Künstliche neuronale Netze

Parameteroptimierung für einen Lakeinjektor

Parameteroptimierung für einen Lakeinjektor

Entwicklung einer KI-Pipeline an einem Beispiel aus der Fleischindustrie
Tim Zeiser ORCID Icon, Alexander Prange ORCID Icon, Corinna Köters ORCID Icon, Maik Schürmeyer, Theo Lutz ORCID Icon
Die Herstellung von Kochschinken bringt einige Herausforderungen mit sich. Für die Produktion werden Fleischteile mithilfe von Salzlake in einem mehrstufigen Pökel- und Garprozess verarbeitet. Dabei kann es zu Qualitätsschwankungen kommen, die auf Strukturfehler im Fleisch zurückzuführen sind. Das Resultat: Die Salzlake wird nicht optimal aufgenommen. Ein auf historischen Daten trainiertes KI-Modell soll das Problem lösen.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 6 | Seite 40-46 | DOI 10.30844/I4SD.24.6.40
Mit KI zur kostenreduzierten Abgasnachbehandlung

Mit KI zur kostenreduzierten Abgasnachbehandlung

Einsatz KI-basierter Dosiersysteme zur Reduktion von Stickoxiden bei Großdieselmotoren
Manuel Brehmer, Marc Schuler
Der konstruktive Aufbau von Zahnradpumpen bedingt Spaltströmungen, welche einer exakten Dosierung entgegenwirken. Durch die komplexen Zusammenhänge von Druck, Temperatur, Fertigungstoleranzen und den Stoffeigenschaften des Fördermediums lassen sich diese Spaltströmungen jedoch mit physikalischen Gleichungssystemen nicht prozesssicher in Echtzeit beschreiben.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 2 | Seite 72-79
Nachhaltige und intelligente additive Fertigung

Nachhaltige und intelligente additive Fertigung

Frühzeitige Erkennung von Produktionsfehlern im 3D-Druck durch Künstliche Intelligenz
Kai Scherer ORCID Icon, Sebastian Bast ORCID Icon, Julien Murach, Stephan Didas, Guido Dartmann, Michael Wahl
Die additive Fertigung ist eine zunehmend an Bedeutung gewinnende Fertigungstechnologie mit einem großen wirtschaftlichen Potenzial. Ihre Beliebtheit geht jedoch mit hohen Material- und Zeitverlusten einher, da fehlerbehaftete Werkstücke in vielen Fällen erst sehr spät im Fertigungsprozess erkannt werden. Ein Lösungsansatz für eine nachhaltigere und effizientere Produktion ist das automatisierte und frühzeitige Erkennen von Fertigungsfehlern mit Verfahren der Künstlichen Intelligenz. Dieser Beitrag beschreibt die Digitalisierung des Fehlererkennungsprozesses im 3D-Druck mithilfe eines bildbasierten, lernenden Systems. Dabei wird neben den einzelnen Arbeitsschritten zur automatisierten Fehlererkennung auch auf die Leistung des Systems eingegangen.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 2 | Seite 56-59 | DOI 10.30844/IM_23-2_56-59
Maschinelles Lernen im Supply Chain Management

Maschinelles Lernen im Supply Chain Management

Ein Überblick über bestehende Ansätze anhand des SCOR-Modells
Benjamin Seifert, Theo Lutz ORCID Icon
Mit zunehmender Datenverfügbarkeit wird der Einsatz Maschinellen Lernens zur Steuerung und Optimierung von Supply Chains attraktiver, da die Qualität der Datenauswertung erhöht und gleichzeitig der Aufwand gesenkt werden kann. Anhand des SCOR-Modells werden exemplarische Ansätze als Orientierungshilfe eingeordnet und dazu passende Verfahren des Maschinellen Lernens vorgestellt.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 2 | Seite 49-51
Autonome Produktionen und Roboter

Autonome Produktionen und Roboter

Möglichkeiten und Forschungsfelder maschineller Lernverfahren für das Produktionsumfeld
Marco Huber
Künstliche Intelligenz und ihr Teilgebiet Maschinelles Lernen sind in aller Munde. Genaueres Wissen darüber, was die Begriffe eigentlich meinen, ist jedoch oft noch nicht umfassend vorhanden. Deshalb stellt der Beitrag zunächst einiges Grundwissen zum Thema vor und zeigt dann auf, welche Einsatzmöglichkeiten und Mehrwerte insbesondere maschinelle Lernverfahren für die Produktion bieten können. Die Robotik, beispielsweise ein autonomer Griff-in-die-Kiste, ist ein Teilgebiet im Produktionsumfeld, das von den beschriebenen Technologien insbesondere profitiert. Abschließend geht der Beitrag auf das Thema Erklärbarkeit von maschinellen Lernverfahren ein. Das Entschlüsseln der „Black Box“ ist aus technischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Gründen eine essenzielle Aufgabe für KI-Experten.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 2 | Seite 15-18
Smarte Anpassung von Presslinienparametern

