Potenziale

Ökobilanzierungen bei Flugzeugherstellern

Ökobilanzierungen bei Flugzeugherstellern

Ein analytisches Entscheidungsmodell zur Potenzialbewertung
Dennis Keiser, Birte Pupkes, Jonas Wagner, Michael Freitag ORCID Icon, Rafael Mortensen Ernits, Matthias Reiß, Axel Becker
Damit die Luftfahrtindustrie ihren Umwelteinfluss reduzieren kann, muss sie entlang der gesamten Wertschöpfungskette neue Lösungen entwickeln. Ein Werkzeug zur Operationalisierung der dafür notwendigen Investitionen und Entscheidungen ist die Methode der Ökobilanzierung. Dieser Beitrag stellt ein analytisches Entscheidungsmodell zur Potenzialbewertung von Ökobilanzierungen bei Flugzeugherstellern vor. Grundlage des Modells ist die Herleitung von Kriterien zur Bewertung sowie die Identifikation von Anwendungsfällen entlang des Wertschöpfungsprozesses. Auf Basis des Entscheidungsmodells werden erste konkrete Anwendungsszenarien spezifiziert.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 3 | Seite 62-66
Potenziale plattformbasierter Geschäftsmodelle im Kunststoffspritzguss

Potenziale plattformbasierter Geschäftsmodelle im Kunststoffspritzguss

Benedict Bender, Stefanie Lewandowski
Die Potenziale plattformbasierter Geschäftsmodelle im Kontext von Industrie 4.0 sind bisher nicht vollständig erschlossen. Ansatzpunkte für Plattformen und ökosystem-basierte Wertschöpfung variieren zwischen Industrien. Die Kunststoffindustrie ist dahingehend bisher weitestgehend unberücksichtigt. Aufgrund der Industriestruktur, insb. der einheitlichen Wertschöpfungsstrukturen eignet sich die Kunststoffindustrie für den Einsatz digitaler Plattformen. Neben Ansätzen für Plattformen in der Spritzgussindustrie bietet der Beitrag ein Vorgehensmodell für die Erweiterung etablierte Geschäftsmodelle. Somit kann der Einstieg in plattformbasierte Geschäftsmodelle für KMUs erleichtert werden.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 6 | Seite 14-18 | DOI 10.30844/IM_22-6_14-18
Verwertung von kollektiver Intelligenz

Verwertung von kollektiver Intelligenz

Ein Ansatz zum Erschließen ungenutzter Ideenpotenziale
Daniel Velasquez Norrman, Wilfried Sihn
Die Vorteile von Managementansätzen, die sowohl Ideen für die Verbesserung bestehender Abläufe sowie für die Ausschöpfung von neuen Marktpotenzialen bieten, sind unumstritten. Zu den Vorzügen zählen der positive Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens aber auch eine hohe Rentabilität des Operationalisierens der Ansätze. Im Jahr 2012 sparte z. B. der Volkswagenkonzern durch Ideen der Mitarbeiter zur Verbesserung von Prozessen knapp 199 Mio. Euro ein. Ähnlich konnte Siemens und Infineon Austria im Jahr 2013 Einsparungen von mehr als 145 Mio. Euro bzw. 12 Mio. Euro erreichen [1]. Eine eindrucksvolle Statistik, die aber lediglich einen Bruchteil der Potenziale umfasst, welche unter dem Fraunhofer Austria Ansatz zum Corporate Capability Management (CCM) und der Verwertung von kollektiver Intelligenz verstanden wird. Der Begriff CCM soll auf ein erfolgreiches Innovationsmanagement hinweisen, bei dem die Einbindung unterschiedlicher Stakeholder-Gruppen bei der ...
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 3 | Seite 15-19
Die Rolle industrieller Services für Maschinen- und Anlagenbauunternehmen in der Wirtschaftskrise

Die Rolle industrieller Services für Maschinen- und Anlagenbauunternehmen in der Wirtschaftskrise

Lessons learned
Fabrice Seite, Ruben Jönke, Paul Schönsleben
Industrielle Services haben sich bei vielen Unternehmen der Investitionsgüterindustrie von einem notwendigen Randgeschäft beim Neuanlagenverkauf zu einem umsatzstarken und hoch profitablen Geschäftsfeld entwickelt. Aber welche Bedeutung kommt industriellen Services in Zeiten einer Wirtschaftskrise zu? Zur Beantwortung dieser Frage interviewten die Autoren sechs Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus. Das Ergebnis der Untersuchung zeigt insbesondere das einzigartige Potenzial industrieller Services in der Wirtschaftskrise auf. Diese Potenziale können Unternehmen nutzen, indem sie ihr Service-Angebot gezielt gestalten und an die wirtschaftliche Situation ihrer Kunden anpassen.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 6 | Seite 57-61