Lernen

The Power of People in Pandemic Times

The Power of People in Pandemic Times

Driving Supply Chain Resilience through Corporate Culture
Nils-Ole Hohenstein
Fast alle Unternehmen erkennen ihre Mitarbeitenden als entscheidende, identitätsbildende Ressource an. Unternehmenskulturen, die Risikobewusstsein und das Lernen aus Erfahrungen in den Vordergrund stellen, haben nicht umsonst eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung der Widerstandsfähigkeit von Lieferketten gespielt - gerade inmitten der durch die COVID-19-Pandemie hervorgerufenen Wettbewerbsdynamik. Kommunikation und Zusammenarbeit als Dimensionen des Supply-Chain-Risikobewusstseins bestimmen die Effektivität von Firmenkulturen bei der robusten, agilen Störungsbewältigung. Darüber hinaus hatte die COVID-19-Krise einen positiven Einfluss auf den Lernprozess der Unternehmen. Die digitale Transformation der Supply Chain zur Verbesserung der SCRES unter Pandemiebedingungen hat die Notwendigkeit einer dynamischen Anpassung der Unternehmenskultur und der Mitarbeiterfähigkeiten durch digitale Fortbildung weiter verstärkt.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 4 | Seite 25-30 | DOI 10.30844/IM_23-4_25-30
Arbeitsplatznahe Kompetenzentwicklung gestalten

Arbeitsplatznahe Kompetenzentwicklung gestalten

Gestaltungskriterien für den Einsatz digitaler Assistenzsysteme zur arbeitsplatznahen Kompetenzentwicklung
Wilhelm Bauer, Maike Link, Walter Ganz
Ein wichtiger Baustein für Unternehmen, um mit den Anforderungen der Arbeitswelt umzugehen, ist die kontinuierliche und bedarfsspezifische Weiterbildung der Mitarbeitenden. Die Möglichkeit von arbeitsplatznahem Lernen spielt dabei eine große Rolle. Im Folgenden wird beleuchtet, welche Formen digitaler Assistenzsysteme aktuell für die gezielte Unterstützung des arbeitsplatznahen Lernprozesses eingesetzt werden und welche Gestaltungsdimensionen bei der Einführung entsprechender Systeme relevant sind. Abschließend wird der unterstützende Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Gestaltung bedarfs- und personenspezifischer Lernprozesse beleuchtet.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 2 | Seite 28-32
Der Kognitive Loop

Der Kognitive Loop

Und wie sich „Intelligenz“ auf Siliziumbasis konstelliert
Claus Riehle, Thorsten Pötter, Thomas Steckenreiter
In der Prozesstechnik denkt man in Produktionsoperationen, die von Sensoren und Aktoren gesteuert bzw. geregelt werden. Und jede Realisierung von Stoffumwandlung basiert auf einem physischen Substrat, was in gleicher Weise für lebende Systeme und ihr Verhalten gilt. Unterschieden werden in dem Beitrag drei Systemebenen: die Funktionsebene, das Interface zur Umwelt und die kognitive Ebene . Mithilfe dieser drei Ebenen lässt sich der Lernzyklus bzw. der bisherige sehr gut veranschaulichen. Vergleicht man in dieser Unterscheidungsweise intelligentes Verhalten von Menschen mit den technischen Entwicklungsstufen Maschinisierung, Automatisierung, Regelung und Deep Learning, dann wird das in der kybernetisch-soziologische Systemtheorie gängige Merkmal „“ verständlich. Daraus wird der Schluss gezogen, dass wir im Rahmen einer digitalisierten Kultur von Produktion und Organisation mit einem auf Silizium-Basis (SI) rechnen sollten. Um diese Analogie hervorzuheben, bezeichnen wir das vom ...
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 2 | Seite 52-56 | DOI 10.30844/I40M_20-2_S52-56
Lernen in Netzwerken

Lernen in Netzwerken

Generierung und Transfer von Wissen zur Steuerung von komplexen Systemen
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Uwe Hinrichs
In der Vergangenheit hat die Dynamik der Märkte im Zusammenspiel mit einem wachsenden globalen Wettbewerb dazu geführt, dass Industrie- und Handelsunternehmen sich mehr und mehr auf ihre Kernkompetenzen konzentriert haben. Durch die Reduzierung der Leistungstiefe wurden Wertschöpfungsprozesse im gleichen Maße wie unterstützende Tätigkeiten ausgelagert. Um nun der sich so entwickelnden Komplexität der Leistungserbringung besser begegnen zu können, wurden Produktions- und Logistiknetzwerke zur Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen mit einer langfristigen und stabilen Form gebildet, in denen neben Produkten und Halbzeugen auch Wissen und Informationen erzeugt und transferiert werden. Die Sicherung und das Teilen von Wissen, Erfahrungen und Verhaltensweisen ist dann von besonderer Relevanz, wenn z.B. ein Teilnehmer das Netzwerk verlässt. In einem solchen Fall ergibt sich die Frage, ob und wie das Wissen des ausscheidenden Teilnehmers für das Netzwerk und besonders für einen ...
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 2 | Seite 25-28
Von der Automatisierungstechnik zu kognitiven technischen Systemen

Von der Automatisierungstechnik zu kognitiven technischen Systemen

Methodische Grundlagen und Anwendungen
Dirk Söffker, Dennis Gamrad, Elmar Ahle
Die Realisierung kognitiver technischer Systeme beinhaltet die Implementierung einer Wissensrepräsentationsebene im technischen System. Hierdurch lassen sich kognitive Funktionen und Prozeduren (Planen, Lernen etc.) verwenden. Insbesondere die Realisierung der über die Adaption hinausgehenden Fähigkeit zum Lernen stellt den Schlüssel für neuartige Anwendungen dar. In Anwendungsfeldern, wo die Führung komplexer Systeme systembedingt vollständig oder teilweise nicht durch menschliche Bediener erfolgen kann, versprechen diese Systeme eine neue Qualität der Automatisierung.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 4 | Seite 57-60