Smarte Anpassung von Presslinienparametern

Bildgebende Sensorik und maschinelles Lernen für robustere Blechumformprozesse im Automobilbau
Jens Heger, Thomas Voß, Michael Selent
Presslinien führen einen mehrstufigen Umformprozess durch, der in der Praxis weitestgehend als Blackbox betrieben wird. Erst am Ende der Linie findet eine Qualitätskontrolle und gegebenenfalls eine Anpassung der Anlagenparameter statt, sollte ein Fehler aufgetreten sein. Im Forschungsprojekt SmartPress wird ein System entwickelt, das mithilfe bildgebender Sensorik Informationen über die aktuelle Platine aus den einzelnen Prozessstufen extrahiert. So werden z. B. Daten über Ziehränder mit dem Wissen über den aktuellen Systemzustand (z. B. aktuelle Haltekräfte) kombiniert. Ein neuronales Netz bildet die hochkomplexen Zusammenhänge zwischen Anlagenparametern und Produkteigenschaften ab. Auftretende Veränderungen an den Platinen werden so im laufenden Prozess erkannt und Anlagenparameter entsprechend produktindividuell angepasst.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 4 | Seite 53-56
Trübungsspektroskopie

Trübungsspektroskopie

Ein prozessintegrierter Ansatz für die Qualitätssicherung von Kühlschmierstoffen in der Metallverarbeitung
Benjamin Glasse, Udo Fritsching, Jose L. de Paiva, Frank H. Quina, Roberto Guardani
In der Metallbearbeitung wird die Qualitätsüberwachung von Kühlschmierstoff-Emulsionen (KSS) nach dem Stand der Technik labortechnisch und nicht prozessintegriert bewerkstelligt. In einem deutsch-brasilianischen Kooperationsvorhaben (BRAGECRIM: Brazilian - German Collaborative Research Initiative on Manufacturing Technology) soll die Möglichkeit zur direkten Überwachung der KSS-Stabilität und -Qualität innerhalb des Prozesses mithilfe der Trübungsspektroskopie aufgezeigt werden. Der resultierende prozessintegrierte KSS-Emulsions-Monitor zeigt Wege für ressourcen- und energieeffiziente Metallbearbeitungsprozesse auf.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 2 | Seite 59-63
Simulation neuronaler Netze

Simulation neuronaler Netze

Open Source in der Produktionsregelung
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Florian Harjes
Die Komplexität und Dynamik heutiger Produktionssysteme führt etablierte Ansätze zur Produktionsplanung und -steuerung zunehmend an ihre Grenzen. Ein möglicher Ansatz zur Lösung dieser Problematik ist die Kombination einer dezentralen Regelungsstruktur in der Fertigung mit innovativen Methoden aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz. Bei der Entwicklung und Umsetzung dieser Methoden haben sich Werkzeuge aus dem Open Source Bereich bewährt. Sie sind frei verfügbar und können flexibel an vielfältige Problemstellungen angepasst werden. In diesem Beitrag wird ein Konzept zur dezentralen Regelung einer Werkstattfertigung vorgestellt. Als Regelungsinstrumente kommen künstliche neuronale Netze zum Einsatz, die mithilfe des Stuttgart Neural Network Simulator (SNNS) und des Java Neural Network Simulator (JNNS) erzeugt, trainiert und simuliert werden.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 3 | Seite 21-24
Identifizierung impliziter Steuerungsstrategien durch Künstliche Neuronale Netze

Identifizierung impliziter Steuerungsstrategien durch Künstliche Neuronale Netze

Tobias Gyger
Aufgrund des zunehmend turbulenten Umfelds steigt die Bedeutung einer exakten und zuverlässigen Produktionsplanung und -steuerung. Viele der dafür notwendigen Entscheidungen finden auf Shop-Floor-Ebene statt. Sie sind von dem Wissen und der Fähigkeit der Mitarbeiter, auf unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren, abhängig und daher nicht explizit beschrieben. Eine realitätsnahe Simulation erfordert jedoch eine möglichst genaue Abbildung dieser Entscheidungen. Dieser Beitrag stellt eine Methodik vor, die durch den Einsatz Künstlicher Neuronaler Netze auf im Unternehmen erfasste Betriebsdaten eine automatische Identifizierung der angewandten Steuerungsstrategien ermöglicht.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 47-50
Wissensmanagement in der kurzfristigen PPS

Wissensmanagement in der kurzfristigen PPS

Organisationales Lernen höherer Ordnung mittels künstlicher neuronaler Netze
Horst Meier, Christoph S. Zoller
Die Verbesserung, Nutzung und Verbreitung des Wissens der Mitarbeiter, mithin die Umsetzung des organisationalen Lernens, ist eine der bedeutendsten Maßnahmen zur nachhaltigen Sicherung der Marktposition. Forschungsschwerpunkt der vergangenen Jahre am Lehrstuhl für Produktionssysteme war hierbei die Abbildung von Planungsentscheidungen innerhalb der kurzfristigen Reihenfolgeplanung in ein künstliches neuronales Netz und die Generierung von Vorschlägen für zukünftige Planungssituationen. Dieser Beitrag beschreibt die Invertierung dieses Lernprozesses.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 1 | Seite 21-24