zur Verbreitung ...
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 3 | Seite 51-54
Internationale Standards zum Schutz der Lieferketten

Internationale Standards zum Schutz der Lieferketten

Pragmatische Lösungen statt komplexer Regelwerke
Alexander Skorna, Annika Gropp
Deutschland nimmt mittlerweile bei Ladungsdiebstählen europaweit den Spitzenplatz ein. Der Schaden hierzulande beläuft sich einschlägigen Schätzungen zufolge auf etwa 1,5 Milliarden Euro jährlich. Privatwirtschaft und Internationale Organisationen propagierten in den letzten Jahren zahlreiche Standards und Normen, die teils strikte Maßnahmen zum Schutz von Lieferketten vorschreiben. Dabei lässt sich die Sicherheit in der Lieferkette bereits mit wenigen Grundsätzen deutlich erhöhen. Vor dem Hintergrund der zahlreichen bereits bestehenden Initiativen wurde untersucht, ob und wie diese einen Beitrag zur Supply Chain Security von Unternehmen leisten können. Ziel war es, Handlungsempfehlungen besonders für kleine und mittelständische Unternehmen ohne eigene Sicherheits-Routinen zu erstellen, die als Leitfaden und Hilfestellung zur Einrichtung eines pragmatischen Managementsystems für die Supply Chain Security dienen können.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 2 | Seite 15-19
EU-Projekt FourByThree: Auf dem Weg zu eigensicheren Robotern

EU-Projekt FourByThree: Auf dem Weg zu eigensicheren Robotern

José de Gea Fernández, Marc Ronthaler
Seit einiger Zeit ist zu beobachten, dass Eigenschaften von Haushalts- oder Servicerobotern in Produktionsumgebungen Einzug halten, wo sie Kooperation ermöglichen und damit die Voraussetzung für einen von Mensch und Maschine gemeinsam genutzten Arbeitsraum schaffen. Dieser Beitrag stellt einige der bereits kommerziell erhältlichen Systeme vor, untersucht die technologischen Voraussetzungen, die über die letzten Jahre am DFKI Robotics Innovation Center auf diesem Gebiet entwickelt wurden und gibt einen Ausblick anhand der aktuellen Entwicklungen im EU Projekt FourByThree.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 2 | Seite 33-36
Mensch-Roboter-Kollaboration in cyber-physischen Arbeitsumgebungen

Mensch-Roboter-Kollaboration in cyber-physischen Arbeitsumgebungen

Pierre T. Kirisci, Jürgen Pannek, Zied Ghrairi, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon, Michael Lawo
Zukunftsweisende Arbeitsumgebungen sind durch vernetzte, kooperierende Objekte charakterisiert. Die Eigenschaften dieser sogenannten cyber-physischen Systeme (CPS) beinhalten die Erfassung, Speicherung, intelligente Verarbeitung und Kommunikation von Daten. Hieraus ergeben sich neue Interaktions- und Kollaborationsmöglichkeiten in der Mensch-Technik-Interaktion. Dieser Beitrag behandelt technische und organisatorische Herausforderungen eines robusten Schutz- und Sicherheitssystems für den Einsatz in einer Mensch-Roboter-Kollaboration. Bekannte Anforderungen für ein integriertes Sicherheitskonzept der Mensch-Roboter-Kollaboration sowie der funktionalen Sicherheit von Maschinen und elektronischen Systemen werden identifiziert und eine Referenzarchitektur am Beispiel halbautomatischer Montageprozesse entwickelt.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 1 | Seite 43-47
Automatisierte Sicherheits- und Inventurkontrolle auf Automobilterminals

Automatisierte Sicherheits- und Inventurkontrolle auf Automobilterminals

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Mehmet-Emin Özsahin, Florian Harjes, Frank Kirchner, Jan Albiez, Marc Ronthaler, Wolf Lampe
Die fortschreitende Automatisierung technischer Systeme ermöglicht die gleichzeitige Ausführung unterschiedlicher und komplexer Funktionen. Durch die weitere Integration innovativer Informations- und Kommunikationstechnologien können diese automatisierten Systeme miteinander kommunizieren und ihr Verhalten autonom an veränderte Umgebungseinflüsse anpassen. Zur Realisierung logistischer Funktionen sind bspw. autonome Roboter vielversprechende technische Systeme. Für die Entwicklung und prototypische Erprobung solcher Roboter bietet sich das Automobilterminal als Sonderform eines Logistikzentrums an. Dieser Beitrag stellt ein mögliches Konzept zur kombinierten Realisierung insbesondere der logistischen Funktionen Objektschutz und kontinuierliche Inventur anhand vernetzter autonomer Roboter vor. Durch die Implementierung innovativer Informations- und Kommunikationstechniken sowie die Neuentwicklung und den Einsatz robuster, autonomer Robotersysteme soll eine Sicherheits- und ...
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 5 | Seite 31-34