Semantische Netze

Nutzung der Nanotechnologie mittels eines ontologiebasierten Ansatzes

Nutzung der Nanotechnologie mittels eines ontologiebasierten Ansatzes

Dieter Spath, Joachim Warschat, Daniel Heubach, Stefanie Laib, Claus Lang-Koetz
Die Nanotechnologie eröffnet ein großes Potenzial für verbesserte Produkteigenschaften und innovative Funktionalitäten, das früh in der Produktentwicklung berücksichtigt und mit den Produktanforderungen abgeglichen werden muss. In der Praxis kann jedoch eine Lücke zwischen Nanotechnologie und Produktentwicklung beobachtet werden. Ein Ansatz, diese zu schließen und die Interoperabilität zu verbessern, besteht in der Definition einer gemeinsamen Sprache, die auf einer funktionsbasierten Sicht aufbaut. Die Formalisierung und die Abbildung der Funktionen bedient sich semantischer Netze und Ontologien, um eine dynamische Erweiterung und Maschinenlesbarkeit zu gewährleisten. Dadurch werden Anwendung und Nanotechnologie verknüpft mit dem Ziel neuer Produktideen mit Nanotechnologie.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 2 | Seite 28-32
Prozessleitstände für verteilte und nichtplanbare Organisationsprozesse

Prozessleitstände für verteilte und nichtplanbare Organisationsprozesse

Ein Modell für globales Kollaborations- und Wissensmanagement
Eldar Sultanow, Edzard Weber
Während insbesondere in lokalen Prozessen die Informationsstreuung und -suche, das Erkennen von Experten, Ressourcen und deren Verfügbarkeit durch direkte soziale Interaktion nebenläufig stattfindet, müssen Mitarbeiter diese Informationen in verteilten Prozessen zeitversetzt oder dezentral verfügbar, formalisiert erfasst/aufbereitet und problemspezifisch abfragen können. Die angemessene Visualisierung und Navigation dieser Informationen ist eine Voraussetzung dafür, dass sich auch Prozessverantwortliche schnell orientieren können, um in einer veränderten Situation adäquat reagieren zu können. Dieser Beitrag entwickelt ein Modell für die Simulation und Visualisierung der Kollaboration in solchen Situationen mittels semantischer Netze und Web3D.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 1 | Seite 41-44