Kompetenzmanagement

Logistik 4.0 – Logistikprozesse im Wandel

Logistik 4.0 - Logistikprozesse im Wandel

Technologischer Wandel in Logistiksystemen und deren Einfluss auf die Arbeitswelt in der operativen Logistik
Natalia Straub, Sandra Kaczmarek, Tobias Hegmanns, Stephanie Niehues
Aktuell wird vielerorts die Einführung digitaler Technologien als Antwort auf wichtige Anforderungen des Wettbewerbs vorangetrieben. Das Arbeitsumfeld der Beschäftigten in der operativen Logistik wird sich dadurch massiv wandeln. Der Beitrag liefert einen Überblick über den möglichen Einsatz von zukunftsweisenden Technologien in verschiedenen Logistikprozessen sowie die dadurch veränderten Teilaufgaben und Kompetenzanforderungen für die operativen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Arbeitswelt 4.0.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 2 | Seite 47-51
Zukunftsorientierte Weiterbildung durch PLUG+LEARN

Zukunftsorientierte Weiterbildung durch PLUG+LEARN

Lehren und Lernen mit wandlungsfähigen Kompetenzmodulen
Manuela Krones, Jörg Strauch, Jens Schütze, Egon Müller
Der technologische und demografische Wandel führt in der Automobil- und Zulieferindustrie zu Herausforderungen im betrieblichen Kompetenzmanagement. Die steigenden fachlichen und methodischen Anforderungen erfordern eine hohe Flexibilität in der Weiterbildung der Beschäftigten. Um diesen Erfordernissen zu begegnen, ist das Forschungsprojekt PLUG+LEARN auf die Entwicklung wandlungsfähiger Lösungen zur Kompetenzentwicklung ausgerichtet. Für eine breite Nutzbarkeit der Ergebnisse sollen Kompetenzen entlang der automobilen Wertschöpfungskette gebündelt werden, die ein Zusammenwirken der Akteure auf dem PLUG+LEARN-Marktplatz ermöglichen.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 3 | Seite 35-38
Demografiesensibles Kompetenzmanagement

Demografiesensibles Kompetenzmanagement

Assistenzsystem für Produktions- und Logistiksysteme der Zukunft (ABEKO)
Natalia Straub, Sandra Kaczmarek, Ulrike Drotleff
Aus den Wechselwirkungen der demografischen Entwicklung und dem Wandel der Arbeitswelt in einer Industrie 4.0 entstehen insbesondere für Unternehmen der Produktions- und Logistikbranche anspruchsvolle Herausforderungen. Sie sind gefordert, bei schnell wechselnden Technologien und mit einer demografisch heterogenen Belegschaft sicherzustellen, dass das erforderliche Wissen und die notwendigen Kompetenzen konstant am richtigen Ort zur Verfügung stehen. Ein demografiesensibles betriebliches Kompetenzmanagement nimmt hierbei die Schlüsselrolle ein. Der vorliegende Beitrag stellt die Motivation und den Lösungsansatz des Verbundprojekts „ABEKO“ vor. Die MAHLE Aftermarket GmbH gestaltet das Forschungsvorhaben insbesondere durch Zurverfügungstellung eines Anwendungsfalls mit und liefert somit den Rahmen der Referenzanwendung des Assistenzsystems.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 3 | Seite 57-60
Intelligente Wissensdienste in Cyber-Physischen Systemen

Intelligente Wissensdienste in Cyber-Physischen Systemen

Soziotechnische Herausforderungen im Kontext von Industrie 4.0
Dieter Kreimeier, Niklas Kreggenfeld, Christopher Prinz ORCID Icon, Christoph Igel, Carsten Ullrich
In Folge des stetig wachsenden Wettbewerbdrucks auf das produzierende Gewerbe in Deutschland durch Konkurrenten aus Niedriglohnstaaten wird seit einiger Zeit ein Wandel der Produktionsparadigmen vollzogen, der sich durch einen rapide voranschreitenden Automatisierungsprozess in der Produktion auszeichnet. So entstehen hochkomplexe Cyber-Physische Produktionssysteme (CPPS). Durch den einhergehenden Rückgang von Personal und dem damit verbundenen Wissensabfluss entsteht jedoch ein gravierendes Befähigungsdefizit zur Beherrschung der Komplexität. Dieser Sachverhalt impliziert die Notwendigkeit innovativer Assistenzsysteme zur Unterstützung von Mitarbeitern. Der vorliegende Beitrag dient der Erörterung damit verbundener Herausforderungen sowie Fragestellungen und skizziert einen möglichen technischen Lösungsansatz sowie organisatorische und personelle Herausforderungen.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 6 | Seite 25-29
Logistikkompetenz in Brasilien

Logistikkompetenz in Brasilien

Transfer erprobter logistischer Methoden in einen Entwicklungsmarkt
Katja Klingebiel, Luiz Felipe Scavarda, Hannes Winkler, Axel Wagenitz
Wirtschaftlich besitzt Brasilien großes Potenzial für die Automobilindustrie. Jedoch sind die Produktionskosten hoch, Rohstoffe teuer, die logistische Infrastruktur suboptimal. Die Gestaltung der Beschaffungs-, Produktions- und Distributionsstrukturen unterliegt so in Brasilien besonderen Herausforderungen. Um durch etablierte, erprobte Vorgehensweisen der Logis-tikplanung die regionale Industrie zu unterstützen, hat das Fraunhofer IML aus Dortmund gemeinsam mit dem Industrieverband SENAI Logistikkompetenzzentren in Itajaí und Bahia gegründet. Im BRAGECRIM-Projekt HeliOPP der TU Dortmund mit den Universitäten PUC-Rio und UNIMEP Piracicaba werden Methoden für die Positionierung von Kundenentkopplungspunkten, d.h. Bevorratungsebenen in automobilen Supply Chains, entwickelt, die die spezifischen lokalen Rahmenbedingungen wie Produktvarianz, Produktlebenszyklus, Flexibilität und Kosten integrieren.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 2 | Seite 33-37
Wandlungsfähig durch Kompetenzmanagement

Wandlungsfähig durch Kompetenzmanagement

Günter Warnecke, Christian M. Thurnes
Wandlungsfähige Unternehmen richten sich nachhaltig auf kurz- und längerfristige Veränderungen aus und sichern somit ihren Erfolg bei sich wandelnden Märkten und Umfeldern. Ein wesentlicher Beitrag zu dieser Ausrichtung ist die zielgerichtete Entwicklung der Kompetenzen im Unternehmen. Hierbei sind sowohl adaptive Reaktionen auf akute Veränderungen als auch eine präventiv in die Zukunft gerichtete Planung erforderlich. Ansätze eines ganzheitlichen Kompetenzmanagements ermöglichen einen Abgleich von Kompetenzangeboten und Kompetenzbedarfen und bilden somit die Grundlage für Maßnahmen der Kompetenzentwicklung, welche die Wandlungsfähigkeit des Unternehmens unterstützt.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 2 | Seite 9-11