Objekterkennung

KI-basierte Empfehlungssysteme in der Produktentwicklung

KI-basierte Empfehlungssysteme in der Produktentwicklung

Ein Framework zur Wissensgewinnung aus multimodalen Daten in industriellen Anwendungen
Sebastian Kreuter ORCID Icon, Philipp Besinger, Alexander Lichtenberg, Fazel Ansari ORCID Icon, Wilfried Sihn
Der Engineer-to-Order (ETO)-Produktionsansatz gewinnt durch die steigende Nachfrage nach individualisierten Produkten und kleinen Losgrößen zunehmend an Bedeutung. ETO verringert jedoch die Skaleneffekte der Serienfertigung, da jeder Auftrag maßgeschneiderte Engineering- und Produktionsschritte erfordert. Dieser Effizienzverlust kann durch eine bedarfsgesteuerte und kontextbezogene Informationsbereitstellung während des Produktentwicklungsprozesses reduziert werden. Ein auf semantischer Künstlicher Intelligenz (KI) und Machine Learning basierendes Empfehlungssystem kann dies unterstützen, indem es i) historische Daten und Vorwissen, z. B. Zeichnungen oder Stücklisten aus früheren Projekten, analysiert und ii) Vorschläge zur Wiederverwendung von Designs oder für Designalternativen macht, und so die genannten Effekte kompensieren.
Industry 4.0 Science | 41. Jahrgang | 2025 | Ausgabe 5 | Seite 94-101 | DOI 10.30844/I4SD.25.5.94
Digitalisierung von Raster-Zeichnungen mit Deep Learning

Digitalisierung von Raster-Zeichnungen mit Deep Learning

Wie ein Framework OCR-Software bei der Extraktion von Daten übertrifft
Xiao Zhao, Marko Weber, Jan Schöffmann, Daniela Oelke ORCID Icon
Ein neuer Blick in die Tiefe technischer Zeichnungen: Ein Deep-Learning-Framework liest CAD-Grafiken so genau wie nie zuvor – erkennt Formtoleranzen, Maße und jedes Detail. Was früher mühsam von Hand geschah, übernimmt nun eine KI, die sich in die Besonderheiten jeder Linie und Beschriftung einfühlt. Diese vielversprechende Technologie steigert nicht nur die Genauigkeit, sondern beschleunigt auch die Verarbeitung von Zeichnungen erheblich. So eröffnet das System neue Wege für Präzision in der Produktion.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 6 | Seite 10-17
Lagerbestandserfassung mit Luftschiff-Drohnen

Lagerbestandserfassung mit Luftschiff-Drohnen

(Teil-)autonome Luftfahrzeuge zur Inventarisierung und Qualitätsinspektion von Paletten in Blocklagern
Dmitrij Boger, Michael Freitag ORCID Icon, Britta Hilt, Michael Lütjen ORCID Icon, Benjamin Staar ORCID Icon
Die komplexe Dynamik von Blocklagern stellt die manuelle Bestandserfassung vor große Herausforderungen. Häufiges Umlagern von Paletten, Kisten oder Gitterboxen ohne feste Stellplätze führt zu einem zeitaufwändigen und fehleranfälligen Prozess, bei dem Waren oft gesucht werden müssen und Schäden durch unsachgemäße Lagerung auftreten können. Der Einsatz von (teil-)autonomen Fahrzeugen bietet eine vielversprechende Lösung, um eine automatisierte Bestandserfassung zu ermöglichen – insbesondere wenn sie mit einer optischen Erfassung der Waren ausgestattet sind.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 2 | Seite 56-63
Optische Erfassung von Messwerten

Optische Erfassung von Messwerten

Maschinelle Lernverfahren zur Digitalisierung manueller Ablese- und Messvorgänge
Matthias Mühlbauer, Hubert Würschinger, Nico Hanenkamp, Svyatoslav Funtikov
Im Fabrikbetrieb kommen häufig Messmittel zum Einsatz, bei denen noch keine automatische Abspeicherung oder Weiterverarbeitung des gemessenen Werts erfolgt. Mitarbeiter müssen in diesem Fall den Messwert manuell erfassen und weiterverarbeiten. Folgend wird ein Ansatz zur optischen Erfassung und Digitalisierung von Messwerten mithilfe Maschineller Lernverfahren vorgestellt. Dies soll zur Entlastung der Mitarbeiter beitragen, Ablesefehler reduzieren sowie eine automatisierte Dokumentation ermöglichen.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 1 | Seite 43-47 | DOI 10.30844/IM_23-1_43-47
3D Objekterkennung von ungeordneten Stückgütern für die automatische Entladung von Containern

3D Objekterkennung von ungeordneten Stückgütern für die automatische Entladung von Containern

