KMU

Wertschöpfungskette der additiven Fertigung

Wertschöpfungskette der additiven Fertigung

Entwicklung einer KMU-spezifischen Wertschöpfungskette für additiv gefertigte Endbauteile aus Metall
Tim Niklas Mai, Martin Brylowski, Ayman Nagi, Wolfgang Kersten ORCID Icon
Additive Fertigungsverfahren ermöglichen durch das schichtweise Auftragsprinzip die wirtschaftliche Herstellung komplexer Bauteile in geringen Stückzahlen und gewinnen in der Industrie zunehmend an Bedeutung. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) pro tieren von dem hohen Individualisierungspotenzial und können neue Geschäftsmodelle erschließen. Dem ächendeckenden Einsatz additiver Verfahren stehen allerdings hohe Fertigungskosten und technologische Herausforderungen gegenüber. Die Forschung konzentriert sich derweil auf die singuläre Optimierung einzelner Prozessschritte der additiven Fertigung und bietet für KMU keine ausreichende Hilfestellung. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich der vorliegende Beitrag mit der Entwicklung einer verfahrensübergreifenden Wertschöpfungskette der additiven Fertigung für KMU. Auf Basis einer systematischen Analyse wissenschaftlicher Literatur wurden relevante Fertigungsverfahren untersucht und eine verfahrensübergreifende ...
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 3 | Seite 25-30 | DOI 10.30844/I40M_22-3_25-30
Bionik in Ganzheitlichen Produktionssystemen

Bionik in Ganzheitlichen Produktionssystemen

Bionische Verfahren zur Unterstützung von Prozessstandardisierung in KMUs
Annika Lange ORCID Icon, Patrick Gering, Nicole Oertwig ORCID Icon, Thomas Knothe ORCID Icon
Ganzheitliche Produktionssysteme (GPS) rufen nicht nur in Großunternehmen positive Effekte hervor - auch in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) schlagen sich diese wie beispielsweise verbesserte Liefertermintreue nieder. Jedoch können GPS von Großunternehmen aufgrund verschiedener Ausgangssituationen und Gegebenheiten nicht auf KMUs kopiert werden. Die Einführung von GPS bedeutet für KMUs einen hohen Aufwand. In diesem Beitrag wird ein Ansatz vorgestellt, wie ein bionisches Prinzip GPS für KMUs aufwandsärmer und gleichzeitig effektiver gestaltet.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 1 | Seite 57-60
Bereit für Künstliche Intelligenz?

Bereit für Künstliche Intelligenz?

Empfehlungen für die KI-Transformation im Mittelstand
Ralf Klinkenberg, Philipp Schlunder
Künstliche Intelligenz (KI) ist die nächste Stufe der Digitalisierung der Wirtschaft. Auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bietet die Technologie großes Potenzial. Viele Mittelständler sind aber bei der KI-Einführung noch zurückhaltend und stehen bei der Digitalisierung erst am Anfang: Nur rund ein Fünftel aller KMU in Deutschland hat die eigenen Prozesse und Abteilungen durchghend digitalisiert [1]. Was bedeutet das für den Einsatz von KI in den Unternehmen? Welche Schritte sollten die Betriebe jetzt unternehmen, um die Chancen von KI zu nutzen? Und welche Stolpersteine gilt es zu vermeiden? Dieser Beitrag stellt praktische Umsetzungskonzepte für Unternehmen mit unterschiedlichen digitalen Reifegraden und KI-Einsatzfähigkeiten vor und zeigt die Bandbreite der Nutzenpotenziale von KI-Anwendungen in verschiedenen Branchen und mit unterschiedlichen Wertschöpfungsarchitekturen in mittelständischen Unternehmen auf.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 6 | Seite 62-66
Crowdsourcing bei industriellen Innovationen

Crowdsourcing bei industriellen Innovationen

Lösungsansätze und Herausforderung für KMU
Christof Thim, André Ullrich ORCID Icon, Felix Eigelshoven, Norbert Gronau ORCID Icon, Ann-Carolin Ritter
Die Innovationstätigkeit im industriellen Umfeld verlagert sich durch die Digitalisierung hin zu Produkt-Service-Systemen. Kleine und mittlere Unternehmen haben sich in ihrer Entwicklungstätigkeit bisher stark auf die Produktentwicklung bezogen. Der Umstieg auf „smarte“ Produkte und die Kopplung an Dienstleistungen erfordert häufig personelle und finanzielle Ressourcen, welche KMU nicht aufbringen können. Crowdsourcing stellt eine Möglichkeit dar, den Innovationsprozess für externe Akteure zu öffnen und Kosten- sowie Geschwindigkeitsvorteile zu realisieren. Bei der Integration von Crowdsourcing-Elementen ist jedoch einigen Herausforderungen zu begegnen. Dieser Beitrag zeigt sowohl die Potenziale als auch die Barrieren einer Crowdsourcing-Nutzung im industriellen Umfeld auf.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 6 | Seite 9-13 | DOI 10.30844/I40M_20-6_S9-13
Das Potenzial-Modell

