Prozessketten

Produktionskennlinien im Prozesskettenparadigma

Produktionskennlinien im Prozesskettenparadigma

Ideale Mindestbestände als Steuerungsgröße
Holger Beckmann, Frederik Döbbeler, Oliver Künzler, Michael Lücke
Wird eine Optimierung von Prozessketten angestrebt, ist es mindestens erforderlich, einen Bewertungsmaßstab zur Verfügung zu haben, an dem die Güte eines bestehenden Ablaufs gemessen werden kann. Aus der Lücke zwischen Ist und Soll lassen sich Optimierungsmaßnahmen ableiten. Im Rahmen des Forschungsprojekts ProCurve.NRW soll diese grundsätzliche Logik über einen innovativen Ansatz des Prozesskettenmanagements geleistet werden, indem die Zielgrößen über Kennlinien entlang der Prozesskette beschrieben werden, innerhalb derer der Ist-Zustand über einen Punkt auf der Kennlinie (sog. Betriebspunkt) visualisiert wird. Über ein Wirkmodell soll dem Anwender des Instrumentariums aufgezeigt werden, durch welche Maßnahmen entweder der Betriebspunkt in Richtung des Sollzustands verschoben oder der Verlauf der Kennlinie grundsätzlich optimiert werden kann. Hierzu soll das ‚Prozessketteninstrumentarium‘ nach Kuhn mit den ‚Logistischen Kennlinien‘ nach Nyhuis und Wiendahl für ...
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 2 | Seite 22-26
Produktionskennlinien im Prozesskettenparadigma

Produktionskennlinien im Prozesskettenparadigma

Holger Beckmann, Frederik Döbbeler, Oliver Künzler, Michael Lücke
Fabrikbetriebe stehen heutzutage unter immer größerem Erfolgsdruck. Anspruchsvollere Kundenwünsche, die in stetig kürzer werdender Zeit sowie zu geringeren Preisen erzeugt werden sollen, erfordern von Unternehmen Flexibilität, Belastbarkeit und Zuverlässigkeit. Vor diesem Hintergrund ist es für Unternehmen notwendig, ihre Geschäftsprozesse einer permanenten Überprüfung zu unterziehen. Die damit verbundene Prozessperspektive, die sich spätestens seit Mitte der 1980er Jahre stark in der Industrie ausgeprägt hat, soll im Folgenden mit dem Dortmunder Prozesskettenmodell aufgegriffen werden. Die Überprüfung der Prozesse erfordert eine permanente Planungsbereitschaft, die bedingt, dass zu jeder Zeit Auskunft über den Status quo im Betrieb gegeben werden kann. Hierzu bedarf es geeigneter Bewertungsmethoden und Kenngrößen. In diesem Kontext werden die Produktionskennlinien aufgezeigt, die ein arbeitssystembezogenes Produktionscontrolling erlauben. Der Beitrag skizziert darauf ...
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 1 | Seite 22-26
Modellierung und Analyse technologischer Ketten

Modellierung und Analyse technologischer Ketten

Ein neuer Ansatz zur effektiven Generierung von Technologiewissen
Knut Großmann, Hajo Wiemer, Michaela Helbig
Komplexer werdende Technologien in allen industriellen Bereichen erfordern zunehmend eine ganzheitliche Betrachtung der gesamten technologischen Prozessketten, die bisher meist als bereits erprobte und freigegebene technologische Abläufe abgebildet werden. Der Weg bis zu einem lauffähigen technologischen Prozess - von der Voruntersuchung bis zur Serie - wird nicht unterstützt. Dabei entsteht gerade in den technologisch orientierten F&E-Bereichen das Knowhow, was für eine reproduzierbare qualitätsgerechte Produktherstellung erforderlich ist. In diesem Beitrag werden methodische Ansätze für die technologisch orientierte Modellierung und Analyse von Prozessketten erläutert, mit denen operatives Technologiewissen effektiv generiert werden kann.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 4 | Seite 38-42
Generierung von Fertigungsreihenfolgen

Generierung von Fertigungsreihenfolgen

Rahmensystem zur Auslegung von kostenoptimalen und prozessstabilen Fertigungsverkettungen
Fritz Klocke, Holger Willms, Bastian Nau
Einen wichtigen Schritt in der Produktionsplanung stellt die Planung von Fertigungsketten dar. Dort wird festgelegt, in welcher Reihenfolge ein Produkt gefertigt wird. Dieser Schritt sollte möglichst konstruktionsbegleitend durchgeführt werden, um rechtzeitig Rückmeldungen an die Konstruktion geben zu können und damit eventuell Produktänderungen zu initiieren. Der folgende Beitrag stellt ein System vor, mit dem Fertigungsverkettungen unter Berücksichtigung von Kosten und Toleranzen generiert werden. Der Fokus liegt dabei auf der Vermeidung zu eng gewählter Toleranzen in frühen Fertigungsschritten, die die Fertigungskosten unnötig erhöhen.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 1 | Seite 49-52
Fertigung ultrapräziser Mikrostrukturen für den optischen Formenbau

Fertigung ultrapräziser Mikrostrukturen für den optischen Formenbau

Oltmann Riemer, Ralf Gläbe, Ekkard Brinksmeier
Optische Technologien sind in der heutigen Industrielandschaft Innovationsspitzen, die auf fast alle Industriezweige einwirken und damit für die Märkte von morgen einen bedeutenden Wettbewerbsfaktor darstellen. Im Bereich der Optikfertigung ist der Aufbau einer kostengünstigen und flexiblen Serienfabrikation für komplexe optische Bauelemente eine der wichtigsten Herausforderungen. Ultrapräzise spanende Bearbeitungsverfahren nehmen dabei eine zentrale Rolle ein.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 6 | Seite 36-38
Neue Entwicklungen und Trends im Bereich des Laserfügens

Neue Entwicklungen und Trends im Bereich des Laserfügens

Florian Wagner, Frank Vollertsen, Thomas Seefeld
Neue Laserkonzepte im Bereich der Festkörperlaser, die im Multikilowattbereich vor der industriellen Einführung stehen, in Kombination mit schnellen oder modular aufgebauten Bearbeitungsanlagen eröffnen neue Möglichkeiten im Bereich der Lasermaterialbearbeitung. Neben den produktionstechnischen Aspekten, wie zum Beispiel hohe Leistungsdichte und gute Fokussierbarkeit, bieten die neuen Laserkonzepte aus betriebswirtschaftlicher Sicht im Vergleich zu konventionellen Festkörperlasern aufgrund ihrer vergleichsweise hohen Energieeffizienz von circa 20 % und vorhergesagten geringen Wartungskosten das Potenzial, in viele neue Applikationsfelder Einzug zu halten.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 6 | Seite 11-14