[2018] Die rasanten Fortschritte im Bereich der 3D Sensorik und der künstlichen Intelligenz ermöglichen die Entwicklung neuer kognitiver und flexibler Robotersysteme, die keine im Vorfeld festgelegten und konstanten Umgebungsbedingungen erfordern und auch auf unvorhergesehene Ereignisse reagieren können.
Robotik als Schlüsselkomponente für die Logistik 4.0

Robotik als Schlüsselkomponente für die Logistik 4.0

Flexible Robotersysteme für dynamische Logistikprozesse
Hendrik Thamer, Florian Loibl, Claudio Uriarte, Michael Freitag ORCID Icon
Im Gegensatz zum Einsatz von Robotern in standardisierten Produktionsprozessen müssen Roboter innerhalb von dynamischen Logistikprozessen flexibel und anpassungsfähig gegenüber variablen Umgebungsbedingungen und nicht standardisierten Gütern sein. Durch die Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz und die Vernetzung durch Industrie 4.0 werden Roboter in Zukunft auch komplexe Aufgabenstellungen in der Logistik zuverlässig ausführen können. Eine entscheidende Komponente eines Robotersystems stellt die Interpretation der Arbeitsumgebung mithilfe von multi-modalen Sensorsystemen dar. Der Beitrag beschreibt Anwendungen für Robotersysteme in der Logistik und stellt im Rahmen der Depalettierung ein Beispiel der Interpretation von multi-modalen Sensordaten vor.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 2 | Seite 15-18
3D-Objekterkennung von heterogenen Stückgütern

3D-Objekterkennung von heterogenen Stückgütern

Flexible Automatisierung basierend auf 3D-Bildverarbeitung
Hendrik Thamer, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon
Die rasanten Fortschritte im Bereich der 3D-Sensorik und der künstlichen Intelligenz ermöglichen neue flexible Robotersysteme, die keine im Vorfeld festgelegten und konstanten Umgebungsbedingungen sowie standardisierten Prozesse erfordern. Hierdurch entstehen große Potenziale für die Automatisierung logistischer Prozesse, die aufgrund dynamischer Randbedingungen und der hohen Gütervielfalt bisher hauptsächlich manuell durchgeführt werden. Ein Beispiel hierfür ist die automatische Entladung von mit heterogenen Stückgütern beladenen Containern. Die Entwicklung eines entsprechenden Entladeroboters erfordert neben geeigneten Greifsystemen eine zuverlässige Objekterkennungsmethode, um einzelne Stückgüter innerhalb eines Packszenarios korrekt erkennen und lokalisieren zu können. Dieser Beitrag stellt eine Objekt-erkennungsmethode für Stückgüter aus drei unterschiedlichen Formkategorien vor. Sie verwendet die 3D-Punktwolke eines Laserscanners und wird mithilfe von realen ...
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 6 | Seite 35-38
AILA – ein Dual-Arm Roboter für die Logistik

AILA - ein Dual-Arm Roboter für die Logistik

Mobile autonome Systeme erschließen neue Anwendungsfelder für die Robotik
Marc Ronthaler, Achint Aggarwal, Dennis Mronga, Markus Eich
Trotz der großen Verbreitung von Robotern kommen diese in wichtigen Einsatzgebieten, wie bspw. Inspektion und Wartung oder Be- und Entladen nicht uniformer Güter, bislang kaum zum Einsatz. Dieser Beitrag geht der Frage nach, warum diese Anwendungsszenarien so schwierig sind und stellt das Dual-Arm-System AILA vor, das erste Entwicklungsschritte in Richtung eines solchen Einsatzes unternimmt.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 1 | Seite 35-38
Automatische Entladung von Stückgütern durch ein kognitives Robotersystem

Automatische Entladung von Stückgütern durch ein kognitives Robotersystem

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Alice Kirchheim, Matthias Burwinkel, Wolfgang Echelmeyer, Moritz Rohde, Kolja Schmidt
Die automatische Entladung von Massenstückgütern und deren automatisierte Überführung in die logistischen Systeme ist eine große technische Herausforderung. Bisherige Forschungsarbeiten sind in der Lage eine Lage- und Positionsbestimmung von kubischen Stückgütern durchzuführen und die Stückgüter mit einer angepassten Handhabung aus dem Ladungsträger zu entnehmen. Der Einsatz hat gezeigt, dass unterschiedliche Umgebungen, sich ändernde Stückgüter und deren Zustand die Weiterentwicklung zu einem anpassungsfähigen technischen System erfordern. Innerhalb des Beitrags stellen wir daher ein Konzept zur Lösung dieser Herausforderung vor, indem kognitive Methoden und Technologien in die Teilsysteme Objekterkennung, Robotersteuerung und Handhabung zu integrieren und zu einem Gesamtsystem zusammenzufügen.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 4 | Seite 13-16