Qualitätssicherung

Die manuelle Kommissionierung technologisch unterstützen

Die manuelle Kommissionierung technologisch unterstützen

Von herkömmlichen Pick-by-Systemen zur KI-gesteuerten manuellen Kommissionierhilfe
Md Khalid Siddiqui ORCID Icon, Jonathan Kressel ORCID Icon, Jürgen Grinninger
Die manuelle Kommissionierung ist aufgrund der hohen Anschaffungskosten von Unterstützungssystemen nach wie vor weit verbreitet. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über bestehende Technologien, stellt einen auf Bildverarbeitung basierenden Prototyp vor und untersucht anhand der Literatur, wie die Kombination von Objekterkennung mit Sprachsystemen manuelle Arbeitsabläufe verbessern könnte. Die Ergebnisse deuten auf eine vielversprechende, kostengünstige Richtung für die Unterstützung von Mitarbeitern in der Logistik hin.
Industry 4.0 Science | 41. Jahrgang | 2025 | Ausgabe 4 | Seite 6-19 | DOI 10.30844/I4SD.25.4.6
Digitale Zwillinge für die Produktion

Digitale Zwillinge für die Produktion

RAPIDZ – Ressourcenanalyse und Prozessintegration durch Digitale Zwillinge
Christian Salzig ORCID Icon, Julia Burr ORCID Icon, Sophie Hertzog
In der heutigen Fertigungsindustrie sind Digitale Zwillinge ein entscheidender Schlüssel zur Optimierung von Produktionsprozessen und der effizienten Nutzung von Ressourcen. Das Erstellen Digitaler Zwillinge ist allerdings oft mit hohen oder schwer abschätzbaren Aufwänden verbunden und häufig werden unbekannte Kennwerte wie Materialparameter benötigt, was den Einsatz in der Realität erschwert. Mit RAPIDZ stellen wir ein Werkzeug zur Erstellung und Nutzung Digitaler Zwillinge vor, welches durch seinen modularen Aufbau, diese Barriere durchbricht. Die virtuellen Modelle physischer Systeme ermöglichen dann eine umfassende Analyse und Prognose von Materialflüssen, Energieverbrauch und Maschinenleistung in Echtzeit. Die Nutzung von RAPIDZ steigert die Effizienz von Produktionslinien, verbessert Flexibilität und Reaktionszeit und ermöglicht proaktive Wartungen, sodass Ausfallzeiten minimiert werden.
Industry 4.0 Science | 41. Jahrgang | 2025 | Ausgabe 3 | Seite 6-12 | DOI 10.30844/I4SD.25.3.6
Druckluftdurchströmte Kamera zum Einsatz in Strahlkammern

Druckluftdurchströmte Kamera zum Einsatz in Strahlkammern

Stefan-Alexander Arlt, Norbert Babel, Raimund Kreis ORCID Icon, Thomas Andreas Schiffmann, Robin Schinko
Zum Reinigen von Werkstückoberflächen wird häufig das Reinigungsstrahlen angewendet. Dabei wird ein Strahlmittel (Flüssigkeit, Sand, Glasperlen, Guss- oder Korund-Partikel) durch einen, mit hoher Geschwindigkeit austretenden Luftstrom beschleunigt. Aus Sicherheitsgründen wird das Strahlen daher in geschlossenen Kammern oder Kabinen durchgeführt. Strahlmittel und vom Werkstück abgetragenes Material füllen jedoch schnell die Luft in der Kammer, sodass die Sicht – und damit eine Beurteilung des Strahlergebnisses – erheblich erschwert wird. In begehbaren Kabinen muss zudem mit Vollschutzanzügen gearbeitet werden, sodass eine Gesundheitsüberwachung des Mitarbeitenden erfolgen muss. In diesem Beitrag werden, am Beispiel der Dekontamination beim Kernkraftwerkrückbau, die Entwicklung und der Test einer Kamera beschrieben, mit deren Hilfe eine optische Begutachtung des Strahlprozesses unter schwierigsten Umgebungsbedingungen, wie sie beim Strahlprozess herrschen, verbessert wird. ...
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 1 | Seite 32-36
Digitalisierung manueller Arbeitsprozesse

Digitalisierung manueller Arbeitsprozesse

Flexibilisierung und Qualitätssicherung durch smarte Sensoren und intelligente Objekte in der Produktion
Jochen Seitz, André Hanak, Steffen Meyer
Die Anforderungen für effiziente Produktionsabläufe steigen im weltweiten Wettbewerb stetig. Durch Digitalisierung und Datenanalyse sollen neben der Effizienz auch die Flexibilität und die Qualität gesteigert werden. Zur Lösung beitragen können hier sogenannte „Cyber-Physische Systeme“, die durch smarte Sensoren und Vernetzung mit den Produktionssystemen eigenständig Prozessschritte erkennen, protokollieren und steuern. Diese können an vielen Arten von Werkzeugen angebracht werden und damit auch manuelle Arbeitsprozesse erfassen. Dieser Beitrag zeigt, wie intelligente Objekte mit Kommunikations- und Ortungsfunktionalität ein zu fertigendes Produkt durch den Produktionsprozess begleiten und wie dabei auch manuelle Schraubprozesse durch smarte Sensoren erfasst und analysiert werden.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 4 | Seite 19-22
Mikro-Urformen: Der Sonderforschungsbereich 499

Mikro-Urformen: Der Sonderforschungsbereich 499

Detlef Löhe, Tilmann Beck
Der Sonderforschungsbereich 499 „Entwicklung, Produktion und Qualitätssicherung urgeformter Mikrobauteile aus metallischen und keramischen Werkstoffen“ wird bezüglich seiner Struktur, Forschungsschwerpunkte und Perspektiven seiner weiteren Arbeit beschrieben. Die wichtigsten Forschungsergebnisse werden kurz dargelegt und mit zahlreichen weiterführenden Literaturangaben ergänzt.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 6 | Seite 21-24
Mit Erfolg zum Zertifikat

Mit Erfolg zum Zertifikat

Klaus Bender, Matthias Römer
Die Verantwortung für eine funktionierende Kommunikation zwischen feldbusfähigen Geräten liegt bei offenen Feldbussystemen nicht mehr zentral bei einem Gerätehersteller, sondern gemeinsam bei allen Herstellern, deren Geräte gemeinsam eine Automatisierungsaufgabe erfüllen. Dem Test der Feldbusschnittstelle auf ihre Konformität zur Kommunikationsspezifikation kommt bei jedem der beteiligten Geräte eine herausragende Bedeutung zu. Bei der PROFIBUS-Nutzerorganisation wird dieser so genannte Konformitätstest im Rahmen eines Zertifzierungstests durchgeführt, d.h. nach erfolgreich bestandenem Zertifizierungstest kann der Gerätehersteller ein Zertifikat beantragen, was die Qualität seines Produkts eindrucksvoll unterstreicht. Wie ein Gerätehersteller erfolgreich zu einem Zertifikat kommt, ist Inhalt des Beitrags.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 2 | Seite 44-47