Produktlebenszyklus

Steuerung adaptiver Systeme mittels digitalem Zwilling

Steuerung adaptiver Systeme mittels digitalem Zwilling

Mensch-Technik-Interaktion während des Produktlebenszyklus am Beispiel der Containerentladung
Lennart Rolfs, Nils Hoppe, Christoph Petzoldt, Jasper Wilhelm, Thies Beinke, Michael Freitag ORCID Icon
Mit bedienerseitigen Eingriffsmöglichkeiten erlauben semi-autonome Systeme eine bessere Bewältigung auftretender Komplexitäten als vollautonome Systeme. Der Einsatz eines digitalen Zwillings ermöglicht eine neuartige Schnittstelle für die Interaktion mit solchen Systemen. Dieser Beitrag beschreibt die Implementierung der Steuerung und Nutzerschnittstelle in einem System mit digitalem Zwilling. Es wird gezeigt, wie die entwickelte Steuerungsarchitektur die Einbindung verschiedener Methoden der Mensch-Technik-Interaktion und die Durchführung virtueller Schulungen ermöglicht. Auf diese Weise kann die Steuerung des Systems über die Betriebsphase hinaus in anderen Phasen des Lebenszyklus verwendet werden.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 5 | Seite 15-19
Herausforderungen und Ansätze der Elektromobilität

Herausforderungen und Ansätze der Elektromobilität

Ergebnisse aus dem Projekt „Personal Mobility Center“ (PMC)
Jens Eschenbächer, Stefan Wiesner, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon
Die Elektromobilität ist aktuell ein intensiv diskutiertes Thema. Immer neue Geschäftsmodelle, Produkte und Dienstleistungen sowie Innovationskonzepte werden von der Forschung entwickelt und in der Praxis erprobt. In diesem Zusammenhang wurde in der Modellregion Elektromobilität Bremen/Oldenburg das Projekt „Personal Mobility Center“ (PMC) durchgeführt, auf dessen Ergebnissen das derzeitige Nachfolgeprojekt „Neue Mobilität im ländlichen Raum“ aufbaut. Auf Grundlage einer Lebenszyklusbetrachtung wurden im Rahmen von PMC erste Ansätze für produktbegleitende Dienstleistungen in den verschiedenen Phasen der Elektromobilität erarbeitet. Die Analyse dieser „Extended Products“ hat gezeigt, dass für einen Paradigmenwechsel durch neue Mobilitätsangebote im Bereich batterieelektrischer Fahrzeuge noch einige Herausforderungen bewältigt werden müssen.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 5 | Seite 25-28
IM 2/2011: Brasilien

IM 2/2011: Brasilien

Gemeinsame Forschungsansätze für nachhaltige Produktion
Mehr als 30 deutsche und brasilianische Partner arbeiten gemeinsam an der Entwicklung nachhaltiger Lösungen auf dem Gebiet der Produktions- und Fertigungstechnik – von der Optimierung einzelner Technologien und Prozesse bis hin zu Lösungen für die Logistik und den Produktlebenszyklus. Zahlreiche Beiträge dieser Ausgabe von Industrie Management stellen spannende und vielversprechende Zwischenergebnisse aus diesen Projekten vor.
Harmonisierung von Kunden- und Herstellersicht im Anlagenbau

Harmonisierung von Kunden- und Herstellersicht im Anlagenbau

Viktor Pana-Schubert, Sven Rogalski, Jivka Ovtcharova
Damit Anlagenbauer, angesichts der gestiegenen Kundenindividualisierung und der daraus resultierenden internen Komplexität zur rechtzeitigen und zielgenauen Bedienung des Markts, auch in Zukunft ihr Leistungsprogramm erfolgreich im Wettbewerb anbieten können, gilt es neue Methoden des Informations- und Wissensmanagements einzuführen, die eine schnelle und sichere Harmonisierung der Kunden- und Herstellersicht in der Vorvertragsphase ermöglichen. In diesem Beitrag wird auf einen darauf fokussierten Lösungsansatz zur wissensbasierten Produktkonfiguration, basierend auf einer kontinuierlichen Rückführung von Erfahrungswissen aus den Phasen der Inbetriebnahme und Produktnutzung, eingegangen.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 1 | Seite 29-32
Dynamische Aftersales-Steuerung

Dynamische Aftersales-Steuerung

Ein lebenszyklusbasierter Modellansatz
Jörn Ewaldt, Raul Sfat
Sinkende Innovationszyklen und die steigende Produktvielfalt stellen in technologieintensiven Branchen neue Herausforderungen an die Ersatzteilversorgung für hochwertige Primärprodukte. Die für die Gesamtrentabilität kritische Phase ist die Langzeitbevorratung nach Ablauf der Serienfertigung. Entweder wird die gewünschte Lieferbereitschaft mit Überbeständen und teuren Verschrottungsaktionen erkauft oder aber man zahlt mit Konventionalstrafen und lang wirkenden Imageschäden für nicht mehr korrigierbare Unterbevorratungen. Mithilfe einer dynamischen Simulation des gesamten Lebenszyklus lassen sich beide Strategien kombinieren und zu signifikanten Kostenreduktionen führen.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 5 | Seite 79-82
Ansatz und Konzeption zur effizienten Wartung mittels Augmented Reality

Ansatz und Konzeption zur effizienten Wartung mittels Augmented Reality

Ralph Stelzer, Wolfgang Steger, Bernhard Saske
Neuerungen im Bereich der Informationsverarbeitung und Computerhardware sind Voraussetzung und Antrieb für Effektivitätssteigerungen auch im Engineeringbereich. In den letzten Jahren entwickelte sich die Augmented Reality (AR). Diese Technologie bietet gerade im Bereich des Operating von Anlagen und Maschinen ein großes Potenzial. Darauf geht der Artikel im Folgenden ein und beschreibt ein mögliches Konzept der effizienten Informationsbereitstellung bei der Anlagenwartung. Weiterhin werden einige spezielle Probleme dargestellt, die sich mit dem Einsatz und der Gestaltung derartiger Systeme ergeben.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 2 | Seite 38-42
Die Erweiterung des Produktbegriffs

Die Erweiterung des Produktbegriffs

Konzept und Praxisbeispiele
Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon, Jens Eschenbächer
Eine Vielzahl von Produktionsunternehmen in Deutschland setzt auf die Herstellung von innovativen und kundenspezifischen Produkten. Die Rolle des Produzenten verändert sich zunehmend vom Hersteller und Verkäufer zum Bereitsteller von bedarfsgerechten Produktnutzungsrechten. Aufbauend auf dem Konzept des “Extended Product” (erweitertes Produkt) sollen in diesem Beitrag Ansätze zur Erweiterung des klassischen Produktbegriffs und daraus resultierende Anforderungen für die Herstellung von Gütern diskutiert werden. Ergänzend wird die Rolle von Kollaboration in Unternehmensnetzwerken bei der Erstellung von erweiterten Produkten diskutiert. Einige Praxisbeispiele schließen den Beitrag ab.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 4 | Seite 48-51