Nachhaltigkeit

Material- und energieeffiziente Produktion

Material- und energieeffiziente Produktion

Anforderungen an eine moderne Arbeitsorganisation
Serjosha Wulf, Sarah Majid Ansari
Die Potenziale einer ressourceneffizienten Produktion rücken immer stärker in den Fokus industrieller Unternehmen. Notwendig für einen dauerhaften Wandel sind qualifizierte und engagierte Mitarbeiter. Dieser Beitrag beschreibt Voraussetzungen zur Umsetzung, wie einen grundlegenden Wertewandel sowie eine funktionsabhängige Qualifizierung. Zusätzlich werden notwendige Bausteine zum Aufbau einer effizienten Arbeitsorganisation auf unterschiedlichen Funktionsebenen dargestellt.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 3 | Seite 61-64
Kritische Rohstoffe

Kritische Rohstoffe

Die Rolle des European Innovation Partnership on Raw Materials
Valentin Cepus
Die Sicherung der Versorgung mit kritischen Rohstoffen ist eine der drängendsten Zukunftsaufgaben für die Gesellschaft. Um eine Priorisierung zu erzielen, wurden wissenschaftliche Studien durchgeführt und eine Europäische Innovations-Partnerschaft über Rohstoffe (European Innovation Partnership/EIP on Raw Materials) durch die Europäische Kommission ins Leben gerufen. Sie soll alle relevanten Akteure in diesem gesellschaftlichen Bereich miteinander vernetzen und zielführende Aktionen unterstützen, um in der Europäischen Union die optimalen technischen Kenntnisse und Fähigkeiten zu bündeln und für die Gewinnung oder die Substitution von kritischen Rohstoffen die erforderlichen Technologien zu entwickeln. Es wurden sehr konkrete Aktionspakete und Maßnahmen in einem SIP (strategic implementation plan) beschlossen, der bis zum Jahr 2020 umgesetzt werden und die EU zu einer Technologieführerschaft bei der Rohstoffsicherung führen soll. Ein wichtiger Aspekt der EIP on Raw ...
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 5 | Seite 49-52
Systematisches Fähigkeitenmanagement

Systematisches Fähigkeitenmanagement

Der Aufbau ganzheitlicher Strukturen und Standards in Schlüsselprozessen erhöht die Leistungsfähigkeit im Unternehmen
Olaf Günther, Stefanie F. Geiselhardt, Christine Griese
Um Potenziale in der Optimierung von betrieblichen Abläufen zu heben, wird der Aufbau von geeigneten Standards, Methoden und Fähigkeiten oft nicht ausreichend ausgeschöpft. Zunächst müssen bei Störungen im Betriebsablauf, wie zum Beispiel Lieferrückständen, deren Ursachen exakt benannt und in Kennzahlen messbar gemacht werden. Die systematische Gestaltung von Unterstützungs- und Führungsprozessen, die hier in Kern-arbeits- und Treiberprozesse eingeteilt werden, trägt zur Etablierung transparenter Strukturen und Standards im Unternehmen bei. So wird eine signifikante und dauerhafte Verbesserung von erfolgskritischen Arbeitsabläufen möglich. Unser Beitrag beschreibt, wie systematisches Fähigkeitenmanagement reale Verbesserungen von Betriebsergebnis und -klima induzieren kann.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 5 | Seite 57-61
Die Urbane Fabrik Potenziale einer stadtnahen Produktion

Die Urbane Fabrik Potenziale einer stadtnahen Produktion

Uwe Dombrowski, Christoph Riechel
Unternehmen müssen zunehmend Aspekte der Nachhaltigkeit berücksichtigen, um ihre Wettbewerbssituation in einem volatilen und globalisierten Markt halten oder ausbauen zu können. Die klassischen Zielgrößen Qualität, Kosten und Zeit werden um die Aspekte der ökologischen, ökonomischen und sozialen Qualität erweitert. Diese Erweiterung der klassischen Zielgrößen birgt sowohl Potenziale als auch Risiken. Eine neue Fabriktypologie, die sogenannte ‚Urbane Fabrik‘, verfolgt das Ziel, die Potenziale einer Vernetzung von Fabrik und Stadt effizient auszuschöpfen und die Wettbewerbssituation deutscher Unternehmen zu verbessern. Hierbei steht die synergetische Nutzung von Stoffströmen und Energieträgern ebenso im Fokus wie die Kompensation des Fachkräftemangels durch Schaffung eines attraktiveren Arbeitsumfelds in der Stadt der Zukunft.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 4 | Seite 11-15
Auswege aus der Personalmisere

Auswege aus der Personalmisere

Wie Mittelständler mit Nachhaltigkeitskonzepten im Kampf um die besten Köpfe punkten
Werner Geilenkirchen
Die Stimmung beim deutschen Mittelstand ist gut. Dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) zufolge schätzen über 90 Prozent der klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) ihre momentane Geschäftslage als befriedigend oder besser ein, fast 38 Prozent erwarten 2014 höhere Umsätze [1]. Doch viele der Mittelständler stehen vor einem echtem Problem: dem Fachkräftemangel.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 3 | Seite 35-38
Der Kunde als Triebfeder der Industrieentwicklung

