Kreislaufwirtschaft

Digitale Lösungen für den Übergang von KMU zur Kreislaufwirtschaft

Digitale Lösungen für den Übergang von KMU zur Kreislaufwirtschaft

Beispiele aus der Textilwirtschaft
Meike Tilebein ORCID Icon, Marcus Winkler, Dieter Stellmach, Guido Grau
Die Umstellung von linearem auf zirkuläres Wirtschaften hat die EU im Green Deal als Ziel formuliert. Ein wesentlicher Baustein hierfür ist der Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft, der zu einer signifikanten Reduktion der Emissionen und einer Stärkung europäischer Unternehmen beitragen soll. Ein Blick auf aktuelle Ansätze zur Kreislaufwirtschaft sowie die Potenziale digitaler Lösungen, hier am Beispiel der Textilindustrie, kann KMU bei der Umsetzung zirkulärer Geschäftsmodelle unterstützen.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 5 | Seite 26-33 | DOI 10.30844/I4SD.24.5.26
I4S 5/2024: Doppelte Transformation

I4S 5/2024: Doppelte Transformation

Die Integration des digitalen und ökologischen Wandels in die Arbeitswelt
Unternehmen müssen sich verändern, wenn sie wettbewerbsfähig bleiben wollen – sowohl digital als auch ökologisch. Trotz Unterstützung von außen muss der Anstoß dafür von den Betrieben selbst kommen. In dieser Ausgabe von Industry 4.0 Science erörtern Experten der Akademischen Gesellschaft für Arbeits- und Industrieorganisation, wie die reale Anwendung innovativer Technologien zu einer nachhaltigen Fertigung beitragen kann.
Remanufacturing in der Lernfabrik

Remanufacturing in der Lernfabrik

Eine integrative Plattform der Kreislaufwirtschaft
Jan Koller ORCID Icon, Frank Döpper ORCID Icon
Beim Remanufacturing werden Gebrauchtwaren auf das Qualitätsniveau eines Neuprodukts gebracht. Damit unterscheidet es sich vom Recycling, das Werkstoffe zurückgewinnt und in neue Einheiten oder Produkte umwandelt. Diverse Unsicherheiten, etwa hinsichtlich Zustand, Menge und Zeitpunkt der Rückführung, können mit Industrie 4.0-Ansätzen sowie Künstlicher Intelligenz minimiert werden. Ein spezielles Lernkonzept gewährleistet die geforderten Kompetenzprofile der Mitarbeitenden in diesem Kontext.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 4 | Seite 85-89
Digitale Produktpässe

Digitale Produktpässe

Befähiger der Kreislaufwirtschaft
Moritz Hörger, Yannik Hermann, Magnus Kandler, Kevin Gleich ORCID Icon, Gisela Lanza ORCID Icon
Für eine Kontrolle von Einsparzielen im Rahmen der EU-weiten Emissionsreduktion werden Digitale Produktpässe zunehmend obligatorisch. Diese ermöglichen einen standardisierten Austausch von Emissionsdaten entlang des gesamten Produktlebenszyklus. Da sich ihre praktische Integration oftmals als schwierig erweist, kann ein Framework zur systematischen Einführung und zielgerichteten Nutzung ihren Einsatz besonders für kleine und mittlere Unternehmen vereinfachen.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 3 | Seite 73-77
Circularity Navigator

Circularity Navigator

Digitale Entscheidungsunterstützung für ein Design for Circularity in der Produktentwicklung
Anina Kusch ORCID Icon, Annika Pruhs ORCID Icon, Jörg Woidasky ORCID Icon, Jonas Brinker ORCID Icon
Für eine erfolgreiche Umsetzung der Kreislaufwirtschaft auf industrieller Ebene müssen bereits in frühen Phasen der Produktentstehung kreislauforientiertes und zirkuläres Design von Produkten und Dienstleistungen sowie passende Geschäftsmodelle mitgedacht werden.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 1 | Seite 6-13 | DOI 10.30844/I4SD.24.1.6
Kreislaufwirtschaft