Das Potenzial-Modell

Eine Methode zur Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen bei der Auswahl geeigneter Industrie 4.0-Lösungen
Patrick Schumacher, Christian Weckenborg ORCID Icon, Thomas S. Spengler, David Schneider, Tobias Huth, Thomas Vietor
Durch die zunehmende Digitalisierung der Wertschöpfungskette werden Unternehmen mit neuen Herausforderungen, wie etwa einer höheren Variantenvielfalt oder steigenden Individualisierungswünschen von Kunden, konfrontiert. Zur Bewältigung der wachsenden Herausforderungen bietet die Implementierung von Industrie 4.0-Lösungen großes Potenzial. Dennoch agieren gerade kleine und mittlere Unternehmen bei deren Einführung zurückhaltend. Dies ist vor allem auf den hohen finanziellen Aufwand für Industrie 4.0-Lösungen und eine unzureichende Abschätzbarkeit der Auswirkungen ihrer Einführung zurückzuführen. Im Rahmen des EFRE-Forschungsprojekts »Synus« wurden Methoden und Tools zur Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen bei der Bewertung und Auswahl von Industrie 4.0-Lösungen entwickelt. Inhalt dieses Beitrags ist die Präsentation des Potenzial-Modells, welches kleine und mittlere Unternehmen zur Auswahl geeigneter Industrie 4.0-Lösungen in Abhängigkeit der ...
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 6 | Seite 25-29 | DOI 10.30844/I40M_20-6_S25-29
Traceability für KMU

Traceability für KMU

Entwicklung einer Methodik zur Auswahl eines Traceability-Systems
Nicolas Wittine ORCID Icon, Tim Trostmann, Ana Luiza Amaral Bicalho, Christian Kern, Sigrid Wenzel ORCID Icon, Robert Refflinghaus
Zur Rückverfolgbarkeit von Produkten werden in Großunternehmen Traceability-Systeme eingesetzt. Obwohl diese helfen, Qualitäts- und Kostenrisiken zu vermeiden, werden sie in KMU u. a. aufgrund fehlender Markttransparenz nur zögerlich eingesetzt. Folglich bedarf es einer Methodik, die es KMU ermöglicht, ihre Anforderungen mithilfe von Referenzprodukten und -prozessen zu erfassen und auf Softwarelösungen zu übertragen. Dieser Beitrag behandelt eine Methodik, die den Auswahlprozess vereinfacht und dabei die Herangehensweise zur Erstellung der Referenzprodukte und -prozesse fokussiert.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 6 | Seite 35-38
Zehn Gebote zur erfolgreichen Umsetzung von Digitalisierungsprojekten

Zehn Gebote zur erfolgreichen Umsetzung von Digitalisierungsprojekten

Leitlinien für die digitale Transformation
Mikko Börkircher, Veit Hartmann, Tim Jeske
Vielerorts herrscht noch Unklarheit über die „richtige“ Durchführung von Digitalisierungsprojekten. Deshalb werden im Beitrag Leitlinien zur erfolgreichen Umsetzung von Digitalisierungsprojekten beschrieben. Sie sind aus den Erfahrungen verschiedener Praxisprojekte abgeleitet und umfassen Betrachtungen der Wirtschaftlichkeit ebenso wie der Belegschaft und der Ressourcen. Als „Zehn Gebote für Digitalisierungsprojekte“ strukturiert dienen sie dazu, Akteure in der betrieblichen Praxis zu unterstützen.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 6 | Seite 55-58
Ist Agilität Voraussetzung oder Folge einer zielgerichteten Digitalisierung?

Ist Agilität Voraussetzung oder Folge einer zielgerichteten Digitalisierung?

Dominic Lindner, Michael Amberg
Unternehmen befinden sich schon immer in einen konstanten Wandel, welcher heutzutage u. a. eng mit den Schlagworten „Digitalisierung“ und „Agilität“ verknüpft ist. Dabei können agile Methoden speziell in komplexen Projekten Wegbereiter für eine zielgerichtete Digitalisierung sein und andererseits digitale Technologien eine agilere Arbeitsweise fördern. Dieser Beitrag fokussiert durch Gruppendiskussionen mit Managern aus mittelständischen IT-Unternehmen die Frage, ob Agilität Voraussetzung oder Folge einer zielgerichteten Digitalisierung ist. Dieser Beitrag richtet sich an Entscheider aus dem IT-Mittelstand, welche den Grad an Agilität im Unternehmen im Kontext einer zunehmenden Digitalisierung erhöhen möchten.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 4 | Seite 30-34 | DOI 10.30844/I40M_19-4_S30-34
Management von Industrie 4.0-Plattformen

Management von Industrie 4.0-Plattformen

Die Sichtweise von KMU
Julian M. Müller, Johannes W. Veile, Kai-Ingo Voigt
Digital platforms in the context of industry 4.0 are considered to have numerous potentials. However, implementing and operating those pose some challenges, especially for small and medium-sized enterprises. This article analyzes the challenges of digital platforms using qualitative-empirical interviews with 83 experts from small and medium-sized German industrial enterprises. The results reveal that, among others, challenges exist in terms of trust, competitiveness, and coordination effort. From the results, strategic recommendations can be derived about how small and medium-sized companies can face the challenges in order to leverage the potential of digital platforms.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 3 | Seite 63-66
Wissensmanagement im KMU mithilfe von Assistenzsystemen

Wissensmanagement im KMU mithilfe von Assistenzsystemen

Effizienzsteigernder Einsatz von Assistenzsystemen in KMU
Mandy Tawalbeh, Luise Weißflog, Hendrik Hopf
Auch in KMU findet Industrie 4.0 bzw. Digitalisierung zunehmenden Einzug in das alltägliche Produktionsgeschehen. Im Fokus stehen beispielsweise Assistenzsysteme, die den Mitarbeiter in seiner Arbeit unterstützen. Mithilfe solcher technischen Lösungen wird die Kommunikation deutlich erleichtert und gleichzeitig stehen die benötigten Informationen zum richtigen Zeitpunkt am entsprechenden Arbeitsplatz bereit. Dieser Herausforderung widmete sich das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz gemeinsam mit zwei KMU im sächsischen Raum. Die Lösungsansätze zur Integration von Datenbrillen und Touch-Monitoren bringen positive Effekte für Produktion, Wartung und Instandhaltung.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 3 | Seite 15-18
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