Künstliche Intelligenz

IM 6/2020: Physical Internet

IM 6/2020: Physical Internet

Ein globales Transportsystem für den weltweiten Güteraustausch
Die europäische Alliance for Logistics Innovation through Cooperation in Europe (ALICE) hat das „Physical Internet“als Zielvorgabe einer effizienten und nachhaltigen Logistik bis zum Jahr 2050 festgelegt. Das Konzept umfasst ein standardisiertes, offenes, globales Transportsystem, in dem physische Güter nach dem Muster der Übertragung digitaler Daten ausgetauscht werden. Wird dieses Konzept aktuelle Logistikmodelle ersetzen?
IM 5/2020: Arbeiten in der digitalisierten Industrie

IM 5/2020: Arbeiten in der digitalisierten Industrie

Die richtige Informationsarchitektur für die Digitale Fabrik schaffen
Vor 15 Jahren waren Manufacturing-Execution-Systeme etwas Revolutionäres, denn sie konnten ein neues Maß an Datenintegration auf dem benötigten Detailgrad liefern. Die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der Digitalen Fabrik wird von der richtigen Architektur für die zahlreichen in der Fabrik eingesetzten Informationssysteme und von den Abläufen abhängen. Ebenfalls auf die Agenda müssen Partizipation und Weiterbildung der dort tätigen Menschen.
I4M 4/2020: Generative Fertigung

I4M 4/2020: Generative Fertigung

Dank generativer Technologien zu neuen Geschäftsmodellen
Gegenwärtig gewinnt die generative Fertigung in industriellen Anwendungen zunehmend an Bedeutung. Der Einsatz der Verfahren eröffnet Möglichkeiten, ganz neue Geschäftsmodelle zu erschließen. Viele Unternehmen haben die Potenziale bereits erkannt und tasten sich an die neuen Prozesse im Bereich der Produktion und Logistik heran. Es gibt aber noch einige Herausforderungen, die von den neuesten Entwicklungen der Wissenschaft adressiert werden.
Mensch und digitale Technologie

Mensch und digitale Technologie

Eine Roadmap für die digitale Transformation einer Alpenregion
Dominik T. Matt ORCID Icon, Guido Orzes, Giulio Pedrini, Mirjam Beltrami, Erwin Rauch
Derzeit erleben wir einen rasanten technologischen und gesellschaftlichen Wandel, der durch das Konvergieren diverser Megatrends einen erheblichen Einfluss auf das Alltagsleben der Menschen hat. Unsere Studie zielt darauf ab, relevante Strategien für die digitale Zukunft einer Makro-Region (Tirol, Südtirol und Venetien) herauszuarbeiten. Zu diesem Zweck wurden, ausgehend von einem Triple-Helix-Modell, semistrukturierte Interviews mit Vertretern von Unternehmen, Universitäten und Schulen und der öffentlichen Verwaltung geführt. Aus den empirischen Ergebnissen leitet die Studie 80 spezifische Handlungsempfehlungen für die digitale Transformation der Makroregion ab.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 3 | Seite 11-15
Vorhersage der Prozessstabilität mit Maschinellem Lernen

Vorhersage der Prozessstabilität mit Maschinellem Lernen

Potenziale Künstlicher Intelligenz zur frühzeitigen Erkennung von Abweichungen bei der pharmazeutischen Abfüllung
Matthias Mühlbauer, Hubert Würschinger, Nico Hanenkamp, Moritz Schmehling, Björn Krause
Im Zuge des zunehmenden Wettbewerbsdrucks sind auch Pharmaunternehmen getrieben ihre Produktionsprozesse stetig effizienter zu gestalten. Insbesondere gilt es Verluste des typischerweise hochpreisigen Produkts zu minimieren. Folgend wird ein Ansatz zur prädiktiven Erkennung des Fehlverhaltens im Betrieb von Abfüllanlagen für pulvrige pharmazeutische Erzeugnisse mit Maschinellen Lernverfahren vorgestellt. Im Fokus steht hierbei die Prognose der Füllabweichungen mit Rekurrenten Neuronalen Netzen, eine Methode der Künstlichen Intelligenz. Ein Überschreiten bzw. Unterschreiten der Toleranz des Abfüllgewichts führt dazu, dass die abgefüllten Einheiten nicht weiterverwendet werden können. Ziel ist es, frühzeitig ein Abdriften der Prozessstabilität zu erkennen und entsprechend einzugreifen. Die nötigen Schritte hierzu werden folgend vorgestellt.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 2 | Seite 34-38
KI in der visuellen Qualitätskontrolle

