Referenzmodell

Flexibles Referenzmodell zur Planung und Optimierung der Produktion

Flexibles Referenzmodell zur Planung und Optimierung der Produktion

Generierung digitaler Fabrikmodelle mit dem digitalen Zwilling
Michael Schlecht, Jürgen Köbler, Roland de Guio
Der digitale Zwilling dringt immer weiter in den Fokus von Produktionsunternehmen vor und wurde von Gartner als wichtige Schlüsseltechnologie identifiziert [1]. Volkswagen setzt die Technologie in der Cloud ein, um zukünftig die Produktion an allen Standorten digital zu planen, zu steuern und zu optimieren [2]. Dennoch ist diese Technologie im Mittelstand bisher kaum vertreten. Dieser Beitrag beschreibt ein flexibles Referenzmodell für die Planung und Optimierung der Produktion durch den digitalen Zwilling. Der Fokus liegt zum einen auf der Optimierung statischer Layouts und Materialflüsse und zum anderen auf der Optimierung der dynamischen Materialflüsse und der zeitlichen Organisation von Prozessen.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 5 | Seite 53-56 | DOI 10.30844/I40M_21-5_S53-56
Ökologie in der Kontraktlogistik

Ökologie in der Kontraktlogistik

Ein praxistaugliches Instrument zur Überwachung und Optimierung von Ressourcenverbräuchen
Jan Heitkötter, Ann-Kathrin Pallasch, Thomas Beck, Silke Kröger, Anna Podrygala
Die deutsche Logistikbranche ist einer der umsatzstärksten Wirtschaftsbereiche. Äußere Einflussfaktoren drängen die Logistikbranche immer stärker dazu, Prozesse und Abläufe in ökologischer Hinsicht effizienter zu gestalten. In der Praxis fehlt es jedoch an Instrumenten, ökologische Optimierungspotenziale eindeutig zu identifizieren und zu bewerten sowie durchgeführte Optimierungen quantitativ zu dokumentieren. Eine Möglichkeit hierzu ist ein neuartiges Referenzmodell, das es Logistikunternehmen in intralogistischen Prozessen erlaubt, die ökologische mit der ökonomischen Sichtweise zu verknüpfen. Auf diese Weise können Schwachstellen im Prozessablauf identifiziert sowie entsprechende Ziele und Maßnahmen zu deren Verbesserung definiert werden. Die Verknüpfung mit einer Datenbank erlaubt dem Referenzmodell, die Wirkung der Maßnahmen vor ihrer Umsetzung zu simulieren und so ihre Sinnhaftigkeit zu überprüfen. Die Anwendung dieses Referenzmodells sowie sein Nutzen, ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 6 | Seite 29-32
IT-Struktur im Auftragsabwicklungsprozess optimieren

IT-Struktur im Auftragsabwicklungsprozess optimieren

Ein Ansatz für kleine und mittlere Unternehmen
Peter Dürr, Tobias Fröhlich
Während sich produzierende Unternehmen bei der Gestaltung ihrer IT-Landschaft meist auf die Auswahl einzelner IT-Systeme, beispielsweise eines ERP-Systems, beschränken, wird das Zusammenspiel mehrerer Systeme zu einer optimalen IT-Struktur oftmals vernachlässigt. Insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) fehlt es beim Entwurf einer auf den Auftragsabwicklungsprozess abgestimmten IT-Landschaft häufig an aktuellem Know-how. Das europäische Forschungsprojekt „SIMCET-TailorICT“ unter Leitung des Fraunhofer Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) hat deshalb ein praxistaugliches Referenzmodell entwickelt, welches KMU in die Lage versetzt, ihre Systemlandschaft systematisch und standardisiert zu optimieren. Das Ziel dabei ist letztlich die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 3 | Seite 61-64
Effektives Management von produktionsnahen Dienstleistungen

Effektives Management von produktionsnahen Dienstleistungen

Das InCoCo-S Referenzmodell im Praxisbeispiel von Bosch Packaging Services
Oliver Schneider, Paul Schönsleben, Bert Lorenz
Im Zuge der Transformation von reinen Maschinen- und Anlagenbauern zu Anbietern von komplexen produktbegleitenden Dienstleistungen haben viele Unternehmen Probleme, ihre Aktivitäten effizient und effektiv zu steuern. Es mangelt an Transparenz der Leistung der nun nicht mehr vorrangig materialgetriebenen Prozesse. Die Bosch Packaging Services AG, Anbieter umfassender Dienstleistungen für Verpackungsmaschinen des Bosch Konzerns, hat die nötige Transparenz über ihre Aktivitäten mithilfe von zwei Tools auf Basis des InCoCo-S Referenzmodells herstellen können, einem Prozessreferenzmodell für industrielle Dienstleistungen. Dies bringt Bosch Packaging Services in die Position, nachhaltige Dienstleis-tungsverträge zu adäquaten Preisen und mit realistischen Leistungsversprechen anzubieten.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 2 | Seite 71-74
Referenzmodelle in der Automobilindustrie

Referenzmodelle in der Automobilindustrie

Bernd Wiermeier, Reinhard Haberfellner
Die für die Entwicklung eines Fahrzeugs nötigen Arbeitsschritte sind heute zunehmend über Abteilungs-, Standort- und Unternehmensgrenzen hinweg netzwerkartig verteilt. Sowohl die technische Komplexität der Produkte, als auch die organisatorische Komplexität im Sinne des Vernetzungsgrads der Arbeitsschritte steigen laufend. Um die resultierende äußerst komplexe Produktstruktur und den hochgradig vernetzten Produktentstehungsprozess in ihrer Logik abbilden, verstehen, planen und schließlich bewältigen zu können, werden gemeinhin Struktur- oder Prozessmodelle verwendet, deren Erstellung durch sog. Referenzmodelle unterstützt wird. In diesem Beitrag wird eine, in der Praxis erprobte Vorgehensweise zur Erstellung von Referenzprozessmodellen vorgestellt und die Anwendung verschiedener Referenzmodelle in einem Mehr-Ebenen-Modell skizziert.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 47-50
Interoperabilität in Supply Chains und E-Logistics

Interoperabilität in Supply Chains und E-Logistics

Axel Hahn
Am Beispiel der transnationalen Sonderabfalllogistik wird ein Ansatz für die Schaffung der Interoperabilität in sich dynamisch verändernden Supply Chains vorgestellt. Durch die durchgängige Betrachtung von Unternehmensmodellen wird die Integration und Anpassung der IT-Infrastruktur beschleunigt.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 3 | Seite 67-70