Kreislaufwirtschaft

Eine Betrachtung aus der Perspektive des Entrepreneurships
Annette Henn ORCID Icon, Beate Langer
Um das volle Potential einer Kreislaufwirtschaft nutzen zu können, müssen Unternehmen ganzheitliche Lösungen entwickeln und ihre Geschäftsmodelle neu denken. Vor dem Hintergrund wurde im September 2023 vom Gründerservice der Hochschule Merseburg eine Sommerschule unter dem Titel Circular Economy mit dem Ziel ausgerichtet, innovative Ideen für neue Geschäftsmodelle mit dem Fokus auf Kreislaufmodelle zu entwickeln.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 1 | Seite 22-29
Nachhaltigkeit in der industriellen Fertigung

Nachhaltigkeit in der industriellen Fertigung

Ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft durch den Einsatz eines Pellet-3D-Druckers
Bruno Gallace, Michael Blug, Adrian Huwer ORCID Icon, Michael Mattern, Michael Wahl
In der additiven Fertigung - auch 3D-Druck genannt - fallen Kunststoffabfälle an, etwa in Form von erforderlichen Stützstrukturen oder fehlerhaften Drucken. Eine Möglichkeit der Kreislaufführung in der additiven Fertigung stellt die direkte Verwendung in einem Pellet-3D-Drucker (FGF) dar. Durch den entfallenden Prozessschritt der Filamentherstellung wird Produktionszeit und der erforderliche Energiebedarf für eine Kreislaufführung reduziert.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 1 | Seite 14-21 | DOI 10.30844/I4SD.24.1.14
Makigami im Produkt­entstehungsprozess

Makigami im Produkt­entstehungsprozess

Einsatz einer Lean-Methodik zur Integration eines nachhaltigen und zirkulären Produktdesigns
Annika Pruhs ORCID Icon, Anina Kusch ORCID Icon, Frank Bertagnolli ORCID Icon, Tobias Viere, Jörg Woidasky ORCID Icon
Um zukünftig Verbesserungen der zirkulären Produkteigenschaften wie Lebenszeitverlängerung, Weiternutzung oder hochwertiges Recycling zu realisieren, müssen industrielle Produktentwicklungs- und Designprozesse den gesamten ökologischen und ökonomischen Lebenszyklus von Produkten berücksichtigen. Dieser Artikel erläutert an einem Unternehmensbeispiel, wie solche Prozesse mithilfe der Makigami-Methode erfasst und analysiert werden können, um ein umfassendes „Design for Circularity“ zu unterstützen. Der gewählte Ansatz erleichtert die Identifikation der Anwendungszeitpunkte zirkulärer Designentscheidungen und die Implementierung validierter Kreislaufwirtschaftsprinzipien.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 6 | Seite 55-60 | DOI 10.30844/IM_23-6_55-60
I4M 2/2023: Nachhaltigkeit und Digitalisierung

I4M 2/2023: Nachhaltigkeit und Digitalisierung

Jetzt den Ressourcenverbrauch mit smarten Lösungen senken
Das Erreichen der Nachhaltigkeitsziele steht nicht nur bei politischen Entscheidungsträgern auf der Agenda. Auch die Industrie muss innovative Konzepte entwerfen, mit denen sich die Produktion nachhaltiger gestalten lässt. Digitale Technologien und Prozesse spielen dabei schon jetzt eine herausragende Rolle, weil sie Abläufe schlanker machen und den Ressourcenverbrauch etwa durch kluge Modellierung reduzieren können.
I4M 6/2022: Digitale Geschäftsmodelle und Blockchain

I4M 6/2022: Digitale Geschäftsmodelle und Blockchain

Kreislaufwirtschaft, Plattformen und Automatisierung – durch die Digitalisierung vereint
Bei der Etablierung und Aktualisierung von Geschäftsmodellen in der heutigen Zeit gilt es, kreislauffähig und digital zu denken. Wie können Geschäftsmodelle offene digitale Plattformen, leistungsstarke und blitzschnelle Datenakquisitions- und Analysemöglichkeiten, digitale Zwillinge, Blockchain-, DAO- und Automatisierungskonzepte und andere Spitzentechnologien anwenden, um langfristig zukunftsfähig zu bleiben?
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