KI in der visuellen Qualitätskontrolle

Mit intelligenten Algorithmen die Produktqualität verbessern, die Effizienz steigern und Kosten reduzieren
Stefanie Horrmann
Produzierende Unternehmen müssen effizient und wirtschaftlich arbeiten, gleichzeitig aber kompromisslos Qualität liefern. Denn Kunden sind anspruchsvoll, und in manchen Branchen gilt gar eine Null-Fehler-Toleranz. Häufig findet die Qualitätskontrolle noch manuell und zeitversetzt statt. Das ist eine aufwendige, monotone und oft unbequeme Arbeit. Zudem können Fehler erst spät korrigiert werden. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz lässt sich die visuelle Qualitätskontrolle dagegen automatisieren, in Echtzeit durchführen und in den Produktionsprozess integrieren. Sie wird dadurch genauer, effizienter und kostengünstiger. Was man für ein solches Projekt braucht und wie man es in der Praxis am besten umsetzt, zeigt der folgende Beitrag.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 2 | Seite 57-60
Künstliche Intelligenz für die Wirtschaft von morgen

Künstliche Intelligenz für die Wirtschaft von morgen

Wie aus Daten wettbewerbsfähige Geschäftsmodelle entstehen
Johannes Winter
Künstliche Intelligenz (KI) und Lernende Systeme bieten enormes wirtschaftliches Potenzial und sind Treiber des digitalen Wandels. Sie verändern die Wertschöpfungsketten, Geschäftsmodelle und Beschäftigungsstrukturen in der Industrie radikal. Traditionelle Produkte werden in nahezu allen Branchen durch datengetriebene Services erweitert. Um mit dem internationalen Wettbewerb Schritt zu halten, müssen Unternehmen ihre Betriebsdaten mithilfe Künstlicher Intelligenz wirtschaftlich nutzbar machen und damit neue Geschäftsmodelle ermöglichen - und zwar besser heute als morgen.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 2 | Seite 43-46
I4M 2/2020: Robotik und KI

I4M 2/2020: Robotik und KI

Smarte Lösungen für die intelligente Produktionsumgebung
Agilität eines Unternehmens oder eines Produktionssystems ist nicht nur in so turbulenten Zeiten wie während einer Pandemie eine sehr nützliche Eigenschaft. In der Fabrik helfen Modularität, Skalierbarkeit, Universalität und Interoperabilität. Für Informationssysteme und Geschäftsprozesse gibt es noch die Aspekte Autonomie, Redundanz und Wissen. Außerdem ist Diversität von Menschen, Systemen, Ressourcen etc. als Wandlungsbefähiger dazugekommen.
Einfluss der Blockchain-Technologie auf die Industrie 4.0

Einfluss der Blockchain-Technologie auf die Industrie 4.0

Die Rolle der Finanzfunktion
Philipp Sandner, Philipp Schulden
Die Rolle der Finanzfunktion eines Unternehmens wird generell als nicht besonders innovativ angesehen. Viele assoziieren diese Unternehmensfunktion mit Bilanzen, Cashflow-Analysen und Excel-Tabellen. Mit dem Aufkommen der Blockchain-Technologie könnte sich diese Auffassung jedoch grundlegend verändern und neben der Finanzfunktion auch zahlreiche weitere Unternehmensdomänen zu strategisch agierenden Treibern von Innovation verlagern. Dies gilt insbesondere für Unternehmen, die im industriellen Umfeld tätig und von der Maschine Economy beeinflusst sind. Mit dem Aufkommen von Big Data und anderer Technologien wie dem Internet of Things (IoT) oder Artificial Intelligence (AI) begann die vierte industrielle Revolution, die auch als Industrie 4.0 bezeichnet wird.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 1 | Seite 61-64
Maschinelles Lernen in der Produktion

Maschinelles Lernen in der Produktion

Anwendungsgebiete und frei verfügbare Datensätze
Hendrik Mende, Jonas Dorißen, Jonathan Krauß, Maik Frye, Robert Schmitt ORCID Icon
Steigende Rechenleistungen und bessere Datengrundlagen bei gleichzeitig sinkenden Kosten für Rechen- und Speicherkapazitäten stellen die Basis für den Einsatz von Machine Learning (ML) in der Produktion dar. Herausforderungen bestehen in der Identifizierung aussichtsreicher Anwendungsgebiete, dem Erkennen der mit diesen verbundenen Learning Tasks sowie dem Aufdecken passender Datensätze. In diesem Beitrag werden daher folgende Fragen beantwortet: Welche Anwendungsgebiete in der Produktion bieten das größte Potenzial für den Einsatz von ML? Welche frei zugänglichen Datensätze eignen sich, um eigene Erfahrungen zu sammeln und welche Learning Tasks sind damit verbunden? Was sind Best Practices für die Anwendungsgebiete?
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 4 | Seite 39-42 | DOI 10.30844/I40M_19-4_S39-42
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