Der Kunde als Triebfeder der Industrieentwicklung

Fritz Rehsteiner
Eines der größten Probleme, die schon jetzt und noch viel mehr in Zukunft auf die „industrialisierte“ Menschheit zukommen, ist die Arbeitslosigkeit. Arbeit ist wohl die wichtigste Rechtfertigung für die tätige Existenz des Menschen und eine zentrale Quelle für seinen Lebensinhalt. Gängige Alternativen wie sogenannte kreative Tätigkeit-en, Wohltätigkeit, aber auch rein passive Vergnügungen genügen auf die Dauer kaum. Die klassische menschliche Arbeit soll natürlich Ergebnisse erzeugen, von welchen sich aber ein wachsender Anteil als physisch („Umwelt“) und auch psychisch problematisch erweist.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 1 | Seite 63-65
Nachhaltigkeit entlang der maritimen Transportkette

Nachhaltigkeit entlang der maritimen Transportkette

Analyse der Kooperation im Bereich von Eco-Innovations
Ralf Elbert ORCID Icon, Lowis Seikowsky, Torsten Franzke
Der Großteil des internationalen Transports wird mittels maritimer Transportketten (MTK) abgewickelt, die damit signifikant zu den weltweiten CO2-Emissionen beitragen. Auf die steigenden Umweltbelastungen reagieren Unternehmen der MTK mittels Prozessoptimierung und der Einführung von umweltschonenden Technologien. Jedoch werden Maßnahmen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit von Unternehmen zumeist unilateral implementiert, was in einer vernetzten Transportkette ineffektiv sein kann. Dieser Beitrag untersucht Möglichkeiten zur erfolgreichen Einführung von ökologieorientierten Innovationen sowie ihre tatsächliche Verbreitung entlang der MTK. Als größter Stellhebel für die erfolgreiche Implementierung wurden unternehmensübergreifende Kooperationen mit „landseitig“ operierenden Akteuren identifiziert.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 6 | Seite 53-56
Nachhaltigkeit in der Logistik

Nachhaltigkeit in der Logistik

Messbarkeit ökologischer und sozialer Faktoren und die Einbindung von Supply Chain Partnern
Frank Straube ORCID Icon, Sebastian Wutke, Stefan Doch
Nachhaltigkeit hat in den letzten Jahren bei Industrieunternehmen und Logistikdienstleistern weiter an Bedeutung gewonnen. Verschärfte gesetzliche Regelungen und steigende Kundenanforderungen hinsichtlich ökologischer und sozialer Kriterien erhöhen den Handlungsdruck auf Unternehmen. Von diesen wird erwartet, Transparenz über ökologische und soziale Wirkungen ihrer Geschäftstätigkeit und der ihrer Lieferanten und Dienstleister herzustellen, eigene Ziele zu definieren sowie Verbesserungsmaßnahmen abzuleiten und umzusetzen.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 5 | Seite 7-10
Wandlungsfähigkeit zur nachhaltigen Logistik

Wandlungsfähigkeit zur nachhaltigen Logistik

IT-Tool zum Nachhaltigkeitstrendmonitoring und Wandlungsagent
Horst Wildemann
Kunden, Gesellschaft und Politik fordern Unternehmen auf, die Leistungserstellung nachhaltig zu gestalten. Insbesondere die Logistik steht hier im Fokus vieler Anspruchsgruppen, die stets neue Forderungen an die Unternehmen stellen. Heute reicht es daher nicht mehr aus, reaktiv auf sich wandelnde Ansprüche zu reagieren. Vielmehr können Unternehmen durch die Antizipation von Nachhaltigkeitstrends und die schnelle Reaktion auf diese, Zeit- und somit Wettbewerbsvorteile erzielen. Vor diesem Hintergrund wird in diesem Beitrag ein Ansatz zum integrativen Nachhaltigkeitstrendmonitoring sowie ein Wandlungsagent zur effektiven und effizienten Reaktion auf Nachhaltigkeitstrends vorgestellt.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 5 | Seite 35-38
Nachhaltige Logistik

Nachhaltige Logistik

Ex-ante-Bewertung der Öko-Effizienz von Supply-Chain-Management-Konzepten
Volker Stich, Jacob Andreae, Simone Runge
Unternehmen müssen bei der Auswahl und Implementierung von Logistikkonzepten für ihre Beschaffungs- und Distributionsnetze zunehmend auch nicht-ökonomische, insbesondere ökologische, Aspekte berücksichtigen. Deren Bewertung ist jedoch vor allem für KMU nicht trivial. Um Unternehmen bei Auswahlentscheidungen für Logistikkonzepte zu unterstützen, wurde im Rahmen des Forschungsprojekts Green-Net ein Zielsystem zur Bewertung der ökonomischen und ökologischen Nachhaltigkeit des Einsatzes von Logistikkonzepten erarbeitet. Zudem wurde ein Simulationsmodell entwickelt, mit dem Unternehmen die ökonomischen und ökologischen Auswirkungen von Logistikkonzepten auf ihr Netzwerk bewerten können.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 5 | Seite 27-30
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